Sep 2017
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Metropolen Tour Nordeuropa mit AIDA prima

September 2017 – “Sommerferien” auf AIDA prima – Metropolen Tour

Schiff: AIDA prima mit Kapitän Massimo Garbarino – Kabine: 12319

AIDA prima im Hamburger Hafen

1. Tag, Samstag 16.09.2017: Anreise Hamburg, Deutschland “Spontan haben wir vor zwei Wochen beschlossen, uns wegen der bevorstehenden längeren “Babyauszeit” mit einer Tour auf AIDA prima von der Kreuzfahrtsaison zu verabschieden. Zu dritt starten wir die Anreise von Berlin aus mit dem PKW und erreichen den Parkplatz vom Cruise Terminal Steinwerder gegen 12 Uhr. Nach einem reibungslosen Checkin sitzen wir schon kurz nach 13 Uhr im Restaurant Fuego auf Deck14 und genießen ein leckeres Mittagessen. Wir erkunden entspannt das Schiff und bereiten uns auf die obligatorische Seenotrettungsübung vor, die 17 Uhr beginnt. Zum Glück können wir diese wichtige Pflichtveranstaltung auf der Aida Plaza zwischen Deck6 und 7 im Sitzen verbringen, bevor wir in den “offiziellen” Urlaub starten. Dieser beginnt dann um 18 Uhr im Organic Spa auf Deck8 mit einem Clubtreffen. Eine tolle Location mit schönem Außenbereich, den wir nutzen, um die Ausfahrt aus dem Hamburger Hafen mitzuerleben. Am Cruiseterminal Altona liegt AIDA Clara und beim Vorbeifahren wird natürlich begeistert gewunken und beide Schiffe lassen ihre Schiffshörner erklingen. Wir haben genug frische Luft und kühlen Sekt genossen und machen uns auf den Weg ins Brauhaus zum Abendessen. Danach geht’s in den Beach Club der mit Musik und guter Laune zur Willkommensparty lädt. So lassen wir den Anreisetag ausklingen und fallen zufrieden in unsere Kojen…”

AIDA cara beim Auslaufen aus Hamburg

2. Tag, Sonntag 17.09.2017: Erster Seetag auf dem Weg nach Southampton, England “Da haben wir doch gestern vergessen, unsere Uhren eine Stunde zurückzustellen und wundern uns, dass unsere Frühstückslocation noch geschlossen hat. Zum Glück ist ja das Fuego Restaurant schon geöffnet und wir überbrücken die Zeit bis um 8 Uhr und starten dann im French Kiss mit einem zweiten Frühstück in den Seetag.

Blick auf den Bug

Das Wetter bietet den ganzen Tag über Sonnenschein und Wolken im Wechsel, so dass herrliche Aufnahmen von den Außenbereichen an Bord gemacht werden können. Die Animationen vom Kids Club sind gut über den Tag verteilt und kommen bei unserer Kleinen gut an. Neben der AIDA Lounge hat für alle Vielfahrer auch die SPRAY Bar geöffnet und wir genießen die beiden Locations zwischendurch. Bei herrlichem Sonnenschein macht so auch der Besuch am Bug viel Spaß. Am Abend geht’s zum Dinner ins French Kiss und danach schauen wir uns im Theatrium die Show ‘Absolutly Everybody’ an, eine echte Stimmungsshow mit dem Showensemble und Britpop-Klassikern. Ein schöner Abschluss des Tages, denn bei den letzten Hits ist unsere Kleine entspannt eingeschlafen…”

In der Spray Bar

3. Tag, Montag 18.09.2017: Southampton, England “Einige Infos zur heutigen Destination: Southampton ist die wichtigste Hafenstadt Englands und erstreckt sich auf einer Fläche von fast 50 Quadratkilometern an der Südküste der britischen Insel am Zusammenfluss von Test und Itchen. Die Industrie- und Universitätsstadt breitet sich auf einer Halbinsel aus und gehört zum County Hampshire. In der Metropole leben etwa 221.000 Menschen. Die günstige Lage am Southampton Water hatten nicht nur die Römer erkannt. Von hier aus brachen auch die Pilgerväter mit der „Mayflower“ 1620 in die neue Welt auf, und in Southampton begann die „Titanic“ im Jahre 1912 ihre tragisch endende Jungfernfahrt. Der Hafen spielt auch heute noch eine übergeordnete Rolle im täglichen Leben der Stadt. Die Docks und Werften sind seit jeher eine der Haupteinnahmequellen. So sorgten die berühmten Reedereien White Star Line und Cunard für volle Auftragsbücher. Daher lohnt ein Besuch im kleinen, aber interessanten Sea City Museum, wo die Entwicklung des Hafens im 19. Jahrhundert sowie die Glanzzeit der Luxusliner in den 1930er Jahren dokumentiert werden. Eine Sonderausstellung widmet sich der Titanic-Katastrophe. Unter anderem kann man verschiedene Zeitungsberichte aus jenen Tagen nachlesen. Gezeigt werden aber auch Modelle moderner Dockanlagen.

Im Hafen von Southampton

Hinauf in ein anderes Element, nämlich in die Luft, geht es in der Hall of Aviation. In diesem Luftfahrtmuseum wird die Geschichte der örtlichen Fliegerei erzählt, in der natürlich auch die berühmte Spitfire ihren festen Platz hat. Schließlich ist der Konstrukteur dieses einsitzigen Abfangjägers, R. J. Mitchell, ein waschechter Southamptoner. Dennoch wurde die Altstadt bei Bombardierungen während des Zweiten Weltkrieges nahezu völlig zerstört. Anschließend musste der Wiederaufbau schnell gehen, so dass die Stadt kaum architektonische Highlights zu bieten hat. Aber die Geschichte der Hafenstadt ist nicht ganz verloren gegangen. So lassen sich auf einer Strecke von rund 2,4 Kilometern Überreste der einstigen Stadtmauer erwandern. Nachdem die Menschen im 13. Jahrhundert der Überfälle der Franzosen überdrüssig waren, errichteten sie diesen Schutzwall. Erhalten geblieben ist auch das Bargate, das nördliche Stadttor. Ältestes Gebäude Southamptons ist jedoch die St. Michael’s-Kirche, erbaut um 1017, mit normannischen Relikten und einem Taufbecken aus französischem Tournai-Marmor. Eine wahre Rarität im europäischen Raum ist das Medieval Merchant House aus dem Jahre 1290. Denn aus dem Spätmittelalter gibt es nur sehr wenige erhaltene Fachwerkbauten. Das Kaufmannshaus in Southampton hat indes sogar die Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges überstanden. Die Inneneinrichtung entspricht mit den bunten Möbeln und den Wandbespannungen dem Stil des 13. Jahrhunderts. Hier wird das alltägliche Leben einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie im Spätmittelalter dargestellt. Ein bisschen „moderner“ wird es im Tudor House. Dieses Fachwerkgebäude stammt noch aus dem Jahre 1495 und präsentiert in seinen Innenräumen verschiedene Stilrichtungen des 16. bis 19. Jahrhunderts. Anhand originaler Gegenstände werden das häusliche und soziale Leben einer Familie in viktorianischer Zeit dargestellt. Einen Blick wert ist auch der nach historischen Mustern angelegte Kräutergarten. Wem der Sinn nach Kunstgenuss steht, der ist in der City Art Gallery gut aufgehoben, sie zählt zu den bedeutendsten Kunstgalerien Südenglands und zeigt Werke moderner Maler und englischer Klassiker wie Gainsborough und Reynolds. Wir starten gegen 10 Uhr nach dem Frühstück und dem Face-Check an der Gangway per Shuttlebus ins Stadtzentrum und durchwandern bis 14 Uhr bei schönem Wetter Southampton. Im Park gibt’s sogar einen Spielplatz und so ist auch unsere Kleine mit dem Ausflug zufrieden. Am Abend sorgt die Artistenshow für Begeisterung und wir machen nochmal einen Abstecher in die Spray Bar.”

Titanic Denkmal im Park Southampton

4. Tag, Dienstag 19.09.2017: Le Havre, Frankreich “Interessante Infos: Le Havre wurde 1517 von François I., einem Zeitgenossen Heinrichs des VIII., auf dem rechten Ufer der Seinemündung gegründet. Zunächst hieß die Siedlung Francispolis, Stadt von François, aber schon bald wurde sie in Le Havre (der Hafen) umbenannt. Ähnlich wie in Harfleur im Norden und Honfleur im Süden versandete die Hafenöffnung auch hier regelmäßig, und so wurde 1523 ein Durchgang nach Westen zum Ärmelkanal hin geschaffen. Le Havre gewann im 18. Jahrhundert an internationaler Bedeutung, als die Franzosen während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges jede Gelegenheit nutzten, um dem Erzfeind England zu schaden und die von den Briten verhängte Blockade der Neuen Welt zu umgehen. Tabak, Kaffee, Zucker und besonders Baumwolle wurden quer über den Atlantik nach Le Havre gebracht und von dort auf den gesamten europäischen Kontinent weiter verteilt, was sehr zum anwachsenden Wohlstand der Hafenstadt beitrug. Im folgenden Jahrhundert war Le Havre aus einem weniger streitsüchtigen Grund eine Berühmtheit. Die großen Passagierschiffe – wie die „Normandie“ und die „Ile de France“ kreuzten von hier aus den Atlantik, der internationale Handel und das Bankwesen besaßen Zentren in Le Havre. Doch der Glanz und Reichtum vergangener Tage war während des Zweiten Weltkrieges bald vergessen, als 70 Prozent der Stadt von den Bomben der Alliierten dem Erdboden gleich gemacht wurden, um die Deutschen zur Aufgabe des wichtigen Hafenstützpunktes am Atlantik zu zwingen. Von allen französischen Städten wurde Le Havre am schlimmsten getroffen. Allein vom 5. bis zum 13. September 1944 wurden 140 Luftangriffe auf die Stadt geflogen. Als die Deutschen schließlich flohen, sprengten sie die noch verbliebenen Hafenanlagen in die Luft. Es dauerte noch weitere zwei Jahre, bis die Trümmer beseitigt waren und mit dem Wiederaufbau Le Havres begonnen werden konnte. Die Federführung bei der Gestaltung des neuen Le Havre hatte Auguste Perret, der die Stadt in einer modernen Betonarchitektursprache wieder aufbaute. Das Rathaus und die Kirche St. Josef wurden nach seinen eigenen Plänen gebaut. Der das Stadbild beherrschende Kirchtum, durchaus in der Tradition der Beinhäuser des 1. Weltkriegs, erinnert an die Zerstörung. Durch den Wandel der Industrie, insbesondere auch durch die Ölkrise der 70er Jahre, hat die Stadt einige wirtschaftliche Schwierigkeiten mitgemacht, wodurch die Bevölkerung seit 1975 um 12 Prozent zurückgegangen ist. Im Juli 2005 wurde die Stadt in die Liste des UNESCO-Kulturerbes aufgenommen.

Kunst in LeHavre

Zum Wiederaufbau von Le Havre verwendete Auguste Perret hauptsächlich sein Lieblingsmaterial Beton, das zwar sehr widerstandsfähig aber ansonsten recht langweilig ist. Der Grundriss der Stadt ist sehr großzügig gestaltet – mit breiten Boulevards und weiträumig angelegten Plätzen. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, die wenigen Kirchen und Relikte, die den Krieg überlebt hatten, in den Grundriss der neuen City zu integrieren. Die Skyline ist niedrig und durch endlose Häuserblocks bestimmt, was jedoch auch Vorteile hat, denn das Meer ist von fast jeder Straße aus zu sehen. Im Zentrum befindet sich der Rathausplatz, Place de l‘Hôtel-de-Ville, ein riesiges Areal mit einem schönen Stadtgarten, in dem das Widerstands-Denkmal, die Touristen-Information und natürlich das Rathaus zu finden sind. Der Platz vermittelt einen recht modernen Eindruck, da die Gebäude kaum Zeit hatten, so etwas wie Patina anzusetzen, doch seine Größe und die vielen Blumen, Bäume und Brunnen geben ihm einen eigenständigen Charakter. In Richtung Süden führt die Rue de Paris mit ihren edlen Geschäften; die Avenue Foch verläuft westwärts Richtung Meer und Strand. Das Musée de L‘Ancien Havre ist in einem Haus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht, das einst dem Seefahrer und Reeder Dubocage de Bléville gehörte, einem Offizier der Kriegsmarine, der die Welt umrundet und den Weg nach China geöffnet hat. An Hand von Modellen, Fotos, Plakaten, Stichen, Werkzeugen und Archivunterlagen kann der Besucher die Entwicklung der Stadt von 1517 bis heute verfolgen, jeder Raum ist einer anderen Epoche gewidmet. Am alten Marktplatz befindet sich im Gerichtsgebäude aus dem 18. Jahrhundert das Naturgeschichtliche Museum von Le Havre. Die Schwerpunkte der Ausstellung gehören in die Bereiche Mineralogie und Ornithologie. In den ehemaligen Lagerhallen Magazins Générau am Quai Frissard stapelten sich ab 1846 die angelieferten Säcke mit Kaffee und Bauwolle. Heute widmen sich an diesem geschichtsträchtigen Ort im Espace Maritime et Portuaire des Docks Vauban Wechselausstellungen der Vergangenheit des Hafens und der Geschichte der Seefahrt. Die Kathedrale Notre Dame wurde offensichtlich aufwendig restauriert, ohne aber den Baustil der Gotik und der Renaissance aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu verändern. Beachtenswert sind die von Kardinal Richelieu gestiftete Orgel und die ionischen Säulen am Nordeingang. Im krassen Kontrast dazu steht die von Perret gebaute St. Josephs-Kirche aus Stahlbeton mit ihrem achteckigen Glockenturm, der sich stolze 92 Meter in den Himmel erhebt. Besonders beeindruckend ist jedoch das Kircheninnere, in dem die von den bunten Glasfenstern gebrochenen Sonnenstrahlen den Altar in ein Lichtermeer tauchen. Auf dem Place Gambetta etwas abseits der Rue de Paris trifft der Besucher auf den nach dem brasilianischen Architekten benannten Komplex Espace Oscar Niemeyer. Das recht „kurvenreich“ gestaltete Kulturzentrum, bekannt als der „Vulkan“, vereint Ausstellungshallen, Kinos und Theater unter einem Dach.

Blick auf den Hafen von LeHavre

Wir erreichen das Zentrum von Le Havre mit dem Shuttlebus und spazieren bei herrlichem Sonnenschein zum Hafen zurück um die Schiffe gegenüber zu fotografieren. Neben AIDA prima liegt noch die MSC Preziosa und die MS Artania im Hafen. Gegen 15 Uhr sind wir zurück an Bord und genießen das schöne Wetter an Deck. Im Beach Club Proben schon die HÖHNER, das wird sicher ein langer Abend heute. Erstmal geht’s aber zur ‘Sternstunde’ dieser Reise ins Buffalo Steak House wo wir ein 3-Gänge-Menü genießen, Filet vom Bison und dazu ein leckeres Craft-Beer – sehr lecker. Im Theatrium steht die Familien Show ‘Fabelhafte Freunde’ auf dem Programm und ab 22:30 Uhr verwandelt sich der Beach Club in eine kleine Konzertarena, die Höhner machen ordentlich Alarm und ihre Hits kommen mega gut an – da sammer dabei…”

Live Auftritt HÖHNER im Beach Club

5. Tag, Mittwoch 20.09.2017: Zeebrügge, Belgien “Heute wieder ein paar Infos: die Entscheidung, an der belgischen Nordseeküste vor Brügge einen neuen Hafen zu bauen, fiel 1895. Grund war die geplante Wiederbelebung der mittelalterlichen Handelsmetropole Brügge, die ihre Bedeutung durch den Niedergang der Tuchindustrie und den direkten Zugang zum Meer durch Versandung verloren hatte. Nach zehnjähriger Bauzeit schlug 1907 die Geburtsstunde der Hafenstadt Zeebrügge (Brügge am Meer), was Brügge prompt neuen Schwung verlieh. Zeebrügge gewann wegen der günstigen Lage an der Nordsee schnell an Bedeutung.

Beim Anlegen an der Pier von Zeebrügge

Brügge war im Mittelalter ein bedeutendes europäisches Handelszentrum. 1409 gab es in Flanderns Metropole die erste Börse der Welt – ausgehend vom Namen der Familie Beurse. Doch all das war nur ein Vorgeschmack auf das Goldene Zeitalter der Stadt, dem 15. Jahrhundert. Die flandrische Tuchindustrie sorgte für unermesslichen Wohlstand in der Stadt. Die Herzöge von Burgund residierten in Brügge, und Maler wie Jan van Eyck und Hans Memling, die „Flämischen Primitiven“, machten Brügge zu einem Zentrum für Kunst und Kultur. Als Maria von Burgund, die letzte Herrscherin des Hauses Burgund, 1482 starb, war es mit dem Luxusleben vorbei. Es begann ein jahrhundertelanger Verfall, der erst Ende des 19. Jahrhunderts gestoppt wurde – unter anderem dank des Hafens in Zeebrügge. Der litt wegen seiner strategischen Bedeutung jedoch stark unter beiden Weltkriegen. Die erfolgreiche Blockade der deutschen U-Boot-Basis durch die britische Marine am 23. April 1918 wird Jahr für Jahr in Zeebrügge als St. George’s Day gefeiert – weil der Tag der Befreiung mit dem Todesdatum des Heiligen Georgs zusammenfiel. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Brügge endlich sein mittelalterliches Erbe pflegen und wurde damit zum Touristenmagneten. Aus dem kleinen Fischereihafen Zeebrügge ist eine wichtige Drehscheibe im internationalen Waren- und Passagierverkehr geworden. Heute ist der Industriehafen einer der modernsten des Kontinents und weltweit führend im Autohandel. Malerisch, mittelalterlich, majestätisch: Brügge ist Flanderns ganzer Stolz und eine der schönsten Städte Europas. In der denkmalgeschützten Altstadt ziehen Wohn- und Geschäftshäuser der betuchten Bürger, zum Himmel strebende gotische Kirchen und kopfsteingepflasterte Straßen alle Besucher in den Bann. Abgerundet wird das einmalige Innenstadt-Ensemble durch idyllisch dahinplätschernde Kanäle, die in Flandern Reien heißen, und den begrünten, alten Stadtwall inklusive vier historischer Stadttore.

Mittelpunkt aber ist der Grote Markt. Der Marktplatz wird bestimmt von der alten Tuchhalle mit dem 83 Meter hohen Belfried. Dieser mittelalterliche Glockenturm, der erst viel später das achteckige Obergeschoss erhielt, ist das Freiheitssymbol Brügges. Eine Wendeltreppe mit 366 Treppenstufen führt hinauf zur Schatzkammer, zum Uhrwerk, einem wohlklingenden Glockenspiel und der Aussichtsplattform. Das ehemalige Gerichtsgebäude im neogotischen Stil war eine Zeitlang Sitz der Provinzregierung. Das Alte Postgebäude mit den roten Backsteinklinkern bildet dazu einen schönen Kontrast. Das Standbild in der Mitte des Platzes zeigt die flämischen Freiheitskämpfer Jan Breydel und Pieter de Coninck. Genauso schön wie der Marktplatz ist der zweite zentrale Ort in Brügge – die Burg. Von der früheren Festung aus wurde die Stadt verteidigt, heute nehmen die historischen Gebäude die Besucher gefangen. Die Heilige-Blut-Basilika besteht aus der Sankt-Basiliuskapelle und der eigentlichen Heiligen-Blut-Kapelle, in der einige Tropfen des Blutes Jesu verehrt werden. Bauherr Dietrich von Elsass soll die kostbare Reliquie im 12. Jahrhundert von einem Kreuzzug mitgebracht haben. Das Stadthuis von 1376 ist eines der ältesten und schönsten Rathäuser Belgiens. Im Gotischen Saal bestechen die Wandmalereien, die wichtige Stationen der Stadtgeschichte nachzeichnen. Das Amt der Brügger Freien wurde in der Renaissance erbaut und dient heute als Stadtarchiv. Besonderer Blickfang im Schöffensaal ist der mächtige Kamin zu Ehren Kaiser Karls V. Auf der Alten Propstei thront die Figur der Göttin der Gerechtigkeit, denn hier wurde früher das Kirchenrecht ausgeübt. Kurz nach 11 Uhr geht’s per Bus nach Brügge und auch heute haben wir wieder super Wetter im Gepäck. Wir durchqueren die Altstadt mit ihren malerischen Hausfassaden und wunderschön dekorierten Geschäften, probieren typische belgische Waffeln und Pommes. Gegen 16 Uhr sind wir zurück an Bord und schauen noch kurz in der Spray Bar vorbei, bevor wir im East Restaurant zu Abend essen. Im Theatrium wird heute die Beatles Show ‘Come together’ aufgeführt und wir bleiben auch zu ‘Ollis Prime Time’ mit Stargast Antonia aus Tirol. In der Aida Lounge gibt’s noch kühle Getränke und da unsere Kleine wieder aufwacht geht’s direkt in den Beach Club um ein bisschen bei Antonias Musik abzufeiern. Es ist wieder gut voll hier, wir finden aber auf Deck 15 noch eine kleine Couch und auch wenn die Bühne nicht zu sehen ist, macht der Abend Spaß.”

Beach Club innen

6. Tag, Donnerstag 21.09.2017: Rotterdam, Niederlande “Ursprünglich war Rotterdam eine kleine Ortschaft an der Mündung der Rotte in die Neue Maas. Doch noch bevor 1340 die Stadtrechte verliehen wurden, war der namensgebende Fluss mit einem Damm von der Maas abgetrennt worden. Stattdessen erhielt Rotterdam durch den Fluss Schie eine direkte Verbindung mit Delft, der zu dieser Zeit besonders wohlhabenden Stadt. Das brachte Schwung in den Handel, doch bis ins 16. Jahrhundert hinein lebten die Menschen in Rotterdam vor allem vom Fischfang. Das änderte sich allerdings, als im Achtzigjährigen Krieg zwischen 1568 und 1648 Flüchtlinge aus den Spanischen Niederlanden den Tuch- und Teppichhandel in der Stadt etablierten. Überragende Bedeutung erhielt der Hafen im 19. Jahrhundert. Dafür waren zwei Ereignisse entscheidend: 1830 legten sich die Niederländer mit den belgischen Hafenstädten an, indem sie die Schelde sperrten. Und 1872 baggerten sie in der Nieuwen Maas den Nieuwen Waterweg aus – mit einer Fahrrinne, die endlich auch für große Schiffe geeignet war. Für zusätzlichen Schwung in der wirtschaftlichen Entwicklung sorgte der einsetzende und auch heute noch ausgetragene Konkurrenzkampf mit Amsterdam, der größten Stadt des Landes. Als das 20. Jahrhundert anbrach, wohnten bereits 325.000 Menschen in Rotterdam. Trotz wirtschaftlicher Rezession war das Bevölkerungswachstum nicht zu bremsen. Bis 1940 hatte sich die Einwohnerzahl fast verdoppelt. Der Zweite Weltkrieg traf Rotterdam mit schrecklicher Wucht. Am 14. Mai 1940 flogen die Deutschen so massive Luftangriffe auf die größte Industriestadt des Nachbarlandes, dass vom mittelalterlichen Stadtzentrum so gut wie nichts übrig blieb. 800 Menschen verloren dabei ihr Leben, 25.000 Häuser wurden in Schutt und Asche gelegt, das historische Gesicht der Stadt war unwiederbringlich zerstört. Keine 24 Stunden später kapitulierten die Niederlande. Wirtschaftlich ging es mit dem Hafen und der Stadt bald wieder bergauf. 1962 hatte Rotterdam den größten Hafen der Welt. Man erkannte schnell die Bedeutung des zunehmenden Containerhandels und verteidigte die Spitzenposition mehr als 40 Jahre lang, ehe man von Shanghai überholt wurde. In Europa ist der Rotterdamer Hafen aber nach wie vor die Nummer eins. Die Erasmusbrücke über die Nieuwe Maas verbindet auf 808 Metern das Stadtzentrum im Norden mit dem Kop van Zuid, dem städtebaulichen Prestigeobjekt des südlichen Stadtteils. Die Erasmusbrücke ist die längste Schrägseilbrücke der Welt. Der asymmetrische und 132 Meter hohe Stützpfeiler hat ihr den Spitznamen „Der Schwan“ eingebracht. Bei ihrer Fertigstellung 1996 hat sie die ältere, knallrote Willemsbrücke aus dem Jahr 1878 als Brücken-Wahrzeichen der Stadt abgelöst. Zwischen beiden Brücken führt die Boompjeskade am Maas-Ufer entlang.

Rotterdam auf der Erasmus Brücke

Rotterdam beweist Mut zu außergewöhnlichen Gebäuden, die in Höhe und Größe, aber auch in Form und Funktion Akzente setzen. Und manche fallen gar aus dem Rahmen. So die 38 avantgardistischen Kubushäuser des Architekten Piet Bloom – erst 1984 am alten Hafen errichtet, und doch schon ein Klassiker. Die außergewöhnlichen Wohnwürfel stehen nicht wie normale Häuser auf einer ebenen Grundfläche, sondern nach vorn gekippt auf einer Spitze. Eines der ineinander verschachtelten, farbenfrohen Gebäude kann besichtigt werden. Der absolute Höhepunkt der Stadt ist aber der 185 Meter hohe Aussichtsturm Euromast. Mit 165 Metern ist der Maastoren am südlichen Ende der Erasmusbrücke seit 2009 die Nummer eins der Hochhaus-Hitliste in „Maashattan“. Das 45 Stockwerke zählende Bürogebäude, dessen Naturfassade nach oben hin immer heller wird, übertrifft den Delftse Poort um 14 Meter. Ebenfalls auf dem Kop van Zuid: das Luxor-Theater, ein High-Tech-Theater aus dem Jahr 2001. Das Maritime Museum lässt sich die Geschichte der Seefahrt seit dem 17. Jahrhundert erleben – vor allem an Bord der historischen Schiffe, die noch im Museums-Hafen in Betrieb sind. Aufällig im Hafengebiet Wijnhaven ist auch der markante Red-Apple-Wolkenkratzer. Ein besonderer Fall ist der Stadtteil Delfshaven. Ursprünglich gehörte er zur Nachbarstadt Delft, war eine Zeit lang selbstständig und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Rotterdam „geschluckt“. Der malerische Stadtteil hat den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden. Sehenswert ist die alte Schiffswerft im Schiewehaven mit dem Nachbau des niederländischen Kriegsschiffes „De Delft“ aus dem 18. Jahrhundert. In der alten Pilgerkirche beteten 1620 die aus England geflohenen Pilgerväter, bevor sie ihre legendäre Reise antraten. Rotterdams bekannteste Museen sind im Museumspark versammelt. Die Kunsthal ist ein Werk des berühmtesten Architekten der Niederlande, Rem Koolhaas. Sie hat 3.300 Quadratmeter Ausstellungsfläche und gilt als das experimentellste Museum der Stadt. Zum Museumspark gehören auch das Naturhistorische Museum mit sehenswerten Skeletten und Fossilien sowie das Chabot-Museum. Die Werke des niederländischen Expressionisten Henk Chabot sind in einer bemerkenswerten weißen Villa untergebracht. Die Gemäldegalerie des Museums Boijmans Van Beuningen genießt absoluten Weltruf. Zu sehen sind unter anderem Werke von Hieronymus Bosch, Rembrandt, Rubens, Monet, Matisse oder van Gogh. Insgesamt besteht die Kollektion des Museums aus 140.000 Kunstwerken, die eine Zeitspanne vom Mittelalter bis in die Gegenwart umfassen. Wer lieber shoppen möchte, findet in Rotterdam mit der Lijnbaan die älteste Fußgängerzone Europas. Eine andere bekannte Straße ist die Coolsingel mit dem Städtischen Rathaus im Stile der niederländischen Renaissance. Es wurde 1920 erbaut und hat die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg überstanden. Ältestes Gebäude Rotterdams ist die gotische Laurenskerk aus dem 15. Jahrhundert, die auch Grote Kerk genannt wird. Sie wurde von 1952 bis 1968 in alter Schönheit wieder aufgebaut. Rotterdams Stadtpark heißt schlicht Het Park und lädt zu einem Spaziergang ein. Es gibt zudem einen beliebten Zoo, den Diergaarde Blijdorp, mit einem faszinierenden Ozeanium und mit dem Arboretum Trompenburg einen sehenswerten Botanischen Garten.

Gegen 11 Uhr fahren wir mit dem kostenfreien Shuttle Bus direkt zur Markthalle. Heute ist es nicht so voll wie beim letzten Mal und wir können entspannt von Stand zu Stand wandern und die leckeren Produkte der Marktleute verkosten. Natürlich gibt’s wieder frische Kokosnuss, bunte Donuts, Käse und mehrfarbigen Tee. Bei herrlichem Sonnenschein spazieren wir über das Gelände vom Maritimen Museum zurück über die Erasmus-Brücke zum Schiff. In der Aida Lounge gibt’s kühle Drinks und kleine Snacks. Der tägliche Verbrauch von Rosé Champagner liegt zwischen 30 und 40 Flaschen, dies nur mal so am Rande… Während unsere Kleine ihre Mittagsruhe im Buggy verbringt, drehen wir einige Werbespots für unseren Kreuzfahrtclub und düsen dann weiter zum Torten-Buffet in die Spray Bar – definitiv einer unserer Lieblingsort auf dieser Reise…

Leckere Donuts aus der Markthalle

Danach geht’s wieder an Land, zu Fuß spazieren wir nochmal über die Erasmus Brücke um ein bisschen frische Luft zu schnuppern und etwas Frühabendstimmung zu erleben. Nach dem Abendessen im Brauhaus geht’s zur ‘Silent Night’ in den Beach Club. Ein krasser Gegensatz zu den vergangenen Abenden, denn Musik gibt’s heute hier nur über Kopfhörer. Angeblich hatten sich die Anwohner aus den umliegenden Hochhäusern über den Lärm vom Schiff beschwert, denn AIDA prima liegt ja über Nacht am Cruiseterminal Rotterdam. Wir schauen gegen 22 Uhr auf ein kühles Bier in der Tapas Bar vobei und beenden dann den Abend. An dieser Stelle ein Tipp für Kids: auf dem iPad gibt’s Kultserien wie Peppa Wutz u.ä. für zwischendurch, so dass abends auch mal etwas länger wach geblieben werden kann.”

Rotterdam, Beach Club von AIDA prima

7. Tag, Freitag 22.09.2017: Rotterdam, Niederlande und Zweiter Seetag auf dem Weg zurück nach Hamburg “Ausschlafen. Nee, doch nicht, denn ich will das Auslaufen miterleben und deshalb geht’s schon kurz nach 8 Uhr an Deck.

Auslaufen Rotterdam

Gefrühstückt wird dann wieder im French Kiss, entspannter gehts nicht. Gegen 10:30 Uhr wird ein Passagier, dem es nicht gut geht, ausgeschifft bzw. einem Boot übergeben. Gut zu wissen, dass wenn mal etwas Unerwartetes passiert, funktioniert alles reibungslos. Wir trotzen dem einsetzenden Regenschauer im Pavillon neben der Poolbar und nach dem Mittagessen im Bella Donna Restaurant macht unsere Kleine ihre Mittagsruhe in der Spray Bar. Heute beteiligen wir uns am Verbrauch des leckeren Rosè Champagner und entspannen hier bis zur Kaffeezeit. Dann werden die kleinen und großen Wasserrutschen auf Deck 14-18 getestet und einige Abfahrten mit dem Racer gefilmt, bemerkenswert schnell heute… liegt wahrscheinlich am Champagner… Alle haben ihren Spaß und pünktlich zur Nautischen Fragestunde sind wir geduscht und geföhnt im Theatrium am Start. Unsere acht Rubbellose aus dem Casino bescheren uns einen Gewinn von immerhin 10€, wer hätte das gedacht… Danach ist es wieder Zeit fürs Abendessen, dass wir heute im Markt Restaurant geplant haben. An dieser Stelle mal eine kleine Kritik: der Weißwein der mittags und abends gereicht wird geht auf dieser Reise überhaupt nicht, noch nicht mal als Schorle ist er zu genießen. Um 19:30 Uhr gibt’s im Theatrium die Show ‘Addictet to love’ die extrem viel Spaß macht, heute sitzen wir mal in der ersten Reihe. Der Abend wird nach dem Kofferpacken und einem letzten Besuch im Fuego Restaurant beendet.”

Die obligatorische Abschiedstorte

8. Tag, Samstag 23.09.2017: Abreise Hamburg, Deutschland “Unser Fazit: gerade für Familien mit kleinen Kindern bietet die AIDA prima ideale Möglichkeiten eine Menge Spaß an Bord zu haben. Es gibt spürbar ausreichend Platz, auch wenn wir außerhalb der Ferienzeit an Bord waren. Für individuelle Landgänge ohne geführte Ausflüge ist die Route natürlich auch zu empfehlen, es gibt immer etwas zu entdecken. Wir sind mega zufrieden mit dieser Kreuzfahrt und können das Schiff, die Crew und die Destinationen nur empfehlen! ”

AIDA prima

Okt 2016
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ADRIA mit AIDA bella

ADRIA KREUZFAHRT MIT AIDA BELLA AB VENEDIG

“Herbstausflug” mit AIDA bella – Tour ADRIA 2016

Schiff: AIDA bella mit Kapitän Pedro Ziegler, Genaral Manager Wolfgang Pichler und Entertainment Manager Birte Schattenberg – Teilnehmer: 7 – Kabine: 4214

1. Tag, Sonntag 04.09.2016: Anreise Venedig, Italien:  “Endlich Urlaub! Und endlich geht’s nach vielen Kreuzfahrten zum ersten Mal auf Kurs Adria. Mit Germanwings starten wir ab Berlin-Tegel mit einer kleinen Verspätung um kurz vor 07:00 Uhr nach Venedig. Dort angekommen geht’s mit dem Bus und den Koffern zum Hafenterminal  und gut versorgt mit einem Lunch-Paket in der Hand und reichlich Eistee warten wir noch eine gute Stunde auf den Checkin um 11:00 Uhr. Dann geht’s an Bord und wir checken erstmal unsere Meerblickkabine auf Deck 4, denn leider gab es keine Balkonkabinen mehr zum Zeitpunkt unserer Buchung. Das Babybett wird gleich vom netten Kabinensteward entsorgt und somit ist wieder Platz für ein Schlafsofa direkt unterm Fenster. Das von der Decke heruntergelassene Bett mit der schmalen Leiter wird somit nicht benötigt und nach oben weggeklappt und es ist wieder ausreichend Platz für alle Kabinengäste. Im Weite Welt Restaurant wird das erste Mittagessen im sonnigen Außenbereich genossen und nachdem die Koffer ausgepackt wurden geht’s für einen kleinen Spaziergang im Hafengelände nach draußen. Mit Aida bella liegt noch die Costa Deliziosa, die MSC Orchestra und die Costa Rivera im Hafen. Wegen einer Regatta fahren nun keine zeitlich passenden Wassertaxis vom Hafen zum Markusplatz, weshalb wir wieder zurück an Bord gehen. Zudem ist es echt heiß und wir sind natürlich entsprechend geschafft vom frühen Flug und dem Anreiseprocedere. Da wir ja am kommenden Samstag wieder hier in Venedig sind ist es auch kein wirkliches Problem. Dann werden wir mit dem Ausflug ‘Ratz Fatz zum Markusplatz’ sicherlich viele Eindrücke der Lagunenstadt sammeln können. Zur Orientierung: die Region Venetien (italienisch Veneto) liegt im Nordosten Italiens direkt an der nördlichen Adriaküste. Sie wird im Osten von Friaul-Julisch Venetien, im Nordwesten von Südtirol- Trentino, im Westen von der Lombardei und dem Garda-See sowie im Süden von der Emilia Romagna begrenzt. Die Hauptstadt der Region ist die weltberühmte Lagunenstadt Venedig (270.000 Einwohner), die durch zwei Landzungen (Lido di Venezia und Lido di Pellestrina) vom offenen Meer getrennt ist. Über eine knapp vier Kilometer lange Brücke ist Venedig mit dem überregionalen Eisenbahnnetz und Autobahnnetz verbunden. Innerhalb der Stadt verkehren Wassertaxis (Vaporetti) und die Gondelfähren über den Canale Grande und seine „Seitenstraßen”. Hier sieht man viele Bauwerke im typisch venezianischen Stil sowie zahlreiche Kirchen. Venedig ist auch eine Stadt der Musik und Literatur, der Schriftsteller und der Maler. Und was oft vergessen wird: Venedig ist der drittgrößte Hafen Italiens.

Passagierterminal Venedig

Am Abend findet nach dem Abendessen, dass wir im Außenbereich vom Bella Vista Restaurant genießen, die obligatorische Seenotrettungsübung statt und gegen 21:30 Uhr laufen wir dann endlich aus. Vorbei geht’s an den nächtlich schön beleuchteten und von Deck gut zu sehenden Highlights Venedigs. Die Reeling und sämtliche Aussichtspunkte des Schiffes sind natürlich voll besetzt, denn das Spektakel will sich niemand entgehen lassen. Wir trinken zum Abschluss des Tages den obligatorischen Welcome-Sekt und begeben uns dann in unsere Kabine.”

Blick von Bord auf Venedig

2. Tag, Montag 05.09.2016: Erster Seetag auf dem Weg nach Korfu: “Ein entspannter Seetag soll es heute für uns werden. Gleich zu Beginn des Tages starten wir nach dem Frühstück im Buffalo Steak House mit einem ausführlichen Besuch des Kids Clubs. Mina ist begeistert und entdeckt begeistert die Rutsche mit Bällebad. Danach geht’s weiter zum Treffpunkt der ‘Sternstunde’ für Vielfahrer auf Deck 5. Wir sind gespannt und werden wirklich überrascht, denn wir dürfen in kleinen Gruppen die direkt am Bug gelegene Manöverstation auf Deck 5 inspizieren. Tolle Fotos entstehen auf den begehbaren Luken mit direktem Blick auf den Bugwulst und den Kussmund. Kapitän Pedro Ziegler ist mit dabei und steht für Fragen und Fotos zu unserer Verfügung. Die Besichtigung der Ankerketten und Taurollen wird dann mit einem Champagnerempfang auf Deck 5 beendet, zu der auch kleine Leckerbissen gereicht werden. Danach geht’s für ein ausgezeichnetes 3-Gänge-Menü mit leckerer Weinbegleitung ins Spezialitätenrestaurant ‘Rossini’ und unsere Mina wird dort mit einem ‘Dodo’ (die beliebte Aida-Clubbie Figur) überrascht. Wir genießen das leckere Rossini-Menü und entspannen danach auf dem Pooldeck. Am Abend nutzen wir pünktlich um 18:00 Uhr die Familienzeit im ‘Bella Vista’ um an unserem Stammplatz das Abendessen zu genießen. Danach geht’s ins Theatrium zur Eurythmics-Show ‘Sweet Dreams’ mit den Sängern und Tänzern des Aida Show Ensemble. Eine super Show, die uns allen gut gefallen hat. Wir schauen nochmal kurz auf ein Dessert und ein Glas Wein ins Restaurant ‘Weite Welt’ vorbei und danach geht’s zurück auf die Kabine zur Nachtruhe.”

Ankunft Korfu

3. Tag, Dienstag 06.09.2016: Korfu, Griechenland: “Gut ausgeschlafen starten wir den neuen Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im ‘Buffalo Steak House’ um dann die Anfahrt der Insel Korfu von Deck 5 aus mitzuverfolgen. Ein sehr anspruchsvolles Anlegemanöver meistert unser Kapitän souverän, denn Wind und Wellen sorgen für Herausforderung beim Anlegen an der schmalen Pier. Uns gegenüber hat schon die Queen Victoria festgemacht und gegen 11:30 Uhr ist auch Aida bella fest vertaut an der Pier. Korfu ist die nördlichste der Ionischen Inseln nahe der Westküste Griechenlands. Die so genannte „Smaragdinsel“ wird im Norden von der Adria umspült, im Süden vom Ionischen Meer, zum Osten hin liegt Griechenland und im Westen trennt die Straße von Otranto die Insel von Italien. Ebenfalls im Osten liegt Albanien, das man fast schwimmend erreichen kann. Etwa ein Drittel der ca. 113.000 Inselbewohner lebt in Korfu-Stadt, die von den Griechen genauso wie die Insel selber, Kerkyra, genannt wird. Diese Bezeichnung stammt aus der frühen Geschichte Korfus. Die ersten historischen Quellen beziehen sich auf die Kolonisation der Insel durch die Korinther im Jahre 734 v. Chr. Zu dieser Zeit gewann die Insel wegen ihres fruchtbaren Bodens und der strategischen Lage sehr schnell an Bedeutung und war bald einer der ersten Seestützpunkte Griechenlands. Aber Korfu gewann nicht alle kriegerischen Auseinandersetzungen in der Folgezeit und strebte deshalb nach einigen turbulenten Jahrzehnten im Jahre 229 v. Chr. eine Allianz mit Rom an. Die Fremdregierung durch die Römer dauerte immerhin fünf Jahrhunderte bis 337 n. Chr. Nach dem Niedergang des Römischen Reiches geriet Korfu unter byzantinische Dominanz, mit Ausnahme einiger kleiner „Unterbrechungen“. Bereits zu Beginn der byzantinischen Epoche (ab 337 n. Chr.) wurde die Insel mit dem Namen „Korfu” betitelt. Die Bezeichnung Korfu verdankt das Eiland seiner Erscheinungsform „eis tous Korfous (zu den Bergspitzen)“. Nachdem die Siedlung rund um das Angelókastro befestigt war, griff der letzte sizilianische Normannenkönig Manfred die selbige erfolgreich an. 1267 wurden die Normannen dann von Karl von Anjou aus Neapel abgelöst. Dieser war ein entschiedener Gegner der Orthodoxie. 1380 wurde die Insel von Jakob von Baur aus Navarra erobert, doch Karl III. aus Neapel machte diesen Schritt wieder rückgängig. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts führten die politischen Unruhen im Südosten Europas sowie die ständigen Konflikte innerhalb der Herrscherfamilie zu einem Schutzersuchen der Bewohner Korfus in Venedig. Die Venezianer ließen sich nicht lange bitten und nutzten die Gelegenheit, sich diese Insel in bester strategischer Lage erneut anzueignen. Korfu stand für die nächsten vier Jahrhunderte unter der Ägide der Republik Venedig, bis zur Abschaffung derselben im Jahre 1797. Fast alle wichtigen Bauwerke der Insel sind ein Erbe dieser Zeit. Hervorgerufen durch die Französische Revolution begann eine Machtverschiebung auf dem Festland. Napoleon startete mit der Eroberung Europas und am 17. Oktober 1797 wurde Korfu den Franzosen übergeben. Unter der französischen Herrschaft wurden zum ersten Mal Schulen, Bibliotheken und Druckereien eröffnet. Doch türkische und russische Truppen besetzten die Insel und vertrieben die Franzosen. Am 2. März 1798 wurde unter der Direktion Russlands der erste griechische Staat der Neuzeit ausgerufen. Am 21. März 1800 übernahm Zar Paul I. die Aufsicht über die Insel. Korfu erhielt wieder einen eigenen griechisch-orthodoxen Metropoliten. 1807 musste der russische Zar Alexander I. Korfu wieder an Napoleon abtreten. Der Gouverneur Francois Domzelot veranlasste die Gründung der Ionischen Akademie. Nach der Niederlage Napoleons beschlossen die Sieger auf dem Wiener Kongress (1814), Korfu unter das Protektorat Englands zu stellen. Unter der englischen Herrschaft wurde die kulturelle Entwicklung Korfus erheblich gesteigert. Es entstanden viele öffentliche Gebäude und das Straßennetz auf Korfu wurde bis in den Süden ausgebaut. Die Engländer wandelten die Ionische Akademie in die erste Griechische Akademie um. Am 21. Mai 1864 wurde Korfu schließlich nach langem Widerstand der Engländer an Griechenland übergeben. Seit dieser Zeit gehört Korfu zu Griechenland und heute auch zur EU.

Festung auf Korfu

Mit einem Shuttle Bus geht’s gegen 12:00 Uhr im Schneckentempo durch den dichten Verkehr zur Altstadt und es beginnt leicht zu nieseln. Wir durchstöbern die zahlreichen kleinen Gassen mit liebevoll dekorierten Shops und erfreuen uns trotz des leichten Regens unseres ersten Ausflugs. Natürlich wird in einem netten Café Rast gemacht und es werden viele Fotos geschossen. Mit dem Bus geht’s dann wieder gegen 16:00 Uhr zurück zum Schiff, die Rückfahrt geht etwas zügiger voran als die Hinfahrt. Wir sind jedoch ganz zufrieden, denn unserer Mina scheint es im Buggy mit Regenverdeck auch ganz gut gefallen zu haben. Da es sich nun richtig eingeregnet hat, entstehen bei einem Spaziergang über die Decks außergewöhnliche Regen-Aufnahmen, die es in dieser Form auf unseren vergangenen Reisen noch nicht gegeben hat. Nach dem Abendessen, mit unserem jüngsten Reiseteilnehmer natürlich wieder zur Familienzeit im ‘Bella Vista’, geht’s ins Theatrium wo noch der Kinofilm ‘Das Dschungelbuch’ läuft. Es wurde eine schön dekorierte Bar eingerichtet, es gab leckeres Popcorn, bei dem Wetter eine gute Aktion. Gegen 20:00 Uhr verlässt Aida bella den Hafen von Korfu und nimmt Kurs auf Bari.”

4. Tag, Mittwoch 07.09.2016: Bari, Italien:  “Am frühen Morgen zum Einlaufen ist es noch verregnet und kühl, wir werden unseren geplanten Spaziergang in die Altstadt deshalb auf später verschieben. Zeit für ein paar geschichtliche Fakten: Apulien, an der äußersten südlichen Grenze des europäischen Kontinents mitten im Mittelmeerraum gelegen und nach Osten hin weit ins Meer vorgestreckt, war dank seiner geografischen Lage, seiner vorwiegend ebenen Landschaft und seines besonders günstigen Klimas seit jeher ein ideales Gebiet für menschliche Ansiedlungen sowie eine Region, in der kultureller Austausch und Handel blühten. Hier lebten schon in den frühesten Zeiten Völker, die einen hohen Zivilisationsgrad erreichten. Diese prähistorischen Ansiedlungen bildeten einen Eckpfeiler für Studien über die späten paläolithischen Kulturen des Mittelmeerraumes und Europas. Apulien wurde im Altertum von Völkern aus dem Osten und Westen eingenommen. Außerdem war es Sitz zahlreicher griechischer Kolonien, später dann ein römisches Territorium. Als Alliierter Hannibals zog Apulien gegen Rom, Augustus vereinnahmte es danach in die Verwaltungsregion Apulia et Calabria. Apulien geriet später unter byzantinische Herrschaft und erhielt mit der Machtergreifung durch die Langobarden sowie die darauf folgende fränkische Herrschaft eine gewisse Unabhängigkeit. Sarazenen setzten dem Landstrich auf ihren Streifzügen zu. Im 11. Jahrhundert lehnte sich Apulien gegen die Byzantiner auf und die Normannen kamen in die Region. Danach gehörte Apulien zum Königreich Sizilien, später zum Königreich Neapel. Im 13. Jahrhundert erlebte Bari eine Blütezeit unter dem Stauferkaiser Friedrich II, der zahlreiche Muslime nach Apulien brachte. Geschichte und Kultur Apuliens sind geprägt von der Präsenz der Griechen, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, Franken, Spanier und anderer Völker, die alle Spuren ihres Aufenthalts hinterließen. Der Kontakt mit so unterschiedlichen Kulturen hat die apulische Region mit archäologischen Funden, Kastellen, Türmen, Kathedralen sowie anderen Monumenten in den verschiedensten Baustilen gesegnet. Noch heute sind für die verschiedenen apulischen Bevölkerungen besondere Dialekte und kulturelle Festivitäten kennzeichnend.

Kleiner Hafen Bari

Das wohl bekannteste Detail in der Geschichte von Bari ist allerdings ein „staatlich organisierter Raubzug“: Denn seit 1087 ruht der gestohlene Sankt Nikolaus in der süditalienischen Stadt. Über das Leben von Nikolaus ist sehr wenig bekannt, er soll im 4. Jahrhundert n. Chr. in Patara gelebt haben. Sicher ist, dass er als Bischof von Myra viele Wunder vollbracht hat. Patara und Myra waren wichtige Städte im Reich von Byzanz, dessen Hoheitsgebiet sich auch nach Süditalien ausdehnte. Bari war in dieser Zeit eine bedeutende Handelsstadt. Doch mit dem Weggang der Byzantiner drohten auch die guten Handelsbeziehungen in den Südosten abzubrechen. Für den Adel von Bari war klar, man brauchte eine Attraktion, um weiterhin als Stadt von sich reden zu machen. Die Wunder von Nikolaus waren bekannt, seine Reliquien zu besitzen hieß, Tausende von Pilgern anzuziehen und den Handel mit dem Osten aufrecht zu halten. Kurzerhand organisierte der Adel zusammen mit dem Klerus den Raub der Gebeine des Heiligen Nikolaus aus Myra. Am 9. Mai 1087 kehrten 62 italienische Seefahrer erfolgreich von ihrer Mission zurück. Für die gestohlenen Reliquien wurde auf den Ruinen der ehemaligen Residenz des byzantinischen Statthalters eigens die Basilika San Nicola gebaut. Fortan machten viele Ritter und Pilger in der süditalienischen Stadt halt, bevor sie zu den Kreuzzügen in das Heilige Land weiterreisten. Im 16. Jahrhundert wurde sogar die polnische Königin Bona Sforza in der Basilika beigesetzt. Noch heute wird jedes Jahr am 6. Dezember morgens um 04:00 Uhr die Pforte der Basilika geöffnet und die Statue des Heiligen im Rahmen einer Prozession durch die Altstadt getragen. Im Jahr 1865 wurde die erste Bahnstrecke nach Brindisi in Betrieb genommen. Die erste Universität eröffnete 1925. In der heutigen Zeit spielt Bari dank der strategischen Bedeutung seines Hafens, des Flughafens und der wichtigen Messeveranstaltung „Fiera del Levante“ eine entscheidende Rolle bei den internationalen Wirtschaftsbeziehungen Italiens.

Entlang der Stadtmauer von Bari

Wir spazieren am frühen Mittag in die Altstadt und freuen uns riesig weil nun die Sonne scheint und wir viele schöne Eindrücke in den verwinkelten Gassen und von den prächtigen Kirchenbauten sammeln können. Aida bella liegt heute wegen des schlechten Wetters am Vormittag noch bis 22:00 Uhr im Hafen und auch beim Abendessen hat man noch einen wunderschönen Blick auf die Altstadt sowie einen traumhaften Sonnenuntergang. Wir genießen die herrliche Abendstimmung draußen an Deck und schauen gegen 21:00 Uhr nochmal auf ein Glas Wein in der ‘Weiten Welt’ vorbei. Danach gibt’s noch etwas Lounge-Live-Musik an der Bella Bar und dann geht ein erlebnisreicher Kreuzfahrt-Tag zu Ende!”

Blick auf die Kathedralen Bari´s

5. Tag, Donnerstag 08.09.2016: Dubrovnik, Kroatien:  “Schon kurz nach 06:00 Uhr werden wir von den Vorbereitungen auf der Manöverstation geweckt und liegen gegen 07:00 Uhr schon fest vertäut im Hafen von Dubrovnik. Die griechisch-römische Stadt Epidaurus (heute Cavtat) fiel im Jahre 639 n. Chr. einer massiven Plünderung zum Opfer. Die römische Bevölkerung fand daraufhin auf einer kleinen Insel in der Nähe namens Ragusa Zuflucht. Zur gleichen Zeit entwickelte sich auf dem Festland gegenüber eine slawische Siedlung, die Dubrava genannt wurde. Als Ende des 13. Jahrhunderts der schmale Kanal dazwischen aufgefüllt wurde, wuchsen die beiden Gemeinschaften zusammen. Der Kanal befand sich einst an der Stelle, wo heute die Stradun verläuft. Ragusa entwickelte sich zu einer machtvollen und unabhängigen Republik, die sich in Richtung Norden und Süden der Stadt ausdehnte. Für eine kurze Zeit im frühen 15. Jahrhundert gehörten sogar die Inseln Mljet, Elaphite, Korcula und Hvar zur Republik Ragusa. Selbst unter der Ägide von Venedig in den Jahren 1205 bis 1358 und später nochmals im Jahre 1420 blieb Ragusa ein wohlhabender Stadtstaat und bestimmende Handelsmacht in der Region. Von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts erlebte Ragusa eine absolute Blütezeit, die Republik verfügte in diesem Zeitraum über eine Handelsflotte von gut 200 Schiffen.

Aida bella im Hafen von Dubrovnik

Ragusas Tage als unabhängige Republik endeten im Jahre 1808, als Napoleon die örtliche Regierung auflöste. Sechs Jahre später wurde Ragusa an Österreich abgetreten. 1918 wurde die Stadt, die damals schon in Dubrovnik umgetauft war, zu einem Teil Jugoslawiens. Während des 2. Weltkriegs eroberten die Italiener die Stadt, gaben sie jedoch nach 1945 an Jugoslawien zurück. Jugoslawien war eine ausgesprochen wacklige Föderation sehr verschiedener Staaten. Nach dem Tode Titos, selber ein Kroate, im Jahre 1980, führten die lange bestehenden Differenzen zwischen den Serben und Kroaten alsbald zu einem sinnlosen und grausamen Krieg in der Region. Kroatien strebte die Unabhängigkeit an, doch die serbische Minderheit im Land bestand auf ihrer Autonomie und verlangte von der serbisch dominierten jugoslawischen Armee entsprechend geschützt zu werden. Das Ergebnis wurde von Zeitung und Fernsehen entsprechend dokumentiert: tausende unschuldige Opfer, Häuser absichtlich zerstört, das Land verwüstet, schändliche Massaker und Gräueltaten, ein riesiges Flüchtlingsproblem, die vielen Waffenstillstände, die vereinbart und wieder gebrochen wurden, und schließlich die Abkommandierung von UN-Friedenstruppen in die serbisch besetzten Zonen von Kroatien. Auch die Stadt Dubrovnik, die aus der historischen Altstadt und zahl- reichen umliegenden Dörfern besteht, überstand diesen Krieg nicht schadlos. Die jugoslawische Armee besetzte die Region Ende 1991, und nahm die Stadt im selben Jahr gleich dreimal unter Beschuss. Der dritte Granatenbeschuss von Land, vom Wasser und aus der Luft zielte 12 Stunden lang fast ununterbrochen auf den alten Stadtkern Dubrovniks. Viele Häuser erlitten direkte Einschläge und so gut wie jede Kirche, jedes Kloster und jeder Palast wurde beschädigt. 43 Granaten schlugen auf der Hauptstraße Stradun ein, insgesamt 63 Prozent aller Gebäude in der Altstadt erlitten zum Teil schwere Schäden. Die 238-tägige Belagerung der Stadt endete am 28. Mai 1992. Erstaunlich aber wahr: Die meisten Kriegsschäden sind heute repariert und restlos verschwunden. Dubrovnik ist heute wieder eine der schönsten und faszinierendsten Städte der Welt.

Festungsanlagen von Dubrovnik

Davon wollen wir uns überzeugen und nutzen den Aida Shuttlebus gegen 09:30 Uhr ins Zentrum. Es ist ein Gewimmel von Menschen in den vielen Gassen unterwegs und wir pausieren nach einem ausgiebigen Spaziergang in einer ruhigen Seitengasse bei kühlen Getränken und Wifi, bevor wir den Stadtkern innerhalb der alten Festungsanlagen verlassen. Bergauf erreichen wir einen ruhigen und sehr schönen Aussichtspunkt um viele Fotos zu schießen und den einmaligen Ausblick auf die Festungsanlagen und das Meer zu genießen. Für ein leckeres Eis geht’s dann nochmal zurück in das touristenvolle Gassengewirr und gegen 13:00 Uhr geht’s per Shuttle Bus wieder zurück zum Schiff. Wir beziehen eine ruhige Ecke auf Deck 12 und entspannen in der Sonne und verlassen gegen 16:00 Uhr den Hafen von Dubrovnik. Auch der Abend gestaltet sich wieder ruhig und entspannt: Familienzeit im ‘Bella Vista’, eine Tanz-Show ‘Dreams’ im Theatrium und die Poolparty ‘Black & White’.”

Eingang zur Altstadt Dubrovnik

6. Tag, Freitag 09.09.2016: Zadar, Kroatien:  “Zadar ist mit etwa 75.000 Einwohnern die größte Stadt Norddalmatiens und liegt im Zentrum der kroatischen Adriaküste. Die schöne Altstadt befindet sich auf einer Landzunge. Das gesamte Stadtgebiet erstreckt sich über knapp 200 Quadratkilometer. Zadar ist eine der ältesten Städte Kroatiens und rühmt sich eines reichen Kulturerbes. Die Stadt ist sowohl Verwaltungssitz der Gespannschaft Zadar als auch Sitz des katholischen Erzbistums Zadar. Wir haben wie gestern wieder Tickets für den Shuttle Bus ins Zentrum gekauft und freuen uns nach einem ausgiebigen Frühstück im Buffalo Steak House auf einen schönen Stadtrundgang. Der Balkan und somit auch Kroatien war nicht nur in der jüngsten Vergangenheit ein umkämpftes Land. Kriege, Eroberungen und ständige Machtwechsel prägen die Geschichte an der Adriaküste. Im Übergangsbereich zwischen Ost- und Westeuropa war Kroatien stets ein typisches Einwanderungsland, unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen hinterließen ihre Spuren in Kultur und Lebensgewohnheiten. Vermutlich lebten bereits in der mittleren Steinzeit Menschen im heutigen Kroatien. Genauer belegt ist die Siedlungsgeschichte ab 1200 v. Chr., als indoeuropäische Stämme die Region besiedelten, die als Illyrien bezeichnet wurde. In Zadar lebten Menschen des Stammes der Liburner. Im 4. Jahrhundert v. Chr. vermischten sich Kelten mit den ansässigen Illyrern; wurden aber im 2. Jahrhundert v. Chr. von den Römern vertrieben, die auch Zadar ihrer Macht unterwarfen. Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde Zadar römische Kolonie. Zadar, das unter den Römern Jadera hieß, zählte zu den wichtigsten Siedlungszentren der Region. Die vermeintlich friedliche Zeit endete mit der Invasion der Ostgoten im 4. Jahrhundert. Nachdem im 5. Jahrhundert Hunnen, Vandalen, Westgoten und Langobarden immer wieder den Balkan angriffen hatten, zerbrach schließlich um 476 die römische Macht; das Gebiet wurde von Konstantinopel aus verwaltet und gehörte zum byzantinischen Kaiserreich. Im 7. Jahrhundert siedelten sich in Dalmatien erstmals Kroaten an. Die Küstenstädte unterstanden byzantinischen Gouverneuren, deren Flotte im Hafen von Zadar lag.

Ankunft Zadar

Der erste kroatische Staat entstand im 9. Jahrhundert. Auch Karl der Große und seine Franken hinterließen ihre Spuren in der Region. Der deutsche Kaiser eroberte im 8. Jahrhundert Teile Dalmatiens und gliederte sie in Grafschaften. Die Entwicklung an der Adria und in Zadar war zudem eng verknüpft mit Aufstieg und Fall Venedigs. Obwohl sich die Stadt lange und heftig wehrte, wurde sie 1409 von Venedig aufgekauft – ebenso wie das übrige Dalmatien. Im Verlauf der venezianischen Herrschaft entstand im 16. Jahrhundert die berühmte Stadtmauer, da man sich mehrfach gegen Angriffe der Türken zur Wehr setzen musste. Gleichzeitig wurden zahlreiche Kirchen und Paläste errichtet. Nach dem Zerfall der Macht Venedigs geriet die Region unter österreichische Herrschaft, wurde aber mit Hilfe italienischer Aristokraten verwaltet. Neben weiteren Städten in Istrien und Dalmatien wurde auch Zadar 1918 von Italien besetzt. Als einzige Stadt blieb sie jedoch auch nach dem Ersten Weltkrieg eine italienische Provinz im späteren Jugoslawien. Im Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt zu 60 Prozent zerstört, anhand alter Straßenpläne jedoch wieder aufgebaut. Nach dem Krieg wurde Josip Broz Tito zunächst Ministerpräsident und schließlich Staatspräsident des 1947 gegründeten Jugoslawiens. Während er den Vielvölkerstaat zusammenhielt, verschärften sich bald nach seinem Tod 1980 die ethnischen Konflikte. Sie führten zu einer Reihe von Kriegen – bekannt als Balkankonflikt oder Jugoslawienkriege. Kroatien löste sich 1991 aus der Republik Jugoslawien. Zadar geriet sowohl unter den Beschuss serbischer Aufständischer als auch der jugoslawischen Armee. Drei Monate lang war Zadar belagert. Allein in Kroatien forderte der Krieg mehr als 12.000 Todesopfer. 1995 eroberte Kroatien die serbisch besetzten Gebiete wieder zurück, deren Wiedereingliederung im Abkommen von Erdut 1998 beschlossen wurde. Heute gliedert sich Kroatien in 21 Gespanschaften. Zadar ist die größte Stadt Norddalmatiens, Handelsmetropole und Touristenzentrum. Gegen 10:30 Uhr sind wir mit dem Bus schon direkt an der Meerpromenade von Zadar angekommen und lauschen gespannt den ungewöhnlichen Klängen der Meeres-Orgel am Beginn unseres Stadtrundgangs.

Im Zentrum von Zadar

Das alte Zentrum hat wieder viele Gassen zu bieten, mit Kirchen und Gebäuden, Cafés und kleinen Lädchen. Wir genießen zwischen unseren Streifzügen zwei Café & Wifi Stops und fahren gegen 14:30 Uhr mit dem Shuttle Bus zurück zum Schiff. Sonne tanken auf dem Pooldeck und Entspannen steht nun auf dem Programm. Am Abend geht’s wieder in unser Stamm-Restaurant ‘Bella Vista’ und auch heute gibt’s wieder einen traumhaften Sonnenuntergang zu sehen. Dann rockt die Rolling Stones Show ‘Satisfaction’ das Theatrium und wir beenden diesen Tag wieder mit einem Cocktail an der ‘Bella Bar’.”

Altstadt von Zadar

7. Tag, Samstag 10.09.2016: Venedig, Italien: “Der frühe Vogel kann mich mal – und trotzdem bin ich schon kurz nach 06:00 Uhr auf den Beinen um einen schönen Platz an Deck zu ergattern, denn heute Morgen laufen wir Venedig an. Es gibt schon Kaffee an der ‘Ocean Bar’ und ich mache es mir im Liegestuhl auf Deck 12 bequem um das Spektakel zu verfolgen. Unser Lektor kommentiert interessante Details während der Passage und ich schieße Unmengen an Fotos. Gegen 07:15 Uhr gleitet AIDA bella genau am Dogenpalast und der Einfahrt zum Canale Grande vorbei und macht kurz nach 08:00 Uhr an der Pier des Passagierterminals von Venedig fest.

Blick von Bord auf Venedig

An dieser Stelle ein paar Fakten zu Venedig: erste Ansiedlungen in dieser Region wurden bereits im 3. Jahrhundert verzeichnet. Ab 568 legten die Lagunenbewohner feste Siedlungen an. Im Jahre 697 gründete sich ein Freistaat unabhängig vom bis dahin maßgeblich bestimmenden Byzanz. Besondere Neuerung waren die auf Lebenszeit gewählten Dogen. Die Stärken der Venezianer lagen eindeutig im Seehandel. Bereits im Jahre 812 begann der Aufstieg Venedigs zu einer Weltmacht, gestützt auf eine Aristokratie von Handelsherren. Das ständige Bemühen um Ausweitung des Reichs führte 1202 bis 1204 zur Teilnahme Venedigs als Großmacht am vierten Kreuzzug, in dem Byzanz erobert wurde. Die Konkurrenz zu Genua, der anderen wichtigen Seemacht im Mittelmeer, wuchs zusehends. Im Jahre 1296 gelang es den Dogen mit dem Abschluss der aristokratisch-oligarchischen Verfassung der Republik Venedig, die internen Familien- und Parteikämpfe einzudämmen. Zwischen 1389 und 1484 erreichte Venedig den Höhepunkt seiner Macht. Genua war besiegt, weitere Städte beugten sich. Venedig konnte zu diesem Zeitpunkt ohne Übertreibung als Mittelpunkt des Welthandels bezeichnet werden. Im Jahre 1492 begann der Abstieg Venedigs. Mit der Eroberung von Byzanz durch die Osmanen verlor Europa den so wichtigen Zugang zum Schwarzen Meer. Christoph Kolumbus aus Genua entdeckte Amerika und vergrößerte die Weltkarte. Spanien, Frankreich und England eroberten in der Folge den Weltmarkt. Den letzten Schlag erlebte Venedig im Jahre 1718, als die Stadt fast alle ihre Handelsplätze im Vorderen Orient an die Türken verlor. Doch Venedig blieb eine schillernde Stadt. In den folgenden Jahrzehnten mit ihren Kriegswirren fiel Venedig abwechselnd an Österreich und Italien. Seit dem Zweiten Weltkrieg bemühen sich In- und Ausland um die Erhaltung und Rettung dieser einzigartigen Lagunenstadt.

Die berühmten Gondeln von Venedig

Die Altstadt wurde auf 118 Inseln erbaut und bedeckt eine Fläche von 7,06 Quadratkilometern. 177 Kanäle werden von 400 Brücken überspannt. In 3.000 labyrinthisch sich verzweigenden Gassen kann sich der Besucher schnell verirren. Venedig besitzt 15.000 Häuser, davon etwa 900 Paläste und 105 Kirchen. Die Gebäude stehen auf dicht gesetzten Eichen-, Erlen- und Lärchenstämmen, darüber befinden sich bis über die Wasserlinie Marmorquader und Mörtelschichten. Diese Unterbauten sind fest mit dem Lagunenboden verankert. Dennoch sinkt die Stadt unmerklich tiefer. Venedig hat mit dem Lido einen riesigen Strand vor der Tür. Allerdings muss man mit hohen Eintrittspreisen rechnen, wer sich über ein Hotel oder privaten Betreiber Zutritt verschaffen möchte (10–40 Euro pro Tag, geöffnet von Juni bis September). Einen öffentlichen Strand findet man in Grand Viale, etwa einen Kilometer von der Vaporetto Station entfernt. Seit Oktober 2012 ist es in Venedig untersagt, in größeren Gruppen auf öffentlichen Plätzen zu essen oder zu trinken. Verstöße werden mit hohen Geldbußen von bis zu 500 Euro bestraft. Um die Vorschriften des Landes zu respektieren und jedweden Ärger zu vermeiden, ist es ratsam beim Landgang auf den Konsum von Speisen und Getränken in Form eines „Picknicks“ an öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel vor dem Dogenpalast, zu verzichten. Da wir ja eine landestypische Pizza genießen wollen, starten wir wie geplant kurz nach 10:00 Uhr mit dem Ausflug ‘Ratzfatz zum Markusplatz’ direkt von der Tender-Luke aus per Motorboot in die Lagunenstadt. Gleich nach dem Anlegen geht’s über die ersten Brücken entlang der Promenade bis zum Dogenpalast und den ersten Gondeln an den alt-ehrwürdigen Anlegern. Herrliche Postkartenmotive wohin man sich auch wendet… Wir bestaunen jede Ecke der vielen prächtigen Bauwerke rund um den Markusplatz und begeben uns dann in das enge Gassengewirr Venedigs. Auch mit dem Buggy ist alles gut zu erreichen, nur die Rialto Brücke ist dermaßen voll, so dass unsere Mina heute kein Selfie mit Blick auf den Canal Grande bekommt. Dafür gibt’s dann, wie wir es uns vorgestellt haben, eine leckere Pizza in einer beschaulichen Gasse (drei Brücken hinter der Seufzerbrücke), wo wir uns ausgiebig erholen um dann weiter die Stadt und ihre traumhaften Pallazi und Piazzas zu erkunden.

Kleine Brücken von Venedig

Um 14:30 Uhr geht’s dann wieder per Boot zurück, diesmal nicht zur AIDA bella sondern zur Anlegestelle des Hafengeländes und wir müssen somit komplett durch den Zoll, was etwas nervig ist. Es war ein sehr heißer Tag, mit 30 Grad und Sonne satt und wir sind entsprechend geschafft aber auch super zufrieden mit unserem Ausflug. Nach dem Abendessen im ‘Bella Vista’ sind wir pünktlich zur Exklusiv-Show im Theatrium am Start und passend zum heutigen Tag genießen wir das Showensemble mit der Show ‘Bellagio’. Ein gelungener Abschiedsabend, den wir wieder mit einem Rundgang an Deck und einem obligatorischen ‘Salitos’ an der Poolbar auf dem Pooldeck beenden. Die Koffer müssen noch gepackt werden und deshalb gibt’s unseren Farewell Sekt gegen 21:00 Uhr auf unserer Kabine. Eine traumhafte Reise geht heute Abend zu Ende und wir erleben eine recht unruhige letzte Nacht an Bord.”

Rialto Brücke am Mittag

8. Tag, Sonntag 11.09.2016: Abreise Venedig, Italien: “Um 04:00 Uhr klingelt schon der Wecker und es gibt ein kleines Frühstück im ‘Weite Welt’ Restaurant, bevor wir gegen 05:00 Uhr von Bord gehen. Ohne Zoll geht’s schnell zum Transfer-Bus und zum Flughafen. Dort heißt es Anstehen beim Checkin und Warten vor dem Gate bevor unser Flieger dann mit etwas Verspätung gegen 09:00 Uhr zurück nach Berlin Tegel abhebt. Wir sagen Ciao Italia und AufAIDAsehen!”

Am Markusplatz Venedig

Mai 2016
07
AIDA prima Premierentour April 2016

April 2016 – “Premierentour” auf AIDA prima – Kurzreise ab Hamburg nach Southampton und zurück

Schiff: AIDA prima mit Kapitän Detlef Harms, Genaral Manager Konstantin Burkämper und Entertainment Manager Stephan Hartmann – Teilnehmer: 13 – Kabine: 14138

AIDA prima in Southampton

1. Tag, Montag 25.04.2016: Anreise Hamburg, Deutschland “Aida prima – lange haben wir, und mit uns bestimmt viele andere Aida Fans, auf diesen Moment gewartet: das neuste Mitglied in der Aida Flotte hat seine Fertigstellung in Japan mit einer mehrmonatigen Verspätung geschafft und ist endlich im Hamburger Hafen (Erstanlauf war am 21.04.16) angekommen. Nun sind wir aber auch gespannt und wollen das neue Schiff entdecken. Viele Neuerungen wurden ja schon im Internet und durch die Informationen der Reederei bekannt gegeben, aber es ist natürlich etwas anderes, alles live und in Farbe selbst zu erleben und zu erkunden. Wir starten um 08:00 Uhr mit Freunden eine gemeinsame Fahrt nach Hamburg in unserem geräumigen Q7 und erreichen bei leichtem Nieselregen den Cruiseterminal Steinwerder gegen 11:30 Uhr. Wir checken sofort ein, ohne Wartezeit, da alle Gäste in ihren Reiseunterlagen nach Gruppen gestaffelt ihren Checkin zu unterschiedlichen Zeiten empfohlen bekommen hatten. Unsere Kabine ist bereits bezugsfertig und wir freuen uns über mehr Platz in einer Verandakabine auf Deck 14. Begleitet werden wir dabei diesmal von einem Kamerateam, das für eine Urlaubsreportage mit dem Thema Kreuzfahrt erfahrene “Profis” gesucht hat. Mit mehr als 30 Reisen können wir sicher ausreichend Auskunft geben… Nachdem der Checkin und die Kabinenbegehung mit etlichen Interviews abgedreht wurden, geht’s zum Mittagessen ins neue Restaurant FUEGO auf Deck 14. Als Familien-Restaurant konzipiert und direkt anschließend bzw. zum Teil in den Bereich FOUR ELEMENTS (Klettergarten, Badebereich mit LAZY RIVER für die Kids) integriert, ist das Restaurant entsprechend luftig und entspannt. Wir genießen den ersten Bacon-Cheese-Burger der Reise und erkunden gleich mal den Mini & Kids Club und den Zielbereich der Wasserrutschen RACER auf Deck 15. Diese Neuerung wollen wir auf jeden Fall ausprobieren, denn der Verlauf der Rutschen ist in einigen Bereichen zu sehen und der Einstieg bzw. Start ist auf Deck 18, also werden vier Decks durchrutscht, was Spaß verspricht. Nun geht’s ein paar Decks tiefer um die öffentlichen Bereiche auf Deck 6 und 7 zu entdecken. Natürlich wird der neue MAGNUM PLEASURE STORE genutzt um das erste selbstkreierte Eis zu genießen – eine witzige Idee, natürlich kommerziell ausgerichtet, aber bei 3,50€ pro “Design-Eis” hat wahrscheinlich jeder seinen Spaß.

MEIN Eis aus dem Magnum Pleasure Store

Die Treppen ein Deck tiefer auf Deck 6 befinden sich auch einige neue Entwicklungen wie z.B. die TAPAS BAR, der Currywursttreff SCHARFE ECKE, die exquisite SPRAY BAR BY MOET & CHANDON, der kleine NIGHTFLY NACHTCLUB und die neue DISCOTHEK D6. Die Zeit vergeht natürlich viel zu schnell und wir bereiten uns gegen 16:30 Uhr auf die bevorstehende Seenotrettungsübung vor. Unsere Musterstation E befindet sich auf Deck 7 bei der HEMINGWAY LOUNGE (kleine gemütliche Bibliothek) und im Theatrium. Also kein Gedränge und Rumgestehe an den Rettungsbooten mehr, sondern entspanntes Verfolgen des Geschehens vom Sitzplatz aus. Wir begrüßen diese für uns positive Veränderung der Seenotrettungsübung, denn gerade für “kleine” oder ältere Gäste sind 45 Minuten Warten schon eine echte Herausforderung. Pünktlich nach der wichtigen Pflichtveranstaltung erfolgt um 18:00 Uhr das Ablegemanöver von der Pier des Cruise Center Steinwerder, welches wir von der geräumigen Verandakabine aus verfolgen. Ab 18:30 Uhr erwartet uns ein Besuch zum Dinner im neuen RISTORANTE CASA NOVA, eines der reservierungspflichtigen Menü-Restaurants an Bord von Aida prima. Wir genießen ein kleines aber feines Zwei-Gänge-Menü inkl. Weinbegleitung und verweilen danach noch bei Freunden im BELLA DONNA RESTAURANT nebenan. Mina Maria ist entspannt im Buggy mit dabei und knabbert vergnügt an einigen Scheiben Brot. Hier ein Tip für Eltern von Kleinkindern: auf Deck 14 befindet sich vor dem FUEGO Restaurant ein kleiner Raum mit Kühlschrank und Mikrowelle für die Glässchen mit Brei. Auch Kekse, Waffeln und Quetschbeutel sind kostenfrei im Angebot – ein super Service, denn das spart zukünftig die Mitnahme von eigenen Glässchen im Koffer. Gegen 21:00 Uhr finden wir uns mit den anderen Mitreisenden unserer Gruppe im BEACH CLUB auf Deck 15 ein und verfolgen gemeinsam die Welcome Party, die auch an verschiedenen Spots erlebt werden kann, wie z.B. im BRAUHAUS auf Deck 7, im FOUR ELEMENTS auf Deck 14 oder dem AIDA PLAZA auf Deck 6 – eine gute Lösung, auch die Welcome-Sekt-Büffets den Interessen nach verteilt zu organisieren.

Im Beach Club Deck 15

Bei uns im Beach Club gibt’s eine Lasershow und dann Hits der 70iger. Wir schauen nach dem offiziellen Teil danach nochmal an der scharfen Ecke auf Deck 6 vorbei und genießen eine leckere Currywurst. Auch im Brauhaus auf Deck 7 ist noch was los, die Live Band spielt und wir trinken noch ein kleines Abschieds-Bier bevor wir uns dann auf unsere Kabine zurückziehen. Gute Nacht!”

Skywalk auf AIDA prima Deck 15

2. Tag, Dienstag 26.04.2016: Erster Seetag auf dem Weg nach Southampton, England “Schon kurz vor 07:00 Uhr werden auf unserer Kabine die ersten Fotos gemacht, denn Mina Maria ist putzmunter und die Sonne lacht. Es bläst aber auch der Wind und die Wellen schaukeln die Aida prima gemütlich in den Vormittag. Wir starten unseren Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im neuen Restaurant FRENCH KISS, in stylischer Atmosphäre und mit viel flauschigem rotem Design. Gegen 09:00 Uhr begleitet uns Aida aura ein Stück auf unserem Weg durch die Nordsee und auch Aida diva kreuzt kurze Zeit später unseren Kurs. Nach dem Frühstück steht eine Stunde im Mini Club auf dem Programm, Mina Maria hat die Möglichkeit im Bällebad zu schwimmen und die Minirutsche sowie eine überschaubare Anzahl an Spielzeug auszuprobieren. Nebenan gibt’s den Kids Club für Kids ab 3 Jahre, alles gut auf Deck 14 in der Nähe vom Activity Bereich gelegen. Es gibt neben dem LAZY RIVER (Badespass im Reifen, ganz entspannt) sogar einen Badebereich für Windelträger, wirklich alles gut durchdacht. Uns zieht es nun an die frische Luft, wir wollen den Sonnenschein auf den Außenbereichen des Schiffes erleben und das Schiff weiter erkunden. Mit dem gläsernen Fahrstuhl geht’s von Deck 6 hoch auf Deck 15 zum SKYWALK. Eine tolle Erfahrung, quasi über den Wellen zu spazieren. Durch die gläsernen Elemente schaut man in die Tiefe und bei 15 Decks sind das locker 40 Meter. Bei unserem weiteren Spaziergang entlang der Lanai-Kabinen im Außenbereich würden wir am liebsten die LANAI BAR testen, aber es ist witterungsbedingt leider nicht möglich, der Wellengang hat sich verstärkt und auch bei diesem großen Schiff sind die Bewegungen gut zu spüren. Die Strandkörbe und die Infinity Pools laden zum Verweilen ein, die Sonne scheint auch immer noch, aber es schaukelt ganz schön. Nach einem kurzen Mittagessen im FUEGO auf Deck 14 machen wir es uns in den Liegen des Four Elements Bereich gemütlich und erkunden mit Mina abwechselnd die darüber liegenden Decks – Bewegung muss sein.

Blick von unserer Kabine auf Deck 14

Danach geht’s ganz weit runter auf Deck 3 zur Kaffeetime im PIER 3 MARKET, denn auf die gewohnt leckeren Pfannkuchen möchten wir nicht verzichten. Auch in den anderen Bars und im Fuego und French Kiss wird Kaffee und Kuchen angeboten. Auch hier merkt man die gute Verteilung der Aktionen auf mehrere Bereiche, damit es sich nicht staut. Wir treffen Freunde im Theatrium (das erste Mal auf AIDA, sonst NCL und RC) und bleiben deshalb in der PRIMA BAR um die anstehende Kunstauktion zu beobachten und erste Schiffserfahrungen und -vergleiche auszutauschen. Das Abendessen wird heute gesplittet auf den Besuch im sehr schön gestalteten WEITE WELT RESTAURANT und danach einen Abstecher ins gewohnt entspannte MARKT RESTAURANT. Alle Buffet-Restaurants sind mit zwei Tischzeiten versehen, damit es auch entspannt zugeht und so finden wir auch immer einen großen Tisch für alle. Am Abend ist wieder ein Interview mit der Filmcrew geplant, wir finden uns deshalb schon gegen 20:00 Uhr zur Prime Time mit Stephan im Theatrium ein. Zu Gast ist heute der Kapitän Detlef Harms und Starkoch Stefan Marquard – witzig und in seiner unvergleichlichen Art moderiert vom Entertainment Manager himself! Für Stimmung im Theatrium sorgt dann auch die Tanzshow ‘Absolutely Everybody’ mit dem grandiosen Aida-Showensemble. Wir geben unser Interview und beantworten alle Fragen rund um unsere Erfahrungen auf Kreuzfahrtschiffen und lassen den Abend dann ganz entspannt in der VINOTHEK ausklingen. So können wir noch eine Probe zur AIDA prima Show ‘Christal Ball’ verfolgen und machen uns dann kurz vor Mitternacht auf den Weg in unsere Kabine.”

Blick auf das Patio Deck

3. Tag, Mitwoch 27.04.2016: Southampton, England: “Ein herrlicher Sonnenaufgang weckt uns dann schon wieder kurz vor 07:00 Uhr und wir beobachten von der Kabine aus die Einfahrt in den Hafen von Southampton. Ein Frühstück im FRENSH KISS sogt für Schwung und Lust auf den bevorstehenden Landgang, der um 10:00 Uhr startet. Der Erstanlauf von AIDA prima und auch wir sind zum ersten Mal hier. Zu Fuß geht’s vom Ocean Cruise Terminal ins Zentrum der traditionsreichen Stadt. Von hier aus startete 1912 die tragische Reise der TITANIC und heutzutage legen mehr als 200 Kreuzfahrtschiffe im Hafen an. In zwei Stunden erreicht man die Metropole London und auch das berühmte Stonehenge ist gut erreichbar. Uns reicht ein Spaziergang durch die Highstreet bis zum Titanic Denkmal und durch die Parks der Stadt die zum Teil schon schön bunt blühen. Wir bestaunen historische Gebäude und gut erhaltene Teile der Stadtmauer und machen eine ausgiebige Rast in der Bar/Brauerei ‘The Dancing Man’ um einige typisch englische Biere zu verkosten. Gegen 15:00 Uhr sind wir wieder zurück an Bord und nach einem leckeren Burger den wir natürlich im FUEGO genießen geht’s gegen 16:00 Uhr mutig mit Badesachen zum Anbaden auf AIDA prima. Erstmal entdeckt Mina die Bademöglichkeiten im Windelbereich, dann wird gemeinsam im Gummireifen der LAZY RIVER unsicher gemacht und es werden die beiden RACER Wasserrutschen ausprobiert.

Im Four Elements auf Deck 14

Wir sind begeistert, die ganze Familie hat Spaß und wir können uns vorstellen, dass der Activity Bereich bei wärmeren Temperaturen richtig gut ausgenutzt werden kann. Denn auch wenn der Tag sonnig war, wärmer als 10 Grad wurde es nicht. Am frühen Abend entdecken wir noch das eine oder andere Detail an Bord beim Spazieren durch die Plaza auf Deck 6/7. Die SPRAY BAR erlaubt uns heute den besten Ausblick vom Bug des Schiffes ohne Gegenwind. Mina ist vom Disco Fahrstuhl begeistert, der mit seinem bewegt-leuchtenden Boden überzeugt. Wir können das eine und andere Restaurant mal ohne Gäste richtig auf uns wirken lassen und die vielen neuen Farben und Formen in Ruhe betrachten. Auch wenn das Schiff komplett ausgebucht sein sollte, denken wir, ist genug Platz für jeden, denn die Gesamtaufteilung der Innen-Bereiche ist großzügig und weitläufig organisiert. Auch im Außen-Bereich gibt es viele Plätze um entspannt die Seeluft zu genießen und eine freie Liege zu ergattern. Dies muss natürlich noch erlebt bzw. getestet werden, wenn es richtig warm und das Schiff voll ausgebucht ist. Am Abend steht ab 20:00 Uhr ein 6-Gänge-Menü im ROSSINI auf dem Plan, wir verpassen dadurch zwar das Auslaufmanöver, werden aber mit exquisiter Gourmetküche belohnt. Mina schläft schon in ihrem Buggy als wir gegen 23:00 Uhr eine letzte Runde durchs Schiff drehen um dann einen erlebnisreichen Tag zu beenden.”

M & M in Southampton vorm “Dancing Man”

4. Tag, Donnerstag 28.04.2016: Zweiter Seetag auf dem Weg nach Hamburg, Deutschland: “Zwischen Southampton und Hamburg liegen 544 Seemeilen bzw. 1007 Kilometer, wieviele wir davon schon geschafft haben wissen wir nicht, als wir gegen 09:00 Uhr ein entspanntes Frühstück heute mal im FUEGO ausprobieren. Danach geht’s durch die geöffneten Shops auch mal ins Fittnessstudio auf Deck 7, zumindest um ein paar Fotos zu schießen. Unterwegs treffen wir neue und alte Bekannte, einige Teilnehmer unserer Reisegruppe haben wir noch garnicht zu Gesicht bekommen, das liegt auch daran, dass man sich wirklich gut verlaufen kann an Bord. Ohne Handy und genauem Treffpunkt ist es sehr schwer sich spontan wiederzufinden – Urlaub halt… Zum Mittagessen geht’s heute mal ins MARKT RESTAURANT. Auch hier sind positive Veränderungen an der Verteilung der Tische erfolgt, wir haben einen schönen Platz mit großer Fensterfront auf der Steuerbordseite ergattert und genießen die große Auswahl am Buffet. Am frühen Nachmittag geht’s wieder zum Magnum Store um ein weiteres Eis zu kreieren und es werden die Fotos vom Fotoshop abgeholt.

Blick von Deck 7 zum Skywalk

Es folgt ein ausgedehnter Spaziergang auf den Außendecks, natürlich inkl. SKYWALK mit einer grandiosen Aussicht auf das Heck von AIDA prima. Im FUEGO Restaurant gibt’s einen Abschieds-Burger und für Mina frisches Obst, die fließendes Öffnungszeiten sind sehr praktisch und wie gesagt, es gibt immer einen freien Tisch. An der Casino Bar treffen wir dann wieder einen Teil unserer Reisegruppe, lösen bei der Gelegenheit unsere Gutscheine für zwei Rubbellose ein (natürlich ohne etwas zu gewinnen) und nutzen die freie Zeit bis zum Dinner um die TAPAS & BAR auf Deck 6 auszuprobieren – sehr lecker und empfehlenswert. Um kurz nach 20:00 Uhr sind wir dann zu einem gemeinsamen Dinner im FRENCH KISS – DIE BRASSERIE verabredet und freuen uns, dass wir vorher noch etwas gegessen hatten, denn der Service läuft nicht so rund wie es geplant war, auch hier merkt man, das Team muss erst zusammenwachsen und sich einspielen. Das Menü, frei aus der Karte zu wählen, hat aber qualitativ und geschmacklich absolut überzeugt. Das Konzept, zusätzlich zu den Buffet-Restaurants, neue Restaurants mit Service am Tisch zu entwickeln, hat uns überzeugt und bietet zukünftig für jeden Anspruch die perfekte Lösung seine Mahlzeiten zu genießen. Natürlich muss reserviert werden, was bei uns zum Glück prima geklappt hat, aber bei längeren Reisen wird sich das schon einspielen. Passend zum letzten Abend haben wir uns dann mit allen Reiseteilnehmern unserer Gruppe in der SPRAY BAR zu ein paar Cocktails verabredet und bewusst die Farewell Partys ausgelassen. Alle sind begeistert vom neuen Schiff und da jeder unterschiedliche Erlebnisse und Eindrücke sammeln konnte, gab es natürlich viel zu berichten. Auch wir freuen uns schon auf eine weitere Tour mit AIDA prima! Kurz nach Mitternacht packen wir unsere Koffer und sagen Guts Nächtle!”

French Kiss – Die Brasserie

5. Tag, Freitag 29.04.2016: Hamburg, Deutschland “Ein letztes Frühstück im FRENSH KISS eröffnet den Abreisetag, ein letztes Glas Sekt zum Abschied und wir sagen Dankeschön und aufAIDAsehen. Gegen 10:30 Uhr gehen wir von Bord, da wir ja direkt vorm Terminal geparkt hatten, sind wir auch zügig auf der Autobahn in Richtung Heimat. Wir sind begeistert von AIDA prima und gespannt auf die nächste Tour!”

AIDA prima Kussmund von der Spray Bar aus gesehen…

Nov 2015
25
Baby Premiere Tour 2015

November 2015 – “Baby-Premierentour” auf AIDA sol – Kanaren & Madeira

Schiff: AIDA sol mit Kapitän Sven Gärtner, Genaral Manager Christopher B. Leikauf und Entertainment Manager Philipp Guggenmoos – Teilnehmer: 4+2 – Kabine: 7159

1. Tag, Sonntag 15.11.2015: Anreise Las Palmas, Gran Canaria “Hurra! Unsere Mina hat ihre ersten sechs Monate erfolgreich überstanden und darf endlich mit an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Wir haben uns natürlich bei dieser Premiere für AIDA entschieden und eine entspannte 7-Tage-Kanaren-Tour gebucht. Mit Freunden haben wir bereits am Samstag den Vorabend-Checkin genutzt und das umfangreiche Gepäck aufgegeben und sogar noch in Reihe 1 Plätze ergattert. Um 04:00 Uhr geht’s mit dem Taxi dann los zum Flughafen Tegel direkt in die bereits gut gefüllte Warteschlange zur Personenkontrolle. Trotz diverser Flüssigkeiten für unser Baby gibt’s keine Beanstandungen und wir sind pünktlich am Gate wo unsere Machine nach Las Palmas wartet. Pünktlich startet der Flieger und ohne Komplikationen während des knapp fünfstündigen Fluges landen wir bereits nach neuer Zeit kurz vor 11:00 Uhr auf Gran Canaria! Nach der 20-minütigen Fahrt vom Flughafen zum Schiff gibt’s einen mega-schnellen Checkin mit Baby direkt an einem freien Checkin-Schalter. Da unsere Kabine auch schon freigegeben ist, können wir entspannt nach einer ausgiebigen Erfrischung mit unseren Mitreisenden pünktlich um 12:30 Uhr ein erstes Mittagessen im Markt-Restaurant genießen. Auf den Kabinen stehen automatisch zusätzliche Utensilen für den Aufenthalt mit Baby bereit: ein Reisebett, Windeleimer, Breikostwärmer, Bayphone und Minirettungsweste. Da auch unsere Koffer bereits angeliefert wurden und alles verstaut ist, machen wir uns bei sonnigen 30 Grad auf den Weg durch die Altstadt von Las Palmas zur Strandpromenade. Ein ausgedehnter Spaziergang entlang der unterschiedlichen Hotels und Cafés führt uns auch zu einem Kinderspielplatz wo wir einheimisches Bier und Kaffee verkosten und uns dann auf den Rückweg zum Schiff machen. An dieser Stelle mal ein paar geschichtliche Facts zu den Kanarischen Inseln: der Legende zufolge sind die Inseln die letzten Überbleibsel von Atlantis, einem Kontinent, der vor langer Zeit im Meer versunken ist. Jüngere Entdeckungen deuten darauf hin, dass die Inseln bereits zur Bronzezeit besiedelt waren. Die Kanaren wurden abwechselnd von den Phöniziern und Römern besucht, letztere nannten sie die „Glücklichen Inseln“. Die Ureinwohner waren die Guanchen, die sich den spanischen Eroberungsversuchen für viele Jahre widersetzten. Im Jahre 1402 segelte eine französische Expedition unter Gadifer de la Salle und Jean de Béthencourt von La Rochelle aus zu den Kanaren und nahm einige der Inseln außer Gran Canaria, Teneriffa und La Palma in ihren Besitz. Béthencourt kehrte 1418 nach Europa zurück und seine Nachkommen verkauften die Rechte an den Inseln an die Spanier, deren Truppen die Guanchen ohne Erfolg zu unterwerfen versuchten. Eine von den katholischen Königen organisierte Expedition unter dem Befehl von General Juan Rejón landete am 24. Juni 1478 mit einer 600 Mann starken Truppe im heutigen Puerto de la Luz. Zu Ehren von Santa Maria de Guia ließ er hier zunächst eine Abtei errichten. Später zog Rejón ins nahe Tal und gründete eine erste Ansiedlung in der Schlucht Barranco de Guiniguada. Hier ließ er die Kirche Santa Ana errichten, in der Kolumbus und seine Mannen an der letzten heiligen Messe teilnahmen, bevor sie 1492 auszogen, Amerika zu entdecken. Die Insel diente in der Folge als Basis, um die Guanchen auf Teneriffa und La Palma – die einzigen Inseln dieser Zeit, die sich noch widersetzten – zu unterwerfen. Las Palmas wurde später als Außen- und Versorgungsposten für spanische Expeditionen auf dem Weg nach Amerika genutzt. Gegen Ende des 16. Jahrhundert verteidigte sich die Stadt gegen die Angriffe von Sir Francis Drake und später auch der holländischen Flotte unter Van der Doez, der im Jahre 1599 die Stadt plünderte und anzündete. Bereits 1854 wurde Las Palmas zusammen mit Santa Cruz auf Teneriffa zur freien Handelszone erklärt, was der Expansion dieser Häfen extrem förderlich war. Interessant, oder? So richtig Zeit um zu Relaxen bleibt aber irgendwie nicht. Wir besuchen deshalb zur Abwechslung den California Grill um unserer Mina ein Gläschen Brei aufzuwärmen, was in jedem Restaurant und an jeder Bar möglich ist. Der Brei schmeckt und wir testen einen frischen Burger vom Grill und weiter geht’s zum Abendessen mit unseren Freunden ins Brauhaus. Noch ein bisschen übers Schiff spaziert und dann zurück zur Kabine und die Rettungswesten anlegen. Mit ihren 6 Monaten sieht unsere Tochter schon sehr stattlich aus, allerdings ist es fast unmöglich, selbst mit einer Rettungsweste bekleidet, eine für alle Beteiligten bequeme Situation zu schaffen. Zwei Decks tiefer begutachtet ein Crewmitglied auf der Rettungsstation unser Engagement und meine Frau darf sich und unser Baby aus dem unangenehmen Zustand befreien und an der Reeling Platz nehmen. Nun startet um 21:15 Uhr die Seenotrettungsübung mit den üblichen sechs kurzen und einem langen Ton. Zum Teil schlafen einige Kids schon oder hängen an ihren Eltern, es war ja ein langer Tag, aber dieses Procedere ist wichtig und muss sein. Nach einer knappen halben Stunde ist das Manöver beendet und die lästigen aber wichtigen Westen werden auf Kabine verstaut, wie immer werden wir sie hoffentlich auch auf dieser Reise nicht benötigen! Müde aber motiviert geht’s ohne Buggy mit Baby im Tragegurt aufs Pooldeck um das Auslaufmanöver bei angenehm warmer Nachtluft zu erleben. Neben uns liegt ‘Mein Schiff4′ der TUI Gruppe und dazu die Kulisse des beleuchteten Hafens, sowie die gewohnte Auslaufmusik ergeben eine stimmungsvolle Ausfahrt. Trotz nun einsetzender Lasershow schläft unsere Mina bereits und auch wir finden nach einem kurzen Rundgang auf Deck 12 (die Passage eines AIDA Schwesterschiffs wurde fast verpasst, wir sahen sie nur “vorbeiflitzen” in Richtung Las Palmas) den Weg in unsere wohlverdiente Koje. Gute Nacht!”

2. Tag, Montag 16.11.2015: Erster Seetag auf dem Weg nach Funchal, Madeira “Die Nacht war ruhig, Mina hat in ihrem Bettchen auch durchgeschlafen, bei geöffneter Balkontür war es mit dem leichten Meeresrauschen entspannt ruhig und wir starten gegen 08:00 Uhr in einen hoffentlich erholsamen Seetag. Nach einem leckeren Frühstück im Buffalo Steak House geht’s zum “Krabbeltreff” der unter Dreijährigen in den Kids Club. Nach einer kurzen Einweisung und Fragerunde mit knapp 20 “Teilnehmern” samt Elternteile, wird der Pool belagert und erste Planscherlebnisse gemacht. Auch Schwimmwindeln sind hier, sowie in allen anderen Pools untersagt, aber die bereitgestellten Badewannen lassen ein gewisses Badevergnügen bei den Kleinen aufkommen. Auch unsere mitreisenden Freunde mit ihrer Tochter sind zufrieden und gemeinsam finden wir uns dann zum Mittagessen auf dem Außendeck des Bella Donna Restaurant zusammen und genießen das herrliche Wetter. Im Buggy ist es schön schattig und Mina schläft zufrieden, auch auf Kabine in der Hängematte wird dann weiter relaxed. Am Abend erwartet uns beim Clubtreffen eine kleine Überraschung, denn Club Direktorin Anja W., die uns schon auf unserer Hochzeitsreise begleitet hat, ist mit an Bord und es gibt natürlich viele Neuigkeiten auszutauschen. Danach treffen wir uns zum Abendessen im Markt Restaurant und es folgt eine kleine Runde übers Schiff mit Stopps an der Beach, Anytime und Sol Bar. Für uns eine neue Entertainment-Erfahrung: Phillips Prime Time immer um 20 Uhr im Theatrium mit lustigen Themen und wechselnden Gästen, sehr informativ und witzig moderiert und am Folgetag im TV als Wiederholung zu verfolgen, sollte man nicht live dabei gewesen sein. Zu entspannten Klängen vom Duo ‘Manivi’ beenden wir den ersten Seetag und freuen uns auf einen frühen Start morgen beim Einlaufen im Hafen von Funchal/Madeira.”

Unsere Mädels vorm Kids Club

3. Tag, Dienstag 17.11.2015: Funchal, Madeira: “Ein ganz früher Morgen startet heute bereits um 06:30 Uhr um das Einlaufmanöver zu beobachten. Es ist noch richtig dunkel und kalt als wir, wie so viele andere Gäste auch, einen guten Aussichtsplatz am Bug auf Deck 15 ergattern wollen. Fünf Decks tiefer in der Aida-Lounge dagegen ist es schön warm, leer und gemütlich und wir verfolgen die Anfahrt zur Insel Madeira bis das Schiff beidreht um über Achtern den Liegeplatz hinter der ‘Mein Schiff 4′ im Hafen von Funchal anzusteuern. Nun geht’s wieder nach draußen auf Deck 12 wo uns lautstark ein örtlicher Aida Fan namens Inacio willkommen heißt (er begrüßt wirklich jedes AIDA Schiff von der Hafenmole aus!) und es auch durch die aufgehende Sonne heller wird. Es hat sich wirklich gelohnt so früh aufzustehen, denn die tolle Kulisse der erwachenden Insel ist schon beeindruckend. Nach einem entspannten Frühstück im Buffalo Steak House (Mina hat nämlich schon auf unserer Kabine ein Fläschchen gefrühstückt und beobachtet uns vom Buggy aus) geht’s von Bord. An Land warten vor den Schiffen schon Taxis und wir entscheiden uns für eine Tour über die Insel. Vier Erwachsene plus zwei Babys mit Buggy & Co. haben genug Platz im gemütlichen Kleinbus und schon geht’s los durch die Altstadtgassen von Funchal mit den vielen selbstbemalten Holztüren zum ersten Aussichtspunkt nach São Gonçalo. Unser Fahrer erklärt nebenbei Wissenswertes rund um Madeira, die Sonne scheint und der Atlantik begeistert uns mit seiner spiegelglatten tiefblauen Farbe. Wir haben gute Sicht auf unseren Liegeplatz und die Stadt Funchal. Eine Seilbahn bringt uns ca. 300 Meter hinunter an den Strand einer malerischen Bucht wo wir uns in einem Café erfrischen und das herrliche Wetter genießen können. Per Gondel geht’s dann wieder hinauf und wir fahren weiter zum nächsten Stop bei der Jesus Statue von Santa Cruz Caniço. Auch hier gibt’s eine grandiose Aussicht auf den Atlantik und die Steilküste Madeiras. Wir haben ausreichend Zeit und können alles in Ruhe genießen. Weiter geht’s dann zum Botanischen Garten, den wir inklusive des Vogelparks durchwandern. Der nächste Haltepunkt ist dann Monte, wo wir die berühmte Kapelle besichtigen und den Korbschlitten beim Start ihrer Abfahrt beobachten. Monte ist ein Vorort Funchals. Abgesehen von der Wallfahrtskirche „Nossa Senohra do Monte” aus dem 18. Jahrhundert mit dem Grabmal des letzten österreichisch-ungarischen Kaisers Karl von Habsburg und dem tropischen Garten des Monte-Palastes (Jardim do Monte Palace) hat dieses Dorf eine weitere Besonderheit zu bieten: hier beginnt die berühmte Schlittenfahrt mit dem Carro, einem Korbschlitten, der lange Zeit das wichtigste Verkehrsmittel auf der Insel war. Das Gefährt wird von zwei „Carreiros“ manövriert und im Kleinbus folgen wir dann sogar den Schlitten bis zum Endpunkt ihrer Abfahrt, ein spannendes und einmaliges Erlebnis, das es seit mehr als hundert Jahren und in dieser Form nur auf Madeira gibt. Vorbei an Bananenplantagen geht’s über die Insel weiter zum kleinen Fischerdorf Câmara de Lobos. Von hier aus gehen die Fischer der Insel täglich auf Tour. Die kleinen Bars bieten den legendären Poncha feil, den wir heute aus Rücksicht auf unsere Kids und den gefühlten Temperaturen nicht probieren. Nach fünf Stunden Rundtour geht’s entlang der Sterne-Hotels zurück zum Schiff und wir sind mega zufrieden, diese Tour für insgesamt 180€ gemacht zu haben. Nach einer Stärkung im California Grill wandern wir nochmal gemeinsam zu Fuß ins Stadtzentrum von Funchal um zu Whatsappen, Nachrichten zu versenden, Emails zu checken und ein bisschen zu shoppen. Entgegen unserer letzten Besuche der Insel gibt’s heute noch keine Weihnachtsdekoration zu bestaunen und die zahlreichen Baustellen im Hafenbereich lassen auf weiteres zukünftiges Wachstum schließen. Gegen 20 Uhr sind wir wieder an Bord zurück und lassen den Abend in der Aida Bar beim Musiktitel-Bingo mit der Band ‘Guys and Rosies’ ausklingen.”

4. Tag, Mittwoch 18.11.2015: Funchal, Madeira: “Auf Wiedersehen! Gegen 05:30 Uhr verlassen wir still und leise den Hafen von Funchal und auch heute früh ist Inacio, der größte Aida Fan der Insel, am Start und schwenkt seine Fahne zum Abschied. Wir verschlafen diese Ausfahrt und starten erst gegen 09:00 Uhr mit einem entspannten Frühstück in den zweiten  Seetag. Deshalb kurz ein wenig Geschichtliches zur Insel: die beiden jungen Schiffskapitäne, João Gonçalves Zarco und Tristão Vaz Teixeira, waren im Auftrag von Heinrich dem Seefahrer unterwegs, um die Westküste Afrikas zu erforschen. Im Jahre 1418 wurden sie vom Wind stark abgetrieben und fanden nach mehreren Tagen auf See eine kleine Insel, die sie Porto Santo (Heiliger Hafen) nannten. Als die beiden Seeleute Prinz Heinrich von dieser Entdeckung berichteten, wurden sie prompt wieder zurückgeschickt, um Porto Santo in portugiesischen Besitz zu nehmen und mit der Besiedlung des unbewohnten Eilandes zu beginnen. Nach einer Legende war Zarco gar nicht der erste Mensch, der seinen Fuß auf eine der Inseln des Madeira-Archipels setzte, sondern vielmehr ein Engländer und seine Geliebte, die hier im Jahre 1346 Schiffbruch erlitten. Es dauerte fast ein ganzes Jahr, bis die Seeleute die Insel Madeira von Porto Santo aus entdeckten. Die Kapitäne berichteten von einer dunklen Wolkenmasse am südlichen Horizont. Daraufhin wurden sie ausgesandt, um diese verheißungsvolle Masse zu erkunden. Als sie um die Ostspitze herumkamen, erblickten sie die Bucht von Machico auf einer reich bewaldeten Insel, die sie Madeira (Holz) nannten. Prinz Heinrich befahl die sofortige Besiedlung der Insel. Die ersten Familien kamen vornehmlich aus der Algarve auf dem Festland Portugals. Zarco und Teixeira wurden als Gouverneure von Madeira eingesetzt, Bartolomeu Perestrelo regierte Porto Santo. Um das Land für den Ackerbau nutzbar zu machen, opferten die portugiesischen Siedler viele der Wälder. In den Zuckerplantagen wurden Sklaven eingesetzt, der Weinanbau und die Weinproduktion entwickelten sich zu einem florierenden Geschäft. Bevor Christoph Kolumbus durch die Entdeckung Amerikas berühmt wurde, gehörte er zu den regelmäßigen Besuchern von Porto Santo. Er heiratete Dona Filipa Moniz, die Tochter des damaligen Insel-Gouverneurs. Es mag sogar sein, dass das Paar einige Zeit auf Porto Santo lebte. Seit der Heirat von Charles II. 1662 mit Katharina von Braganca bestanden enge Beziehungen zwischen Madeira und dem Vereinigten Königreich. Britische Siedler ließen sich auf Madeira nieder und beherrschten den Weinhandel. Im Jahre 1704 erhielten sie sogar das Handelsmonopol auf den Weinhandel. Während des Krieges im frühen 19. Jahrhundert, in dessen Verlauf Wellington die Franzosen von der iberischen Halbinsel vertrieb, waren Britische Truppen auch auf Madeira stationiert. Vielen Soldaten gefiel es hier so gut, dass sie blieben, wobei einerseits die Landschaft und das Wetter, andererseits auch die Frauen der Insel eine Ausschlag gebende Rolle spielten. Zu den schlimmsten Desastern gehörten die Zerstörung von 90 Prozent des Weinbestands durch Mehltau im Jahre 1852 und eine Cholera-Epidemie 1856, der 7000 Menschen zum Opfer fielen. Seit 1976 ist Madeira autonom, aber nicht unabhängig von Portugal. Heute gehört die Insel natürlich zur EU. Wir starten den Tag gleich mal mit einem Gläschen Sekt, denn meine Frau feiert heute einen runden Geburtstag. Zur Feier des Tages findet um 11:30 Uhr eine Sternstunde mit General Manager (früher hieß das mal Club Direktor) Christopher B. Leikauf für alle Gäste mit Clubstufe Grün und Gold statt. Wir treffen uns auf ein Glas Sekt vor dem TV Studio und auch hier gibt’s ein kleines Geburtstagsständchen für meine Frau, es hat sich doch irgendwie rumgesprochen… Nach ein wenig Small Talk gehen wir in zwei Gruppen aufgeteilt von dort aus auf Entdeckungstour hinter die Kulissen des Theaters in den Crew Bereich. Natürlich ist Mina mit im Buggy dabei, hilfreich unterstützt durch Anja W. die uns begleitet. Wir dürfen unter die bewegliche Hauptbühne, von wo aus die Künstler herauf- oder herabgelassen werden können. Dann werden in der Maske die Sitzplätze zum Schminken und Umstylen der Künstler begutachtet – ganz schön eng alles. Spannend auch der Fahrstuhl für die Kostüme und Outfits die in unmittelbarer Nähe gelagert werden. Wieder vor dem TV Studio angelangt, warten drei der Künstler zur Frage/Antwort Runde mit uns und zeitgleich probt der Rest des Ensembles die Beatles Show ‘Come Together’ die heute am Abend (es gibt jetzt immer zwei Shows zeitversetzt, damit die Gäste ihren Abend individuell gestalten können, ohne etwas zu verpassen) aufgeführt wird. Als Highlight der Sternstunde geht’s zum 3-Gänge-Lunch-Menü ins Rossini, was dieses besondere Event zu einem gelungenen Erlebnis macht! Wir haben einen schönen Tisch zu Dritt und beschäftigen Mina mit einem der leckeren Mini Brötchen und können ganz entspannt die köstlichen Kreationen aus der Küche genießen, zur Feier des Tages passend mit Weinbegleitung. Am Nachmittag wird gechillt und nach dem Kaffee im Kidsclub herumgekrabbelt, zur Primetime geht’s ins Theatrium und nach dem Abendessen (heute Thema USA) finden wir ein ruhiges Plätzchen in der Aida Bar um ein paar Geburtstagscocktails mit unseren Freunden zu genießen und auch noch einen kurzen Zwischenstopp im Casino beim Roulette einzulegen. Natürlich ist der Einsatz schnell verspielt und wir schauen zum Abschluss des Seetages noch kurz in der Sol Bar vorbei um den Tag perfekt ausklingen zu lassen. Für den Buggy mit unserer schlafenden Mina ist auch hier ein ruhiges Plätzchen, so dass sie immer in unserer Nähe sein kann.”

5. Tag, Donnerstag 19.11.2015: Arrecife, Lanzarote “Auch heute soll uns ein sonnenreicher Tag erwarten und wir starten kurz nach 07:00 Uhr mit dem Beobachten des Anlegen im Hafen von Arrecife unseren Tag. Gegen 10:00 Uhr verlassen wir die Gangway über Deck 5 (mit Baby im Buggy auch keine große Herausforderung, wie eigentlich überall an Bord alles überhaupt kein Problem!) und fahren mit dem Shuttlebus (pro Person ab 12 Jahre und für mehrmalige Transfers gültig) ins Centrum von Arrecife. Entlang der Promenade schlendern wir bis zum Grand Hotel, machen vorher noch einen kurzen Abstecher zum alten Fort mit seinen Kanonen und spazieren danach die Haupteinkaufsmeile auf und ab. Natürlich wird die spanische Schokolade mit dem herzhaften Fettgebäck probiert und an der kleinen Marina mit den vielen kleinen Booten finden wir ein Café mit Free Wifi um ein bisschen Geburtstagsgrüße zu beantworten und allen Daheimgebliebenen ein paar sonnige Fotos zu senden, denn in Deutschland ist es kalt und regnerisch. Ein paar Facts zu Lanzarote an dieser Stelle: die Kanarischen Inseln gehören seit Jahrhunderten zu Europa, aber sie befanden sich nicht immer unter der gleichen Herrschaft. Obwohl heute zu Spanien gehörend, findet der Besucher hier wenig, was ihn an das spanische Festland erinnern könnte. Die Legende von Atlantis, der Insel, die im Meer verschwunden ist, wurde oft mit dieser Gegend in Verbindung gebracht. Nach den alten Griechen ist die Insel am Rande der Welt über Nacht in einem Sturm oder Erdbeben untergegangen, lediglich sieben Gipfel schauten danach noch aus dem Wasser heraus. Möglich also die Theorie, dass dies die sieben Gipfel der Kanarischen Inseln sind. Um den Namen der Insel spinnen sich weitere Legenden. Einige glauben, Lanzarote wurde nach Lancelotto Maricello, dem Seemann aus Genua, benannt, der die Insel 1312 entdeckt hatte. Die letzte Erklärung ist, dass im Jahre 1402 Jean de Béthencourt, ein normannischer Ritter, nach der Unterwerfung der eingeborenen Ureinwohner der Insel seine zerbrochene Lanze in die Luft geworfen und „Lanza rota“ ausgerufen haben soll – was soviel wie zerbrochener Speer oder: „Der Kampf ist beendet…“ bedeutet. Wie dem auch sei, die Besonderheit der Insel veranlasste die UNESCO 1993 Lanzarote zum Biosphärenreservat zu erklären. Bei der wirtschaftlichen Entwicklung soll die Umweltproblematik vorrangig berücksichtigt werden. Am bekanntesten auf Lanzarote sind die Montañas del Fuego, die Feuerberge, im faszinierenden Timanfaya-Nationalpark. Die dramatische, öde Landschaft ist durch vulkanische Eruptionen geformt worden, die 1730 begannen und sechs Jahre andauerten. Die zerstörerischen Ausbrüche bedeckten eine Fläche von 200 km2 vollständig mit Lava. Die fließenden Lavaströme von einst haben heute verblüffende Ähnlichkeit mit versteinerten Flüssen. Beim Aufstieg auf die Berge genießt man mit zunehmender Höhe den ungewöhnlichen Ausblick auf mehr als 300 Krater. Die Feuerberge selber, Timanfaya und Tinecheide, erreichen mit der Atem beraubenden Islote de Hilario, einem der heißesten Orte der Insel, ihren Höhepunkt. Die Bodentemperaturen liegen hier in 10 Zentimeter Tiefe schon bei 140 °C, in 60 Zentimeter Tiefe sind es dann mehr als 460 °C. Es wird gerne demonstriert, wie in die Erde gegossenes Wasser sofort als Dampfstrahl wieder ausgestoßen wird. Auf eine heiße Stelle platzierte Äste oder Stroh fangen sofort an zu glimmen und gehen in Flammen auf. Eine Kuriosität stellt die grüne Lagune namens El Golfo nahe des Meeres am Fuße eines halbkreisförmigen Kraters dar. Die Wissenschaftler sind bis heute nicht sicher, warum das Wasser der Lagune gelblich-grün gefärbt ist. Einige vermuten Algen als Ursache, andere glauben, das im Überfluss auf der Insel vorhandene Mineral Olivin sei verantwortlich für die Wasserfärbung. Unbestritten ist dafür etwas völlig anderes: Entlang der Bucht des Dorfes El Golfo gibt es einige sehr gute Restaurants. In den Dörfern La Geria, Uga und Yaiza befinden sich einige Gebäude im typischen Baustil Lanzarotes – quadratische Häuser inmitten von Palmenhainen, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit maurischen Dörfern in Nordafrika haben. Yaiza wurde schon mehrfach als schönstes Dorf Spaniens prämiert. In Uga befindet sich ein großer Dromedarstall mit rund 200 Tieren. Es ist ein besonderes Erlebnis auf dem Rücken eines Dromedars einen kurzen Ausritt in die Feuerberge zu machen. Da wir mit unseren Kids keine “großen” Abenteuer erleben wollen, reicht uns unser Spaziergang und wir gelangen kurz nach 14 Uhr wieder mit dem Shuttlebus zurück zum Schiff und freuen uns auf einen leckeren Burger, den wir aus Platzgründen, heute vor dem California Grill auf den Bänken an der frischen Luft genießen. Für die Kids gibt’s natürlich ein Fläschchen, immer parat und jederzeit zur Hand, wenn der kleine Hunger kommen sollte. Auf dem Sonnendeck wird das herrliche Wetter genutzt, die Handtücher dafür werden mittlerweile mit je 20€ Kaution unserem Bordkonto belastet. Apropos: auch das Babyphone schlägt mit 65€ Kaution zu Buche, wir haben es nicht genutzt, da Mina immer an unserer Seite ist, bei unseren Freunden funktioniert es allerdings prima. Natürlich wird die Kaution nach Rückgabe wieder zurückerstattet. Nach dem Abendessen und unseren üblichen Rundfahrten durch die Decks wollen wir heute die Schlager Pool Party nicht verpassen und treffen uns, ohne Frauen und Kinder, gegen 21:30 Uhr vor der Pool Deck Bühne. Die Party geht ab, nicht zu letzt durch das gut abgestimmte Miteinander von DJ André und Entertainment Manager Phillip. Das Showensemble liefert eine stimmungsvolle Schlagerparade ab und dann singen alle gemeinsam Helene Fischers ‘Atemlos’ um die Wette zu gewinnen, dass Kapitän Gärtner nochmal das Schiffshorn erklingen lässt, dass er bei der Ausfahrt von Funchal nicht getan hat. Es gibt noch eine Lasershow und weiter geht’s bis in den frühen Morgen – atemlos…”

Arrecife, Lanzarote

6. Tag, Freitag 20.11.2015: Santa Cruz de La Palma, La Palma “Schön ausschlafen heißt die Devise nach der langen Partynacht, denn heute startet unser Landgang auch erst kurz nach 10 Uhr. Aida sol hat auch schon an der East Pier Quai No. 3 von La Palma festgemacht und wir marschieren den kurzen Weg zu Fuß entlang der Blue Line ins Stadtzentrum. Weiter geht’s dann die sehenswerte Calle O’Daly entlang. Für den Verkehr gesperrt ist diese wunderschöne Straße mit ihren Prachtbauten und deren eindrucksvollen Türen, Fenstern und Balkonen ein Genuss für alle Sinne. Unsere Frauen begutachten fast jede Boutique und wir fotografieren fast jedes Haus. Ein Highlight ist die Casa Salazar (Nr. 22), ein repräsentatives Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert mit einem wunderschönen Innenhof. Weiter geht’s bis zum nördlichen Teil der Straße, vorbei an der Klosterkirche Iglesia de San Francisco aus dem 16. Jahrhundert bis zum Nachbau der Santa Maria, das berühmte Schiff des Kolumbus. Auch den kleinen aber steilen Aufstieg zum Castillo de La Virgin meistern wir gemeinsam und werden mit einem herrlichen Ausblick auf den Atlantik und La Palma belohnt. Nicht zu Unrecht wird die Insel auch La Isla La Bonita genannt – wir sind sehr zufrieden mit unserem Ausflug, der inklusive zwei Stopps in gemütlichen Straßencafes bis kurz vor 15 Uhr dauert. An Bord wird dann nach einem verspäteten Mittagessen im East Restaurant in der Hängematte gefaulenzt und an Deck der malerische Ausblick auf die zum Teil wolkenverhangenen Berge der Insel genossen. Zur ersten Vorführung der Aida sol Show ‘Fata Morgana’ um 19 Uhr sind wir im Theatrium auf Deck 9 versammelt, allen gefällt die Show, nur Mina schläft trotz der stimmgewaltigen Darbietung. Zum Themenabend Griechenland sind wir dann noch im Markt Restaurant zu Gast, dass mittlerweile auf die lange Warteschlange verzichtet und schon zehn Minuten früher öffnet. Entspannt lassen wir den Abend in der Sol Bar ausklingen und verfolgen noch die Late Night Auktion der Kunstgalerie. Leider haben sich wieder mal unsere Bordkarten gesperrt, so dass wir nochmal zur Rezeption müssen, um unsere Kabine öffnen zu können. Dies liegt wohl an der Lagerung in Handynähe, dass natürlich immer mit am Start ist. Über das Bordportal hat man schnellen Zugriff zum aktuellen Tagesprogramm und anderen ‘wichtigen’ Details wie Internetzugang und Bordkonto-Übersicht. Es gab auch schon mal Zeiten, da würde das Handy in den Safe verbannt – lang ist es her…”

7. Tag, Samstag 21.11.2015: Santa Cruz de Tenerife, Teneriffa “Willkommen zum letzten Urlaubstag! Und wieder erwartet den ‘frühen Vogel’ eine imposante Einfahrt noch vor Sonnenaufgang in den Hafen von Santa Cruz. Die berühmte Mondlandschaft des Nationalparks Cañadas del Teide und das Anaga-Gebirge im Nordosten der Insel sind einige der Highlights von Teneriffa. Dazu zählt auch der Blick auf den majestätischen Teide, der mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens ist und dessen schneebedeckter Gipfel die Insel weithin sichtbar überragt. Die Gäste können die traumhaft abwechslungsreiche Insel auf vielerlei Arten entdecken: bei einer Bikingtour entlang der Küste, beim Golfen oder Schnuppertauchen, beim Baden oder Bummeln auf den Ramblas. Teneriffa und seine Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife bieten somit unvergessliche Bilder, auf die wir uns freuen und deshalb gleich kurz nach 10 Uhr von Bord gehen. Wir lassen uns direkt vorm Schiff vom kostenfreien Shuttlebus ins nahegelegene Stadtzentrum fahren. Noch ist es hier sehr leer und wir machen einen ersten Stopp bei McDonalds, um uns online ‘upzudaten’ bevor wir die Hauptstraße bis zum kleinen Park hinaufspazieren. So langsam belebt sich auch die Innenstadt und gerade in den Seitenstraßen entdecken wir liebevoll dekorierte Läden unterschiedlichster Art, sogar die Bäume sind geschmückt, in vielen Fällen mit lustigen bunten Stoffen bestrickt. Da die Sonne herrlich scheint, genießen wir noch ein kühles kleines Bier am Platz vor dem imposanten Denkmal, wo die Kids sogar ein wenig im Wasser planschen können. Zu Fuß geht’s dann zurück zum Schiff, es werden noch viele Fotos geschossen, denn die hohen grün schimmernden Berge gegenüber unserer strahlenden Aida sol geben einen schönen Kontrast. An Bord zurück ist wieder Burger Zeit angesagt, natürlich im California Grill, der gegen 16 Uhr wieder schön voll ist. Vom sonnigen Balkon unserer Kabine können wir das Auslaufen der Wind Surf (ehemals Club Med 3) miterleben, bevor es dann gegen 18 Uhr auch bei uns heißt: Leinen los und volle Fahrt voraus. Wir schauen nochmal im Fotoshop vorbei und holen unsere letzten Hafenfotos, die Fotocrew hat sich immer Mühe gegeben uns ins perfekte Licht zu setzen und wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Im Brauhaus gibt’s dann ein erstes Abendessen und nachdem ein Teil der Koffer gepackt sind, treffen wir uns um 20 Uhr wieder im Markt Restaurant um die Abschiedstorte gemeinsam zu probieren. Auf dem Pooldeck folgt dann gegen 21:30 Uhr die obligatorische Farewell Party, die wir mit Mina im Gepäck in der Anytimebar ausklingen lassen. Ein schöner Abschluss und für uns eine Menge neuer Erfahrungen mit unserem Baby an Bord. Im Endeffekt sind wir mega begeistert, wie problemlos sich alles organisieren ließ, der Erholungsfaktor kam nicht zu kurz und wir hatten auch diesmal das Gefühl, die Crew gibt alles, um die Gäste zufrieden zu stellen, mit viel persönlichem Engagement und Liebe zum Detail. Unsere Freunde, die zum ersten Mal mit Aida unterwegs waren, sind auch begeistert, was uns natürlich freut. Wir sagen Dankeschön und aufAIDAsehen – hoffentlich bald!”

Aida sol im Hafen von Santa Cruz de Tenerife

Sep 2014
12
Östliches Mittelmeer

August 2014 – Sommerferien auf AIDA diva – Östliches Mittelmeer

Schiff: AIDA diva mit Kapitän Vincent Cofalka – Teilnehmer: 7 – Kabine: 6107

Antalya Kaleici

1. Tag, Freitag 08.08.2014: Anreise Antalya, Türkei “Ferien für alle Bundesländer in Deutschland und wir freuen uns auf eine kleine Tour durch’s Mittelmeer. Um 04:00 Uhr geht’s los zum Flughafen Tegel direkt in die bereits gut gefüllte Warteschlange zum CheckIn. Pünktlich startet der Flieger und kurz nach 07:00 Uhr landen wir bereits wieder in München zwischen, um weitere Gäste an Bord zu nehmen. Wir bleiben in unserer Reihe sitzen und kurz nach 08:00 geht’s auch schon weiter nach Antalya – ohne weitere Stopps! Da es im Flieger trotz Decke und Kissen eisigkalt ist, sind wir nach der Landung gegen 12:00 Uhr (inkl. einer Stunde Zeitverschiebung) von den Temperaturen in Antalya begeistert: 32 Grad! Nach der 40-minütigen Fahrt vom Flughafen zum Schiff gibt’s einen schnellen CheckIn und da unsere Kabine schon freigegeben ist, können wir schon kurz vor 14:00 Uhr ein erstes Mittagessen an Bord genießen. Per Taxi geht’s dann kurz vor 15:00 Uhr in die Kaleici (Altstadt) die wir entspannt durchwandern. Durch das berühmte Hadrianstor ziehen wir wie der Kaiser in die Stadt ein. Vorbei an vielen schön gestalteten Hotels und Restaurants geht’s durch verwinkelte Gassen bis zum alten Yachthafen. Wir durchstöbern die Basare unterhalb vom Uhrenturm und sind dann nach zweieinhalb Stunden doch geschafft und lassen uns per Taxi zurück zum Schiff bringen. Der Transfer für 3 Personen Hin und Zurück kostet 30€ – besser geht’s nicht und wir sind vom ersten Ausflug begeistert. Erfrischt geht’s dann zum Abendessen und nachdem die restlichen Urlauber eingetroffen sind, startet um 22:15 Uhr die Seenotrettungsübung. Danach geht’s aufs Pooldeck zur ersten Poolparty mit Lasershow und Co. – Atemlos geht’s durch die Nacht bis in den frühen Morgen…”

Antalya Old Habour

2. Tag, Samstag 09.08.2014: Erster Seetag auf dem Weg nach Istanbul, Türkei “Die Sonne kitzelt uns durch die geöffnete Balkontür wach und bereits kurz nach 07:00 Uhr starten wir im Body&Soul zum Frühsport in den Vormittag. Nach einem leckeren Frühstück im Buffalo Steak House geht’s an den Pool zum Sonne tanken, bevor es im Theatrium einen interessanten Vortrag zum Reiseziel Istanbul gibt. Unsere mitreisenden Teens haben ein Treffen in der Anytimebar und gemeinsam finden wir uns dann zum Mittagessen auf dem Außendeck des Weite Welt Restaurant zusammen. Um einen ersten Sonnenbrand zu vermeiden wird auf dem schattigen Balkon relaxed, das blaue Meer ist ruhig und so können wir den herrlichen Seetag genießen! Am Abend erwartet uns das Clubtreffen in der Anytimebar mit dem Kapitän und seinen Offizieren. Danach wird im Theatrium die neue Tina Turner Show ‘Rock Me Baby’ begutachtet und bei der Beach Party in einer komplett überfüllten Anytimebar wieder in den neuen Tag gefeiert.”

Kurz vor Istanbul…

3. Tag, Sonntag 10.08.2014: Istanbul, Türkei “Gespannt auf die Mega City die auf zwei Kontinenten gelagert ist, starten wir wie gewohnt früh in den Tag. Nach Sport, Frühstück und Sonne Tanken am Pool genießen wir vom Außendeck des Weite Welt Restaurant die malerische Einfahrt Istanbuls bis zu unserem Liegeplatz am Karakoy Quay, wo direkt vor uns schon die ‘COSTA Magica’ und die ‘Queen Elisabeth’ festgemacht haben. Um kurz nach 14:00 Uhr startet unser Ausflug ‘Istanbul kompakt’ der uns die drei wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt nahebringt. Per Bus geht’s zuerst zur Blauen Moschee, die ihren Namen wegen der 20.000 herrlich blauen Fayence-Fliesen erhielt, und deren sechs schlanke Minarette stolz in den blauen Himmel ragen. Das imposante Gotteshaus aus dem 17. Jahrhundert geriet sogar zur Konkurrenz zum Hauptheiligtum in Mekka. Wir reihen uns in die Warteschlange und die Frauen werden mit Kopftuch und zusätzlichen Röcken versorgt, damit es dann auf Socken in das berühmte Wahrzeichen Istanbuls geht. Durch die Hitze ist es extrem stickig und wir sind froh, dass es nach 20 Minuten und zahlreichen Fotos von den prächtigen Deckenfliesen, roten Teppichen und bunten Glasfenstern wieder raus in die frische Luft geht. Zu Fuß bahnen wir uns dann einen Weg durch die Menschenmassen zur Hagia Sophia, der ersten christlichen Kathedrale der Welt. Durch das imposante Eingangstor gelangen wir dann ins Herz des byzantinischen Baudenkmals, das zu den größten Kirchenbauten der Welt gehört. Hier wurden nur beste Werkstoffe vereint: Elfenbein aus Afrika und Marmor aus Ägypten. Nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 wurden vier Minarette angebaut und die Hagia Sophia zur Moschee umfunktioniert. Erst 1934 wurde durch Atatürk ein Museum aus dem gigantischen Bauwerk, dass wieder christliche Ursprungsmalereien zum Bestaunen ans Tageslicht gebracht hat. Als drittes Ausflugsziel steht nun der Topkapi Palast auf dem Programm, den wir nach einem kurzen Spaziergang erreichen. Durch die gut organisierte Ticketplanung kommen wir wieder ohne Verzögerungen in den ersten von vier Höfen der Palastanlage und haben nach einer kleinen Einweisungstour zwei Stunden Zeit um die zahlreichen Schätze und Gebäude aus der Sultan-Zeit zu erkunden. Wunderschön auf einer Landzunge gelegen haben wir einen guten Blick aufs Meer, den Bosporus und das Goldene Horn. Gegen 19:00 Uhr geht’s dann per Bus noch kurz ins Schmuckzentrum der Fa. Storck und total geschafft zurück aufs Schiff. Nach einer ausgiebigen Stärkung beim Abendessen machen wir uns ohne unsere Teens nochmal auf den Weg zum Taksim Platz und spazieren auf der überfüllten Shoppingmall, deren Shops auch nach 22:00 Uhr noch geöffnet sind, zum Galata-Turm. Ein ganz schöner Marsch, der es in sich hat, aber sehr empfehlenswert ist! Gegen Mitternacht treffen wir nochmal alle in der Anytimebar zusammen und genießen den Vollmond, der die schöne Aussicht auf das nächtliche Istanbul noch unterstreicht!”

In der blauen Moschee…

4. Tag, Montag 11.08.2014: Istanbul, Türkei  “Das rege Treiben der Boote und Fähren vor unserem Balkon begrüßt uns und den neuen Tag und wir machen uns nach dem Frühstück auf den Weg über die Galata-Brücke zum Gewürzmarkt. Der überdachte Basar direkt am Goldenen Horn gelegen, ist schon gut gefüllt und wir erkunden die märchenhaften Stände mit Gewürzen, Süßigkeiten und Accessoires. Unsere Mädels decken sich mit bunten Armbändern und sehr günstigen Marken-Taschen ein und dann reicht uns auch bald das wuselige Treiben auf diesem Basar und wir spazieren bei gefühlten 32 Grad Sonnenhitze über die Brücke zurück zum Schiff. Den Nachmittag relaxen wir an Deck und genießen dann das Auslaufen gegen 18:00 Uhr vom Außendeck des Weite Welt Restaurants. Wir folgen der Queen Elisabeth in den Sonnenuntergang und feiern dann zur Oriental Night auf dem Pooldeck in den neuen Morgen.”

Unser Liegeplatz an der Galata Brücke

5. Tag, Dienstag 12.08.2014: Zweiter Seetag auf dem Weg nach Piräus, Griechenland “Heute Morgen erwartet uns eine herrliche Fahrt durch die geschichtsträchtigen und strategisch wichtigen ‘Dardanellen’. Sie verbinden das Marmarameer und die Ägäis. Unser Kapitän erklärt zahlreiche Details zur Strecke zwischen den Kontinenten: die Sage vom goldenen Widder, die Belagerung von Troja, der kometenhafte Aufstieg des Atatürk, die Schlacht von Permukule und vieles mehr. Wir lauschen vom Pooldeck aus den interessanten Kommentaren und haben nach etwas über drei Stunden die Passage geschafft. Nach dem Mittagessen wird relaxed und faul in der Hängematte abgehangen. Am Nachmittag gibt’s noch eine recht amüsante Nautische-Fragestunde auf dem kochenden Pooldeck, unser Kapitän höchstpersönlich beantwortet alles was zum Thema Schiff auf drei Decks an Fragen gestellt wird. Am Abend gibt’s live im Theatrium die neue Show ‘DivAria’ und zum Tagesausklang wird an der Blue Lounge der Poolbar gechillt, denn morgen müssen wir früh raus.”

 

6. Tag, Mittwoch 13.08.2014: Piraeus, Griechenland “Guten Morgen und Willkommen kurz vor Piräus! Gegen 06:30 Uhr werden wir durch laute Maschinengeräusche wach und haben Glück, denn wir liegen kurz vor der Hafeneinfahrt und können so um 06:50 Uhr einen herrlichen Sonnenaufgang erleben. Mehrere Schiffe passieren die Hafeneinfahrt, wir drehen uns auf der Stelle nochmal hin und her – aber es geht nicht voran. Also machen wir uns auf den Weg zum Deck 10 ins Buffalo Steak House zum Frühstück. Somit verschieben sich sämtliche Ausflüge erstmal um 30 Minuten nach hinten und dann geht’s endlich los und wir machen um 08:30 Uhr an der Pier fest. Schon startklar auf Deck 4 im Treppenhaus geht’s los mit unserem Ausflug ‘Akropolis & Altstadtviertel Plaka’ – natürlich per Bus direkt zur Akropolis. Zum dritten Mal sind wir heute hier, es ist wie immer voll mit diversen Touristengruppen und bei heißen 35 Grad machen wir uns auf den rutschigen Steinstufen hinauf zum Nike-Tempel und dann bis zur eigentlichen Akropolis. Die Rekonstruktionsarbeiten, die schon seit zehn Jahren laufen, haben nun direkt in Front einen großen Kran aufgestellt und diverse Gerüste lassen den Eindruck entstehen, wir sind auf einer Großbaustelle. Es werden trotzdem viele Fotos geschossen, denn so schnell werden wir diesen geschichtsträchtigen Ort nicht wiedersehen. Nach ca. zwei Stunden geht’s hinunter in die Altstadt Plaka wo wir durch die Souviniermeile flanieren und versuchen, ein passendes WLAN zu finden. Dann geht’s auch schon wieder zurück zum Schiff, wo wir nach einem kurzen Mittagessen noch einen angenehmen Schattenplatz am Pooldeck finden und schön relaxen. Die Temperaturen liegen bei gefühlten 40 Grad und auch im Pool ist keine echte Abkühlung zu finden. Gegen 17:00 Uhr laufen wir dann aus in Richtung Rhodos und wir bereiten uns auf unser kulinarisches Highlight vor. Dieses findet heute auf Deck 3 statt wo wir uns mit den anderen Gästen der Clubstufe Grün an der Pier3 Bar mit leckeren Aperol Spritz auf den Abend einstimmen. An unserem Tisch plaudern wir mit dem General Manager Gerhard Fahl (Club Direktor) über die Erlebnisse in Aschdod, wo Aida diva kurz vorm Auslaufen von israelischen Raketenabwehr-Trümmerteilen getroffen wurde. Eine spannende Geschichte, die Gott sei Dank ein glimpfliches Ende für alle Beteiligten fand. Israelische Häfen werden aus diesem Grund in diesem Jahr nicht mehr angelaufen. Für uns Gäste findet dann eine Führung durch die Wäscherei auf Deck 1 statt, was natürlich sehr interessant ist, bevor es dann ins Rossini zu einem ausgedehnten 5-Gänge-Menü geht. An der Poolbar erleben wir danach noch die Alpenglühn Party bevor ein erlebnisreicher Tag endet.”

 

7. Tag, Donnerstag 14.08.2013: Rhodos, Griechenland “Auch heute lacht die Sonne und wir starten gewohnheitsgemäß um 09:00 Uhr im Buffalo Steak House mit einem entspannten Frühstück. Gegen 10:00 Uhr haben wir im Hafen von Rhodos festgemacht und sofort nach Freigabe des Schiffes geht’s los in die Altstadt zu einem Shopping Spaziergang. Durch die malerischen Gassen, die komplett zum Unesco Weltkulturerbe gehören, gelangen wir über die Ritterstraße zum restaurierten Palast, vorbei an Cafés und Tavernen und natürlich mit vielen gut klimatisierten Shops. Ein typisch griechischer Eiscafee unter schattigen Bäumen genossen, lässt uns den heißesten Tag dieser Reise (38 Grad!) ertragen. Zum Mittagessen sind wir wieder an Bord, um danach nochmal zum gut gelegenen Ministrand vor dem Eingangstor zur Altstadt zu gehen, denn einmal im Mittelmeer baden muss natürlich sein. Da bis 17:30 Uhr Landgang ist, besuchen wir nochmal das Cafe am Brunnen, um uns mit den Papageien zu fotografieren und über den Dächern der Stadt ein kühles Getränk und die tolle Aussicht zu genießen. Am Abend ist Restaurant-Hopping angesagt, denn zuerst wollen wir das Auslaufen vom Außendeck des Weite Welt Restaurant mit dem letzten Sonnenuntergang erleben, dann werden die Koffer gepackt und um 20:00 Uhr geht’s noch mal ins Markt Restaurant, wo die leckere Abschiedstorte auf uns wartet. Mit Farewell Sekt verabschiedet sich dann gegen 21:30 Uhr der Kapitän und Teile seiner Crew auf dem Pooldeck und es werden die Verbrauchszahlen der Reise präsentiert: 3.400 kg Fisch, 8.400 kg Fleisch, 13.000 kg Gemüse, 8.100 kg Obst, 21.500 Eier, 3.000 Liter Rotwein, 3.400 Liter Weißwein, 4.200 Liter Bier und 2.600 Liter Eiscreme! Fazit: es war eine sehr schöne Tour, die viele kleine Highlights hatte und wir haben wieder das gute Gefühl, dass der Gast wichtig ist und man sich um uns bemüht, was auf anderen Reisen nicht immer der Fall war. Die Mittelmeertour zur besten Ferienzeit mit vielen jungen Leuten war für uns diesmal sehr entspannt und hat sich absolut gelohnt. Empfehlenswert ist die Kombination mit der nächsten 7 Tagestour gleich im Anschluss, was wir uns fürs nächste Jahr schon mal vorgenommen haben!”

 

8. Tag, Freitag 15.08.2014: Abreise Antalya, Türkei “Schon gegen 06:00 Uhr hat Aida diva wieder im Hafen von Antalya festgemacht und auch wir sind wach und packen unsere letzten Sachen in die Koffer, frühstücken zum letzten Mal und holen im Theatrium unsere Pässe, bevor unser Shuttlebus kurz nach 08:00 Uhr zum Flughafen abfährt. Das Chaos mit mehrmaligen Kontrollen und Warteschlangen kennen wir ja schon und haben es dann zu 11:00 Uhr auch überstanden. Im Flieger der airberlin düsen wir in der ersten Sitzreise bequem nach München und weiter nach Berlin Tegel. Wir sagen Dankeschön und AufAIDAsehen!!!”

Guten Morgen Antalya

Jan 2014
26
KARIBIK 2013-2014

Karibik 2013/2014 – AIDA bella mit Kapitän Sven Laudan – Zielgebiet: Karibik Route 8

1. Tag, Sonntag, 22.12.2013: Anreise Montego Bay/Jamaika: “Nach einem 10-Stunden-Flug ist die Stimmung ungetrübt, denn wir haben endlich URLAUB! Am Abend absolvieren wir die übliche Seenotrettungsübung bei entspannten 25 Grad und erleben die Welcome Poolshow ‘Baila’!

Regenbogen in der Karibik

2. Tag, Montag, 23.12.2013: 1. Seetag auf dem Weg nach Santo Domingo: “Unsere Highlights des Tages – Schlafen, Essen, Sonnen!”

 

3. Tag, Dienstag, 24.12.2013: Santo Domingo/Dominikanische Republik: “Unser Ausflug SDQ 08 ‘Abenteuer Truck & Baden’ führt uns per Bus zuerst durch die Stadt bis zum Umstieg auf die Trucks und dann quer durch’s Hinterland der Insel mit vielen Details am Wegesrand, z.B. gebratene Schweine am Holzspieß an fast jeder großen Straßenkreuzung, typische Straßenmärkte, etliche Zuckerrohrplantagen und bunte, einfache Holzhäuschen mit vielen Hühnern drumherum. Wir besuchen eine Schule und werden trotz Ferien von einigen Kids musikalisch begrüßt, können uns eine typische Behausung der hier ansässigen Landbevölkerung anschauen und probieren herrlich frisches Obst, Kaffee und dominikanischen Rum. Mit ‘Brugal’ im Blut und Reaggysound im Ohr geht’s weiter im offenen Safari-Truck zum Strand von Boca Chica, wo wir das erste karibische Bad nehmen. Einfach herrlich! Mit dem Bus geht’s dann wieder zurück zum Schiff. Fazit: man lernt ein bisschen Land und Leute kennen und kommt langsam ins entspannte Urlaubsfeeling. Eine sehr schöne Weihnachtsgala im Theatrium sorgt für einen stimmungsvollen heiligen Abend der auf dem Pooldeck mit einer Poolparty und viel Salitos fortgesetzt wird.”

Weihnachtsbraten, mal anders…

4. Tag: Mittwoch, 25.12.2013: Road Town/Tortola: “Gegen 12 Uhr machen wir an der Pier von Road Town fest und es erwartet uns der Ausflug TOR13 ‘Ein Tag im Paradies’ – per Fähre geht’s vorbei an kleinen Inseln zur Leverick Bay auf Virgin Gorda, wo uns im Restaurant des Yachthafens der erste Rumpunch dieser Reise und ein leckeres karibisches Mittagsbarbeque erwartet. Gestärkt und mit zahlreichen Postkartenmotiven im Gepäck geht’s im offenen Safari-Bus über die Insel zu den Aussichtspunkten ‘Savannah Bay’ und ‘Hog’s Heaven’ mit ihren fantastischen Panoramen der umliegenden Inseln. Weiter geht’s dann zu ‘The Baths’, der bizarren Felslandschaft am Strand, die wir nun erklettern und durchwandern. Am Strand wird geschnorchelt, fotografiert und die hervorragende Karibikstimmung genossen. Nach einer guten Stunde gibt’s wieder Rumpunch und es geht zurück zum Fähranleger von ‘Spanish Town’ wo uns die Fähre einem herrlichen Sonnenuntergang und unserer AIDAbella vor Tortola entgegenbringt. Fazit: Ein wirklich paradiesischer Ausflug! Am Abend werden wir noch von der neuen Show ‘Bellagio’ verzaubert und Gastkünstler Jens Heinrich Claassen bringt das Publikum im Theatrium zum Schmunzeln.”

The Bath – viele Steine am Strand…

5. Tag: Donnerstag, 26.12.2013: Basseterre/St. Kitts: “Eine neue Insel im Aida Zielgebiet und die wollen wir heute per Katamaran entdecken. Per Tenderboot geht’s gegen 09:00 Uhr von Aida aus an Land und wir steigen um auf einen Segelkatamaran. Unser Ausflug KIT11 ‘Segeltörn nach Nevis’ bringt uns entlang der Südwestküste zu einem Schnorchelspot, der uns die faszinierende bunte Fischwelt der Karibik bestens offenbart. Wir genießen an Bord ein typisches Mittagessen (Reis, Salat, Chicken) und weiter geht’s zur Nachbarinsel Nevis an den ‘Pinney’s Beach’. Wir baden dort im herrlichen Wasser und werden nach einer guten Stunde über die Badeleiter des Segelkatamarans wieder eingesammelt und es geht mit reichlich Rumpunch und karibischen Rythmen entspannt zurück nach Basseterre. Dort wird die kleine Souveniermeile durchstöbert und per Tenderboot geht’s pünktlich zum Abendessen wieder zurück an Bord von AIDAbella. Fazit: ein super Ausflug, im Katamaran durch die Trauminseln der British Virgin Islands schippern – mehr geht nicht, das ist Urlaub pur! Am Abend findet im Außenbereich vom Bella Vista Restaurant unser kulinarisches Highlight statt, bei dem uns u.a. Lektor Dr. Renken die Sterne erklärt – sehr inspirierend.”

Mit dem Katamaran direkt an den Strand

6. Tag: Freitag, 27.12.2013: 2. Seetag auf dem Weg nach La Romana: “Unsere Highlights des Tages – Schlafen, Essen, Sonnen und am Abend die Farewell Party ‘Fireworks’ auf dem Pooldeck.”

 

7. Tag: Samstag, 28.12.2013: La Romana/Dominikanische Republik: “Heute entscheiden wir uns für einen Ausflug, den wir in ähnlicher Form schon mal unternommen hatten, LRM 25 ‘Isla Saona per Katamaran und Schnellboot’. Mit einer leichten Rettungsweste ausgestattet geht’s per Schnellboot entlang der Küste zu einem Badestopp in kristallklarem Wasser eines ‘Natural Pools’, kurz vor der Insel Saona. Wieder gibt’s Seesterne in verschiedenen Größen zu bestaunen und bei herrlichem Sonnenschein genießen wir diese kleine Erfrischung. Wir beziehen dann für zwei Stunden unser Quartier am Strand der Südküste Saona’s und freuen uns über den herrlich weißen Sandstrand, die Open Bar und ein zünftiges Barbeque. Mit einem richtig großen Segelkatamaran geht’s dann gemütlich zurück zum Hafen von La Romana, unterwegs bestaunen wir viele fliegende Fische und sogar einige Delphine, die sich zwischen und neben dem Katamaran tummeln. Wir sind begeistert! Fazit: neben der ‘Isla Catalina’ die ideale Auswahl für einen karibischen Tag mit allem, was man so braucht. Am Abend gibt’s für die neu angereisten Gäste nach der Seenotrettungsübung die Sail Away Show ‘Soulman’ auf dem Pooldeck.”

Auf der Isla Saona

8. Tag: Sonntag, 29.12.2013: 3. Seetag auf dem Weg nach Ocho Rios: “Unsere Highlights des Tages – Schlafen, Essen, Sonnen und am Abend ein stilvolles 11-Gänge-Menü im Restaurant Rossini.”

Open Bar auf der Isla Saona

9. Tag: Montag, 30.12.2013: Ocho Rios/Jamaika: “Yoman! Heute erwartet uns mit dem Ausflug OCH28 ‘Dunn’s River Falls & Erholung am Strand VIP’ ein wirklich super Programm. Zuerst werden wir in kleine zwanzigpersonenstarke Gruppen einer jamaikanischen Reiseführerin zugeteilt und im Minibus geht’s zum privaten Strandclub ‘Bamboo Beach’. An einer Traumbucht gelegen können wir am Strand den Service des Clubs genießen und nach Herzenslust im Wasser baden. Im Hintergrund wird gegrillt und zum Mittag gibt es leckere karibische Köstlichkeiten, u.a. auch frischen Lobster. Nach drei herrlichen Stunden geht’s per Minibus zu den Wasserfällen, die wir wie vor zwei Jahren am Rande über Holztreppen entlang erklettern. Es ist mega voll und wir können die verschiedensten Touristen in allen Formen und Farben beim gewagten Erklimmen der Wasserfälle beobachten. Einfach Hammer! Nach knapp zwei Stunden geht’s noch kurz an eine Souvenirmeile wo wir uns mit diversen Teilen eindecken. Zurück an Bord unserer AIDAbella bleibt uns nur ein Fazit: das war der perfekte Tag! Yoman! Am Abend erleben wir noch zwei neue Shows im Theatruim: die Tanzshow ‘Dreams’ und ‘Movie Gala’ – schön, dass sich auch die kulturellen Acts auf den Schiffen ändern, so dass es nicht eintönig wird!”

An den Dunn River Falls

10. Tag: Dienstag, 31.12.2013: 4. Seetag auf dem Weg nach Cozumel: “Unsere Highlights des Tages – Schlafen, Essen, Sonnen und am Abend die große Silvester Show auf dem Pooldeck erleben. Gastkünstler Terrel Woodbury und das hervorragende Show Ensemble lassen die letzten Stunden des alten Jahres wie im Fluge vergehen und mit einem fantastischen Feuerwerk begrüßen wir das neue Jahr! Natürlich darf ab 01:00 das Neujahrsbuffet nicht fehlen, was wir ausgiebig nutzen – mit dem Body Lifter im Gepäck, ist das ja auch kein Problem mehr!”

Dunn River Falls, Jamaika

11. Tag: Mittwoch, 01.01.2014: Cozumel/Mexiko: “Ganz früh am ersten Morgen im neuen Jahr macht AIDAbella noch vor Sonnenaufgang an der Pier von Cozumel fest. Wir erkunden entspannt gegen 10:00 Uhr die Shops und Bars der Souvenirmeile und freuen uns, erste Neujahrsgrüße über ein freies WLAN zu empfangen und zu versenden. Unser heutiger Ausflug COZ 08 ‘Katamaran zum Schnorcheln’ startet erst um 13:00 Uhr. Wir gehen an Bord eines großen Segelkatamarans und nach einer halben Stunde haben wir unseren Schnorchelspot erreicht. Munter geht’s die Badeleiter hinunter ins klare Wasser, erste Fische umringen uns neugierig und wir verbringen eine knappe Stunde mit der Sichtung einer farbenfrohen Unterwasserwelt. Weiter geht’s dann an einen Strand, wir werden mit reichlich Margharitas und einem frisch gegrillten Burger versorgt und nach dieser leckeren Stärkung testen wir die Wasserspielzeuge. Danach wird an Bord des Katamarans weiter gefeiert und es geht zurück zur Anlegestelle im ‘Puerto Maya’ wo wir noch einige Zeit in der Souviniermeile verbringen um Fotos von den witzigen Dekorationsaufstellern der Bars zu schießen. Gegen 18:00 Uhr sind wir wieder an Bord von AIDAbella und unser Fazit des Ausfluges lautet: überraschend gut und in Kombination mit genug Zeit für eigene Aktivitäten im Hafenbereich perfekt. Am Abend schauen wir noch kurz im Theatrium bei Gastkünstler Claassen vorbei.”

Cozumel am Abend

12. Tag: Donnerstag, 02.01.2014: Belize/Belize: “Auf Reede liegen wir heute vor Belize und es erwartet uns das berühmte ‘Great Barrier Reef’ (das zweitgrößte Korallenriff der Welt) mit dem Ausflug BZE T05 ‘Geführter Schnorchelausflug’. Per Motorboot wird unsere Gruppe gegen 11:00 Uhr direkt vom Schiff abgeholt und es geht zu zwei Schnorchelspots um die fantastische Unterwasserwelt kennenzulernen. Ansonsten bietet dieser Ausflug, bis auf einen kleinen Sonnen-Stop auf einer der zahlreichen Mangroveninseln, keine erwähnenswerten Extras. Unser Fazit, idealer Ausflug mit Konzentration auf das Wesentliche für Sportler, Taucher und Schnorchelprofis – keine Musik, kein Rumpunch, kein Karibikfeeling. Da wir schon wieder zeitig an Bord von AIDAbella sind, nutzen wir den nächsten Tenderservice um nach Belize aufs Festland zu gelangen. Dort erkunden wir die zahlreichen Shops und Bars und genießen den einsetzenden Sonnenuntergang mit Cocktails und freiem WLAN. Es wird schnell dunkel und die Warteschlange am Tenderboot wächst, so dass wir uns im Strom der heimkehrenden Ausflugsgäste gegen 18:00 Uhr wieder zurück zum Schiff tendern lassen!”

Hafen von Belize City

13. Tag: Freitag, 03.01.2014: 5. Seetag auf dem Weg nach Georgetown: “Unsere Highlights des Tages – Schlafen, Essen, Sonnen und am Abend die ABBA Show ‘Reloaded’ sowie der obligatorische Besuch der Anytimebar, ab heute ist unser beliebtes Bordgetränk Salitos übrigens ausverkauft!”

Stingray City

14. Tag: Samstag, 04.01.2014: George Town/Grand Cayman: “Kurz vor 07:00 Uhr weckt uns das Herablassen der Ankerkette aus süßen Urlaubsträumen und AIDAbella liegt auf Reede vor George Town. Unser vorletzter Ausflug CAY 03A ‘Rochen & Meer’ wird uns sicherlich begeistern, denn mit den Rochen von Stingray City hatten wir schon mal das Vergnügen! Per Tenderboot geht’s an Land und dann weiter mit dem Bus zu einer kleinen Marina wo wir ein Motorboot besteigen und schon geht’s los. Wir fahren zuerst zum Barrier Reef, schnorcheln umher und setzen dann vor der Sandbank von Stingray City den Anker. Es ist genug Zeit, um auch hier unter Wasser die kleinen und großen Rochen aus nächster Nähe zu erleben. Unsere Guides wissen natürlich am besten, wie wir tolle Fotos mit den richtig großen Rochen machen können und auch der Kuss eines Rochen soll gewöhnlich Glück bringen. Na dann! Nach einer Stunde geht’s dann zurück zum kleinen Hafen und per Bus zum berühmten Seven Mile Beach. Bei herrlichstem Wetter genießen wir hier am Strand kühle Cocktails und leckeres Barbeque und lassen uns nochmal so richtig verwöhnen. Zurück an der Anlegestelle der Tenderboote entscheiden wir uns dann noch die zahlreichen Läden und Boutiqen zu besuchen und shoppen die letzten Shirts und Basecaps dieser Reise. Am Abend wird nochmal kräftig auf der Farewell Party gefeiert und dann geht’s ans Kofferpacken…” 

Seven Mile Beach – herrlich…

15. Tag: Sonntag, 05.01.2014: Montego Bay/Jamaika: “Da sind wir wieder und schon sind 14 Tage rum. Aber bevor wir abreisen gibt’s noch einen Ausflug: MOB 07 ‘Floßfahrt auf dem Fluss MarthaBrae’. Entspannt im bequemen Reisebus geht es über die Insel, mit vielen interessanten Details von unserem Guide in lässigem Deutsch erklärt, zum Flusstal des Martha Brae. Nach einem Begrüßungscocktail wird die ansässige Flora und Fauna erläutert und dann geht’s schon auf die 7 m langen Bambusflöße die jeweils mit zwei Personen beladen von einem Steuermann flussabwärts gestakt werden. Es geht total relaxed vorbei an Bananenbäumen, riesigen Bambusgewächsen und wahrscheinlich alles was der Dschungel hier noch so zu bieten hat. Unser Flößer erklärt uns auch ab und zu etwas Spannendes und wir genießen diese herrliche Ruhe und die vielen Eindrücke. Nach einer guten Stunde sind wir am Ende unserer Tour und können noch beobachten, wie die Flöße verladen werden und wieder zurück zum Ausgangspunkt in Falmouth gefahren werden. Für uns geht’s wieder mit dem Bus zu einer modernen Shoppingmall, Rose Hall genannt, wo wir die letzten Dollars für jamaikanische Souvenirs ausgeben. Gegen 13 Uhr sind wir pünktlich zum Mittagessen wieder zurück an Bord und nach der letzten Karaffe Weißwein-Schorle checken wir gegen 15 Uhr aus und sagen: Auf AIDAsehen! Am Flughafen heißt es dann nach den diversen Kontrollen, warten, warten, warten. Mit leckeren Cocktails vergeht die Zeit und gegen 18 Uhr sitzen wir dann im Flieger gen Heimat!”

Auf dem Fluss Martha Brae…

16. Tag: Montag, 06.01.2014: Ankunft München/Deutschland: “Jamaika, AIDA, Sonne, Strand – alles vorbei und schon eine kleine Ewigkeit her. Der Nachtflug und die Zeitverschiebung stecken uns in den Knochen und noch vier Stunden Zeit bis zum Weiterflug nach Berlin. Bei Kaffee und Brezeln wird schon fleißig telefoniert und der normale Alltag hält langsam Einzug. Na dann, willkommen in der Realität…”

 

Aug 2013
07
Sommerferien 2013 – Ostsee

Juli 2013 – Sommerferien auf AIDA mar – Ostsee

Schiff: AIDA mar mit Kapitän Sven Laudan – Teilnehmer: 4 – Kabine: 8252

Hallo AIDA!

1. Tag, Samstag 27.07.2013: Anreise Warnemünde, Deutschland “Endlich Sommer – endlich Ferien! Bei sonnigen 30 Grad starten wir um kurz nach 09:00 Uhr von Berlin aus in Richtung Rostock und stehen erstmal entspannt zwei Stunden im Stau. Egal, wir können die kühle Meeresbrise schon fast spüren und unsere Vorfreude auf den ersten Vater/Tochter Urlaub ist ungetrübt. Die Klimaanlage läuft auf Hochtouren und die Bässe pumpen gute Laune ins Cockpit des BMW unseres Fahrers. Gegen 13:30 Uhr erreichen wir dann endlich das Hafengelände von W’münde und laden erstmal unsere Koffer ab. Mit AIDA mar liegt noch die Costa Fortuna und die Seven Seas Voyager im Hafen. Wir parken den Wagen, die ersten Fotos vom Kussmund werden auf FB gepostet und dann geht’s endlich zum Checkin und zügig an Bord. Dort gibt’s erstmal einen kleinen Snack im California Grill und anschließend eine kleine Kaffeetime im Bella Donna bevor wir unsere Balkonkabine beziehen. Endlich wieder zu Hause angekommen! Die obligatorische Seenotrettungsübung um 17:00 Uhr ist wegen der hohen Temperaturen etwas anstrengend, aber wir erholen uns danach schnell beim Auslaufen, dass wir vom Außenbereich des Bella Donna Restaurants genießen. Sämtliche Ausflugsdampfer umkreisen unsere Aida und die Menschenmassen an der Mole und am Strand erleben eine herrliche Ausfahrt aus W’münde. Unsere Mädels erkunden das Schiff und wir treffen uns zur Poolparty an Deck um in die erste Partynacht an Bord zu starten. Leider ist das Thema des Abends Schlagerhölle und es kommt bei Wind und leichtem Regen keine echte Urlaubsstimmung auf. In der Anytimebar sieht’s da schon besser aus und wir freuen uns auf einen sonnigen Seetag.”

Auslaufen Warnemünde Hafen

 

2. Tag, Sonntag 28.07.2013: Erster Seetag auf dem Weg nach Tallinn, Estland “Ausschlafen… Naja, fast, denn wir stellen die Uhren eine Stunde voraus und wollen unser erstes sonniges Frühstück im Buffalo Steak House nicht verpassen. Also sind wir schon gegen 09:30 Uhr startklar für den Tag. Die folgenden Aktivitäten in Kurzform: Ausflugspräsentationen für Tallinn und St. Petersburg im Theatrium, Sonnenbad auf dem Pooldeck, nach dem Mittagessen ab ins Fitnessstudio, Kaffeetime, Vortag zur mittelalterlichen Hanse mit Lektor Dr. Mai, Clubtreffen in der Anytimebar und Special Menü im Buffalo Steak House mit dem besten Rib Eye Steak der Welt! Danach Kapitänsvorstellung und die sensationelle Aida mar Show KAURI im Theatrium und eine gelungene Beach Party bis in den frühen Montagmorgen in der Anytimebar – was will man mehr, besser geht’s fast nicht! Halleluja!”

Tallinn kompakt

3. Tag, Montag 29.07.2013: Tallinn, Estland “Guten Morgen! Gegen 09:00 Uhr machen wir im Hafen von Tallinn fest und sind hoch erfreut, denn es scheint die Sonne. Mit uns liegen hier heute die Celebration Eclipse und die Arcadia. Im Laufe der Geschichte hat Tallinn viele Namen gehabt – Litna, Qaleveni, Lyndanise, Kolövan, Revel und zuletzt Reval. Das heutige Tallinn ist eine Abkürzung von „Taanilinn“ (dänische Stadt). Die 1.000 Jahre alte ehemalige Hansestadt macht es ihren Besuchern leicht, mit Begeisterung in die Vergangenheit einzutauchen. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und hat das unter anderem der „Dicken Margarethe“ zu verdanken, einem Kanonenturm in der sehr gut erhaltenen Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert. Auch der „Lange Hermann“, ein Turm des mittelalterlichen Schlosses auf dem Domberg, hat dazu beigetragen. Nicht zu vergessen, das Rathaus, eines der ältesten gotischen Gebäude des Baltikums. Von der Aussichtsplattform des Turmes hat man einen schönen Blick über die Stadt. Wir sind begeistert, denn beim letzten Besuch 2010 hat es pausenlos geregnet und heute erwartet uns die Stadt mit all ihren Gassen und sämtlichen Sehenswürdigkeiten. Wir erkunden Ober- und Unterstadt, finden einen WLAN Point und sind zum Mittagessen wieder an Bord. Am Nachmittag wird auf dem Pooldeck relaxed und auch der Abend wird entspannt verbracht.”

 

Die dicke Margarethe von Tallinn…

4. Tag, Dienstag 30.07.2013: St. Petersburg, Russland “St. Petersburg, Petrograd, Leningrad – eine Stadt mit drei Namen. Die Wechsel spiegeln die historischen Wirren um die 1703 von Peter dem Großen gegründete Stadt wider. Das heutige Kulturzentrum Russlands war 200 Jahre lang Hauptstadt des russischen Zarenreichs. Die Revolution von 1917, die Belagerung während des Zweiten Weltkriegs und der Zusammenbruch der Sowjetunion – all diese Ereignisse hinterließen ihre Spuren in der zu den schönsten Städten Europas gehörenden Metropole. Während des Krieges wurde die Stadt stark beschädigt, inzwischen sind die meisten der betroffenen Gebäude jedoch liebevoll wieder restauriert worden. 715 Kilometer westlich von Moskau gelegen, ist St. Petersburg die zweitgrößte russische Stadt. Umrahmt wird sie von den Felsen und Kiefernwäldern der Karelischen Landenge zwischen dem Ladogasee und der Kronstädter Bucht. Die Mischung aus westeuropäischen Einflüssen und russischer Kultur hat ihren ganz besonderen Reiz, den wir heute mit einem Ganztagesausflug genießen wollen. Nach dem Frühstück geht’s gegen 09:30 Uhr in einer kleinen Gruppe mit dem Bus zur Anlegestelle eines Seitenarms der Newa und wir steigen in ein kleines Ausflugsboot. Vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt geht’s in Richtung Panzerkreuzer Aurora, vorbei an diversen Palästen, der Blutkirche, der Newski Kathedrale u.v.m. bis vor den Jussopov Palast, den wir im Anschluss an die herrliche Bootstour besichtigen wollen. Es erwartet uns zuerst der geheimnisumwitterte Keller, in dem der Zaren-Berater und/oder Hochstapler Rasputin ermordet wurde. Spannend in Szene gesetzt und mit vielen authentischen Zeugnissen aus der Zeit damals ausgestattet. In den oberen Etagen werden wir Zeuge des luxuriösen Lebensstil der Familie, wir besichtigen herrlich dekorierte Gemächer, detailliert erklärt von unserer Reiseführerin. Was für eine Pracht und Herrlichkeit! Leider sind viele Kostbarkeiten durch die Revolution und die Kommunistenherrschaft verloren gegangen, trotzdem bekommen wir einen hervorragenden Eindruck aus dieser Epoche. Nach der Besichtigung geht’s zum Newski Prospekt in das Literaturcafe, in dem schon Russlands bekanntester Dichter Puschkin saß und vor dem tödlichen Duell mit seinen Gegnern dinierte. Wir speisen in diesem traditionsreichen Haus zu Mittag, natürlich zünftig mit Vodka und typischen Gerichten. Sogar ein WLAN gibt’s, was wir freudig nutzen. Mit dem Bus geht’s dann zur letzten Station unseres Ausflugs, der Peter und Paul Festung. Wir besichtigen die Peter Kathedrale mit den Sarkophagen der russischen Zarenfamilie und sind wieder überwältigt vom Prunk und Glanz des Gotteshauses. Das ehemalige Gefängnis mit seinen prominenten “Gästen” ist letzter Punkt unserer Besichtigungstour bevor es dann zurück zum Schiff geht. Am Abend genießen wir die vom Lektor Dr. Mai moderierte Ausfahrt und feiern zur Poolparty ‘Russian Nights’ bis in den frühen Morgen, denn die Uhren werden zurückgestellt.”

5. Tag, Mittwoch 31.07.2013: Helsinki, Finnland “Finnland ist nur wenig kleiner als Deutschland, aber deutlich dünner besiedelt. Nach neuesten Zählungen hat das Land ca. 5,3 Millionen Einwohner. Ein gutes Drittel des Landes liegt innerhalb des Polarkreises. Die Hauptstadt Helsinki ist wegen ihrer südlicheren Lage klimatisch gesehen die beste Wahl in Finnland. Zwar steigt die Temperatur in den Wintermonaten auch hier kaum aus dem „Tiefkühlkeller”, aber im Sommer, wenn die Kreuzfahrtschiffe vornehmlich anlegen, kann der Besucher um die 19 °C erwarten. Etwa 70 Prozent des Landes sind übrigens von Wald bedeckt, gut zehn Prozent sind Seen, und nur acht Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Die Industriebereiche Hightech, Schiffbau und mechanische Produktionsgüter haben in den letzten 30 Jahren große Fortschritte gemacht. Auch der Tourismus boomt mit fast 10 Millionen Übernachtungen pro Jahr. Wir werden heute natürlich auf Aida mar übernachten, aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit die Stadt zu erkunden. Pünktlich um 10:00 Uhr treffen wir uns vor dem Schiff und werden bequem per Shuttlebus ins Zentrum von Helsinki chauffiert. Dort schlendern wir gemütlich über den Markt mit seinen zauberhaft dekorierten Ständen, die mit einer Menge an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie Souveniers, Schmuck und anderen Handarbeiten aufwarten. Ein Rundgang durch die Geschäftsstraßen mit etlichen Fotostopps krönt unseren Ausflug und schon sind wir wieder auf dem Rückweg zum Schiff. Der restliche Tag wird mit entspannten Aktivitäten verbracht: essen, schlafen, Shows im Theatruim (Varieté Eden und Abba Reloaded) schauen und ab 22:00 Uhr in der Anytimebar bei der Glamouris Night abfeiern. Das Showensemble hat um Mitternacht noch einen heißen Auftritt und wir stoßen mit unserem Geburtstagskind auf ein neues Lebensjahr an!”

 

Helsinki – schön wie immer…

6. Tag, Donnerstag 01.08.2013: Stockholm, Schweden “Die Sonne weckt uns sanft auf der Fahrt durch die schwedische Schärenlandschaft und mit diesen traumhaften Aussichten erreichen wir gegen 10:00 Uhr Stockholm. Schweden wird im Westen von Norwegen, im Nordosten von Finnland, im Osten von der Ostsee und im Süden und Südosten vom Skagerrak und Kattegat begrenzt. Die meisten der vielen tausend Seen befinden sich im südlichen Mittelschweden. Etwa die Hälfte des Landes ist bewaldet. Der schwedische Teil Lapplands im Norden des Landes ist bergig und erstreckt sich über den Polarkreis hinaus. Die Hauptstadt Stockholm (750.000 Einwohner) hat den Beinamen „Venedig des Nordens“ nicht zu Unrecht erhalten, denn die Stadt besteht aus 14 Inseln. Von Stockholms 216 km2 Fläche sind 30 Prozent mit Wasser und weitere 30 Prozent mit Parks und Wäldern bedeckt. Nach dem Mittagessen geht’s mit unserem VIP Ausflug per Bus in das Stadtzentrum, welches wir dann zu Fuß mit unserer Reiseleiterin durchqueren. Wir erinnern uns an die eine und andere Sehenswürdigkeit, die wir vor vier Jahren schon besichtigt haben, wie z.B. die enge Gasse, die Skulptur vom träumenden Jungen oder die schiefen Häuserfassaden drumherum. Weiter geht’s dann zur Icebar, ein Wunsch auf der Liste unserer Teens. Natürlich werden bei eisigen Temperaturen leckere Vodka-Cocktails aus den Eisblockgläsern verkostet und wir sind alle begeistert von diesem gelungenen Ausflug. Am Vormittag hatten wir ja schon Gelegenheit das mit WLAN ausgerüstete Souvenierstübchen zu nutzen und senden gegen 17:30 Uhr die letzten Grüße in die Heimat, bevor es zum Abendessen geht. Vom Balkon aus wird dann  bei herrlichem Sonnenschein die Fahrt durch die Schären verfolgt – was für einmalige Naturschönheiten, diese Inseln. Nach einem Abstecher auf Deck 9 (All shock up – die Elvis Show) geht’s dann zum Ausklang des Tages wie gewohnt zur Anytimebar mit dem Motto 80′s & 90′ – wie immer müssen gegen Mitternacht die “Aufpasser” überzeugt werden, dass wir Väter unseren Töchtern den weiteren Aufenthalt bis in die frühen Morgenstunden genehmigen. Irgendeiner aus der Teensclique kriegt das nicht hin, also entscheiden sich die Youngster für einen Ausflug in die Pools die ja zum Glück beheizt sind. Na dann Guten Morgen!”

 

Icebar Stockholm

7. Tag, Freitag 02.08.2013: Zweiter Seetag auf dem Weg nach W’münde “Endlich mal ausschlafen! Heute fällt das Frühstück aus und wir starten erst um 11:30 Uhr zum bayrischen Frühschoppen ins Brauhaus. Mit Weißwurst & Co. kann der zweite Seetag kommen! Unser Lektor der Reise Dr. Mai hält heute auch nochmal einen Vortrag zum Thema Russisches Reich mit vielen interessanten Details. Gegen 15:30 Uhr wird der Anker getestet, d.h. Aida mar stoppt ihre Fahrt und der Anker wird gesetzt. Nach zehn Minuten ist dieses Manöver geglückt und wir setzen unsere Fahrt fort. Passend folgt nun die nautische Fragestunde mit Sicherheitsoffizier Fabian Tschoepe, die mit viel Spaß und Abwechslung für neue Einblicke sorgt. Nach dem Abendessen wollen wir schauen, wieviele von den über 500 Kids&Teens an Bord bei der Show ‘Der magische Globus’ mitmachen. Kurze Verschnaufpause danach im California Grill und ab zur Farewell Party auf dem Pooldeck! Heute ist das Wetter besser und wir genießen die Abschiedszerenomie mit der Crew, Verbrauchszahlen, Show-Acts und einer Lasershow. Zum letzten Cocktail geht’s nochmal in die Anytimebar und dann gegen 02:00 Uhr in die Koje.”

8. Tag, Samstag 03.08.2013: Abreise W’münde, Deutschland “Schon sind wir wieder wach und genau zur Einfahrt in den Hafen mit aufgehender Sonne am roten Leuchtturm vorbei auf unserem Balkon postiert. Eine schöne Kurztour geht nun zu Ende, wir treffen uns nochmal zum Frühstück im Buffalo Steak House und verlassen dann kurz vor 10:00 Uhr Aida mar. Per Shuttlebus geht’s zum Rostocker Hauptbahnhof und mit 50 Minuten Verspätung geht’s von dort im RegionalExpress genau bis zum Potsdamer Platz. Die anderen Teilnehmer unserer Vater/Tochter/Reisegruppe fahren weiter nach Rügen, alle sind begeistert und freuen sich auf ein Wiedersehen in den nächsten Ferien – bis dahin sagen wir: aufAIDAsehen!”

Guten Morgen Warnemünde!

Apr 2013
11
Dienstreise 2013

April 2013 – “Dienstreise” mit AIDA stella – Nordeuropa Kurztour

Schiff: AIDA stella mit Kapitän Daniel Kreikemeyer – Kabine 8403

Pooldeck AIDA stella

1. Tag, Freitag 05.04.13 – Anreise Hamburg/Deutschland: “Es ist kalt und sehr früh am Morgen als wir unsere diesjährige Dienstreise antreten und im gemütlichen VW Phaeton unserer Freunde Platz nehmen um nach Hamburg zu fahren. Ohne Stau erreichen wir gegen 11:00 Uhr das Parkhaus ‘Hühnerposten’ und nach der Gepäckabgabe am nahegelegenen Hamburger Hauptbahnhof geht’s wie gewohnt per Shuttlebus zum Cruiseterminal. Gemeinsam wird sich in die lange Warteschlange eingereiht und nach dem Checkin sind wir dann endlich an Bord und genießen ein erstes leckeres Essen im Marktrestaurant. Danach wird ein ausführlicher Schiffsrundgang unternommen um AIDA stella näher kennenzulernen. Kurz nach 17:00 Uhr geht’s zur Seenotrettungsübung da wir pünktlich um 18:00 Uhr ablegen. Es ist sehr kalt an Deck und wir kehren darum nach dem Ablegemanöver ins East-Restaurant ein um die ersten Eindrücke an Bord zu verarbeiten und letzte Apps und Mails zu versenden. Gegen 21:00 Uhr startet die Routenlasershow auf dem Pooldeck und danach im Theatrium die Modern Talking Show ‘Atlantis is calling’ die uns sehr gut gefällt. Beschwingt geht’s weiter in die Anytimebar und zum Ausklang des ersten Tages nochmal in die Stella-Bar. Unsere Gäste, die zum ersten Mal eine AIDA-Kreuzfahrt unternehmen, sind begeistert und das freut uns natürlich. Kurz vor Mitternacht passiert AIDA luna unsere Backbordseite, sie ist auf dem Weg nach Hamburg. Wir sagen Guten Morgen – Gute Nacht!”

Unser Stern…

2. Tag, Samstag 06.04.13 – Ijmuiden/Niederlande: “Es ist 06:30 Uhr und die Handy-Wecker reißen uns aus dem Schlaf. In einer Innenkabine ist es doch etwas anders als mit Aussicht. Deshalb ist erstmal Fitness angesagt und wir erleben auf dem Crosstrainer einen herrlichen Sonnenaufgang. Gemeinsam wird danach im Buffalo Steak House gefrühstückt, wir haben unser kulinarisches Highlight (3-Gänge-Menü) gegen die Möglichkeit getauscht, mit unseren Freunden das Suitenfrühstück zu genießen. Der Vormittag wird dann entspannt mit Sonnenschein verbracht, wir erreichen gegen 12:00 Uhr den Hafen von Ijmuiden und starten mit unserem Ausflug ‘Amsterdam auf eigene Faust’. Die Sonne scheint und wir erkunden das „Venedig des Nordens“. Mehr als 1.000 Brücken überspannen hier etwa 160 Kanäle und Grachten, die kreuz und quer durch die Stadt verlaufen. Amsterdam strotzt nur so vor herrlichen Gebäudefassaden aus dem 17. Jahrhundert. Doch die geschäftige Hauptstadt der Niederlande ist beileibe kein Freiluftmuseum, eher ein Bienenkorb voll quirliger Aktivität und ein Vorfahrt-Paradies für Fahrradfahrer, was uns Berliner ganz schön nervt. Außer einer Unmenge an Fahrrädern und Brücken gibt’s natürlich auch eine Menge Shoppingmöglichkeiten, was unsere mitreisenden Damen besonders freut. Gegen 17:00 Uhr geht’s zurück zum Schiff und wir stärken uns gleich bei einem leckeren Burger und frisch gebratenen Roastbeef im California Grill. Danach steht wieder ein Rundgang durch das Abendprogramms an, mit Stopps im Theatrium, Aida Bar und Lounge, Stella Bar und Anytimebar.”

in Amsterdam…

3. Tag, Sonntag 07.04.13 – Dover/Großbritannien: “Das Fitnessprogramm fällt heute mal aus, aber trotzdem erwartet uns herrlichster Sonnenschein in Dover, das wir bereits gegen 06:00 Uhr erreicht haben. Ein Spaziergang an Deck bei frostigen Minusgraden beschert uns perfekte Fotos, aber da der Boden gefroren und mit einer Eisschicht überzogen ist, muss man gut aufpassen nicht auszurutschen. So kalt war es noch nie an Bord! Gegen 09:00 Uhr startet dann unser Ausflug ‘London zu Land und zu Wasser’ und wir haben Glück mit unserer Buswahl, denn die Reiseleiterin überbrückt die zweistündige Busfahrt in die City mit angenehm unterhaltsamen Geschichten. Am Tower von London angekommen gehen wir an Bord eines modernen Ausflugdampfers und passieren die vielen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg von der ‘Tower Brigde’ bis zum ‘Big Ben’. Auch heute ist uns die Wetterfee hold und beschert perfektes Ausflugswetter mit strahlendem Sonnenschein. Per Bus geht’s weiter durch die alt-ehrwürdigen Stadtteile Londons zum ‘Buckingham Palace’ wo wir einen kurzen Fotostopp einlegen. Danach geht’s weiter kreuz und quer vorbei an vielen interessanten Punkten Londons: Westminster Abbey, Hyde Park, Picadilly Circus, Oxford Street, St. Pauls Cathedral, usw. Überwältigt von so vielen Eindrücken können wir danach bei einem Spaziergang im Theaterviertel Londons nochmal hautnah die turbulente Metropole genießen, statt Fish&Chips genehmigen wir uns noch ein paar herrlich dekorierte Cup Cakes bevor wir gegen 16:30 Uhr die Rückfahrt zum Schiff antreten. Wir sind begeistert aber auch erschöpft von unserem Ausflug und schlummern entspannt im Bus bis wir kurz nach 18:30 Uhr wieder an Bord gehen. Heute Abend steht ein Besuch im Brauhaus auf dem Programm, wir verkosten die leckeren Brauhausspezialitäten, machen noch einen Abstecher ins Marktrestaurant und sind pünktlich zum Showbeginn der Tanzshow ‘Mondän’ im Theatrium. Eine neue Show, die sehr gelungen in Szene gesetzt wurde, wir sind begeistert. Etwas lauter wird es dann beim ‘Alpenglühn’ in der Aida Bar und schon ist es wieder früher Morgen, zumindest auf der neu eingestellten Zeit – ein perfekter Tag, wir sagen Guts Nächtle!”

in London…

4. Tag, Montag 08.04.13 – Seetag: “Heute wird ausgeschlafen und relaxt. Nach dem späten Frühstück geht’s in die Sauna und zum Sport. Die zahlreichen Angebote rund herum lassen wir aus und erleben einen entspannten Tag auf ruhiger See. In den Restaurants genießen wir nochmal die leckeren Spezialitäten bevor es zum letzten Cocktail in die Anytimebar geht.”

The Big Ben in London

5. Tag, Dienstag 09.04.13 – Abreise Hamburg/Deutschland: “Wir fühlen uns, als hätten wir eine Woche Urlaub gehabt, müssen jedoch schon heute von Bord und sagen voller Vorfreude auf kommende Touren: aufAIDAsehen!!!”

Unsere obligatorische Abschiedstorte

Dez 2012
30
Weihnachtstour 2012 – Kanaren mit AIDA bella

Dezember 2012 – X-Mas Tour mit AIDA bella – Kanaren 5

Schiff: AIDA bella mit Kapitän David Adrian – Teilnehmer 10 – Kabine 8238

AIDAbella in Las Palmas

1. Tag, Montag 17.12.12 – Anreise Las Palmas/Gran Canaria: “Wir bleiben wach bis die Wolken wieder lila sind… Guten Morgen Berlin! Gerade von einem Wochenendmeeting aus Prag zurückgekehrt machen wir uns kurz nach 03:00 Uhr auf den Weg zum Flughafen Tegel und sind mal wieder überrascht: es ist alles geschlossen. Gegen 04:00 Uhr öffnen dann doch die Tore und wir checken ein und überbrücken in der gemütlichen Airberlin Lounge die Wartezeit bis zum Bording, wer hat sich das denn ausgedacht, 180 Minuten vor dem Abflug schon vor Ort zu sein? Egal, auf ins Warme heißt unser Tagesziel: Las Palmas wir kommen! Um 06:15 Uhr startet der Flieger mit unserer kleinen Reisegruppe, die sich im Laufe des Tages noch komplettieren wird. Pünktlich um 12:00 Uhr genießen wir bereits den ersten Besuch im Markt Restaurant – alle haben das CheckIn-Procedere überstanden und freuen sich auf zehn Tage Spass und Erholung. Am Nachmittag wird Las Palmas bei angenehmen Temperaturen um die 25 Grad erkundet, viel hat sich erwartungsgemäß nicht verändert und so flanieren wir die Promenade entlang und erfreuen uns am sonnigen Strand. Am Abend werden wir im Restaurant Rossini von Küchenchef Tino Zimmermann mit einem sensationellen 3-Gänge-Menü verwöhnt und feiern nach der Seenotrettungsübung auf dem Pooldeck in die Nacht. Wir schaffen es sogar noch in die Anytimebar und verfolgen von dort gegen 0:00 Uhr das Ablegen in Richtung Teneriffa. Es schaukelt uns im ‘Gangnam Style’ in den frühen Morgen…”

Unser Liegeplatz im Hafen

2. Tag, Dienstag 18.12.12 – Santa Cruz de Tenerife/Teneriffa: “Ausgeschlafen und nach einem guten Frühstück im Buffalo Steak House gestärkt machen wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt von Santa Cruz. Bei herrlich warmen Sonnenschein durchstreifen wir die Hauptstraße mit ihren Shops und Cafés um dann nach dem Mittagessen auf dem Pooldeck das Crewshaken und Auslaufen zu genießen. Es geht noch ins Fitnessstudio und da die Sonne auf unserer Backbordseite scheint, relaxen wir auf dem Balkon bis zu einem malerischen Sonnenuntergang. Am Abend lernen wir dann im Theatrium den Kapitän und seine Offiziere kennen und weiter geht’s danach zur BeachParty in die Anytimebar. Da der Altersdurchschnitt gefühlt um die 60 liegt, ist es wie gestern sehr überschaubar und bereits gegen 0:30 Uhr leer. Na, dann: gute Nacht!”

Santa Cruz City

3. Tag, Mittwoch 19.12.12 – Funchal/Madeira: “Gegen 10:00 Uhr haben wir Funchal, den Hafen von Madeira, erreicht und machen uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg in die festlich geschmückte Innenstadt. Mit uns liegt die ‘Azura’ der Reederei P&O im Hafen und die Stadt ist entsprechend voll. Es spielen Kapellen und Straßenmusiker, es singen Chöre und zum ersten Mal erreichen uns weihnachtliche Stimmungen. Da wir schon zweimal auf Madeira waren, belassen wir es heute beim entspannten Bummeln durch die Gassen und gegen 19:00 Uhr laufen wir aus, mit Kurs auf Lissabon. Am Abend gibt’s die RockNacht in der Anytimebar und wir freuen uns auf einen relaxten Seetag.”

Blumeninsel Madeira – herrlich…

4. Tag, Donnerstag 20.12.12 – 1. Seetag auf dem Weg nach Lissabon: “Endlich mal ausschlafen! Und dann frische Luft auf dem Pooldeck schnappen, begleitet vom Clubteam und dem Showensemble. Im Theatruim gibt’s Weihnachtskino, Kunstauktion und Ausflugspräsentationen. Zwischendurch zum Sport und ab 17:00 Uhr zum Clubtreffen, dass heute in der Anytimebar stattfindet. Unser Bar Manager Matthias Rebenstorf aus Leipzig steht uns Rede und Antwort und bei reichlich Sekt vergeht die Zeit wie im Flug. Ein Gruppenfoto wird obligatorisch auf der Pooldeckbühne geschossen und wir verziehen uns danach ins Markt Restaurant um heute mal zeitig gute Plätze im Theatrium zu besetzen. Es hat sich auch gelohnt, denn nach der ‘Your Songs’ Show mit den Hits von Elton John bringt uns Gastkünstler Don Clarke mit seinem ersten Programm (Sieben Kurze, ein Langer: Generalalarm) gut zum Lachen. Vom ‘Alpenglühn’ geht’s zum ‘Heavens Club’ und dann in die Koje…”

5. Tag, Freitag 21.12.12 – Lissabon/Portugal: “Das Einlaufen von Lissabon können wir gut beobachten, denn vom Wecker um 07:30 Uhr alarmiert, haben wir von unserem Balkon auf der Backbordseite beste Sicht auf die Stadt. Vorbei geht’s am Turm von Belem, dem Wahrzeichen der Stadt, dem Entdecker-Denkmal mit seinem 54 hohen Schiffsbug und dem Hieronymoskloster. Auch wenn die Stadt 1755 von einem Erdbeben zerstört wurde, ist die schachbrettartig aufgebaute Unterstadt Baixa wieder zu neuem Glanz gekommen. Wir passieren die den Tejo überspannende ‘Brücke des 25. April’ in Richtung Altstadt Alfama und machen an der Pier ‘Santa Apolonia’ fest. Per rotem Sightseeing Bus geht’s auf zweistündige Erkundungsfahrt mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Für 18€ pro Person sehr zu empfehlen. Unterwegs wird auch der ‘Elevador de Santa Justa’ genutzt, um einen herrlichen Rundumblick von der Oberstadt Belems über die Innenstadt zu erhalten. Typisch für die Hauptstadt Portugals: ‘Azulejos’ heißen die bunt bemalten Kacheln, die mit ihren Mustern und Szenen eine Vielzahl von Gebäuden schmücken. Auch eine Reihe von Motiven aus der Seefahrt werden als Schmuck für Fassaden und Gebäude genutzt, so z.B. Anker, Taue, Perlen, Korallen, Weltkugeln und Blumen. Zurück zum Schiff geht’s zu Fuß durch prachtvolle Boulevards und Gassen mit zum Teil sehr gut erhaltenen typischen kachelgeschmückten Fassaden, da wir bereits 16:00 Uhr wieder ablegen. Die Burg Sao Jorge zu besichtigen und eine Fahrt mit der alten Straßenbahn ‘Electrico’ schaffen wir leider nicht mehr. Trotzdem war es ein sehr gelungener Landgang, auch wenn viele Gebäude der Stadt ein bisschen heruntergekommen wirken, der Charme vergangener Zeiten ist noch zu spüren und wir sind sehr zufrieden einen Tag lang hier gewesen zu sein. Fazit: unser Highlight dieser Reise. Am Abend können die Gäste auf dem windigen Pooldeck zur Schlager Party abfeiern, wir entscheiden uns für die Anytimebar mit Songs aus der Wunschbox…”

Turm von Belem, Lissabon

6. Tag, Samstag 22.12.12 – Cádiz/Spanien: “Wir freuen uns über einen entspannten Vormittag und erleben eine traumhafte Einfahrt in das Hafengebiet von Cádiz. Als Zentrum des Handels und Tor zur Neuen Welt perfekt gelegen ist Cádiz die älteste bewohnte Stadt Europas. Damals bauten sich die Kaufleute prächtige Paläste, deren Dächer kleine Aussichtstürme krönten. Rund 120 dieser Türme, aus denen man einst den reich beladenen Schiffen entgegenblicken konnte, gibt es noch heute. Sehr gut vom Pooldeck aus zu sehen, denn wir parken direkt vor der Altstadt. Um 12:00 Uhr ist AIDA bella dann zum Landgang freigegeben und wir erkunden die herrliche Altstadt. Charakteristisch für die Stadt sind das klare Licht, der frische Wind und die hohen weißen Flachdachhäuser mit ihren Balkonen und kleinen Aussichtstürmen. Zwischendrin immer wieder kleine Parks mit Palmen und Pflanzen, Kapellen und Kirchen. Überragend auch die Kathedrale von Cádiz deren Bau bereits 1722 begonnen wurde und die erst Mitte des 19. Jh. fertiggestellt wurde. Ansonsten haben viele moderne Marken ihre Shops platziert und wir bummeln durch die zahlreichen Gassen und genießen die sonnige Weihnachtsstimmung an diesem Samstag. Nachmittags wird bei gefühlten 28 Grad auf dem Pooldeck gefaulenzt bis wir um 18:30 Uhr unserer Einladung zum kulinarischen Highlight dieser Reise ins Rossini folgen. Ein 6-Gang-Menü inklusive Weinbegleitung bringt uns auf Touren und wir feiern anschließend beschwingt in der Anytimebar zur ‘Manhattan Night’ mit Teilen der Crew und dem Showensemble, die einen kleinen Auftritt haben, bis in den frühen Morgen.”

Cadiz

7. Tag, Sonntag 23.12.12 – Málaga/Spanien: “Die Sonne lacht und wir machen uns kurz nach 10:00 Uhr direkt auf den Weg in die Stadt. Der Königspalast ‘Alcazaba’, dessen Bau im 11. Jahrhundert begonnen wurde, ist das bedeutendste Bauwerk aus maurischer Zeit und war der Sitz der maurischen Könige. Wir können uns noch gut an den letzten Besuch hier erinnern. Wenn man die steinigen Wege zur ‘Alcazaba’ durch die Torbögen durchwandert, fühlt man sich unversehens in die Zeit versetzt, als Málaga unter arabischer Herrschaft stand. Diesen Aufstieg sparen wir uns heute und wandern stattdessen zum ‘Plaza de la Merced 15′, wo Picasso’s Geburtshaus steht und weiter durch die kleinen Gassen zur einarmigen Kathedrale. Nach der Eroberung Málagas von den Mauren ließen die katholischen Könige 1528 den Bau der Kathedrale über der ursprünglichen Moschee beginnen. Neben den Kathedralen von Cádiz, Jaén und Granada zählt sie zu den wichtigsten Kirchenbauwerken der Renaissance in Andalusien. Die Arbeiten dauerten bis 1783, und wurden dann aus Geldmangel abgebrochen. Die Kirche verfügt heute über beinahe alle architektonischen Stilrichtungen des 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Unvollendet blieb der Südturm des Doms, deshalb nennen die Malagueñer ihre Kathedrale auch ‘La manca’ (die Einarmige). Es wird gegen Mittag plötzlich sehr neblig und frisch, weshalb wir uns auf den Rückweg zum Schiff machen. Nach einem kurzen Lunch im Weite Welt Restaurant geht’s dann aber wetterfest verpackt nochmal raus in die Stadt zum Weihnachtsshopping, denn etliche Geschäfte auf der Haupteinkaufsstraße haben heute am 4. Advent geöffnet. In einem kleinen Café gibt’s auch wieder Free Wifi um Grüße in die Heimat zu versenden. Gegen 18:00 sind wir wieder zurück auf dem Schiff und bereiten uns auf den Abend vor, denn ein Rekordversuch steht an: 1.000 Passagiere und Crewmitglieder singen gemeinsam ‘Last Christmas’ den ultimativen Weihnachtshit! Gegen 21:00 Uhr startet der AIDA Weihnachtsmarkt auf dem Pooldeck und bei heißem Glühwein und Weihnachtsleckereien steigt die Stimmung. Bei der großen Tombola, an der jede Kabine teilnehmen konnte, gewinnen wir zwar nichts aber singen gemeinsam mit den weihnachtlich gestimmten Menschen um uns herum den Klassiker von ‘Wham’. AIDA bella singt und klingt, dank Entertainment Manager Stephan Hartmann ein voller Erfolg! Da wir ein Geburtstagskind in unserer Truppe haben, geht’s danach wieder rein ins Warme, denn die Anytimebar lockt mit einer heißen ‘Discotime’ und wir feiern lustig in den neuen Morgen.”

Alcazaba von Malaga

8. Tag, Montag 24.12.12 – Tanger/Marokko: “Es ist noch dunkel als wir im Hafen von Tanger festmachen und wir sind schon wieder auf den Beinen. Ein geführter Ausflug steht auf dem Programm und um kurz nach 08:00 Uhr geht’s im bequemen Reisebus dann los in Richtung Herkules Grotten. Den schönsten Blick auf Tanger hat man zwar vom Wasser aus, denn schon von weitem beherrscht die in der Sonne glänzende Silhouette der Altstadt das Panorama. Ein Meer von weißen Häusern, das sich dicht aneinander schmiegt, auf einem Hügel, der schroff zum Meer abfällt. ‘Das Tor zu Afrika’, hier an der nur 14 Kilometer breiten Straße von Gibraltar ist es weit geöffnet und wir wollen es kennenlernen. Wir erreichen die Grotten und spazieren durch das unterirdische Labyrinth. In diesen Kalksteinhöhlen soll der Held Herkules gelebt haben, nachdem er die Erde gespalten und damit die Meerenge Gibraltar schuf. Naja, schöne Story. Weiter geht’s zum Cap Spartel, hier vermischen sich Mittelmeer und Atlantik. Da das Gebiet militärisch genutzt wird, ist es abgesperrt, so dass kein unmittelbarer Zugang möglich ist. Auch der Leuchtturm aus dem Jahre 1864 kann leider nicht besichtigt werden. Dafür gibts in einem Café mit malerischer Aussicht einen leckeren Minzetee und landestypisches Gebäck. Danach geht’s endlich in die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und Basaren, eine völlig andere Welt, die uns mit all ihren Gerüchen, den Bettlern, aufdringlichen Händlern und dem quirligen Durcheinander überrascht. Der Grand Socco (Großer Markt), wo jede Handwerkszunft ihr eigenes Viertel oder zumindest eine eigene Gasse besitzt, ist der wichtigste, aber auch der verkehrsreichste Marktplatz der Stadt. Hier gibt es nichts, das es nicht gibt: Gebrauchsgegenstände, Handelswaren und Luxusartikel. Gehandelt und gefeilscht wird nach Herzenslust, denn das gehört unter vielen neugierigen Blicken aus den umliegenden Teestuben und Cafés dazu, bevor ein Geschäft perfekt ist. Wir besuchen eine Art Kosmetikapotheke und lernen einige marokkanische Spezialitäten kennen: Safran, Moschus, Arganöl, Schwarzkümmel u.ä. Gegen 12:30 Uhr sind wir dann, nach einem kurzen Abstecher mit dem Bus in die Neustadt, zurück an Bord und genießen das Mittagessen im Außenbereich der ‘Weiten Welt’ bei angenehmen 22 Grad. In Vorbereitung des Heiligen Abends relaxen wir bis zum Abendessen und freuen uns schon auf den Weihnachtsmann, der kurz nach 19:00 Uhr den weiten Weg ins Theatrium geschafft hat und die Kids an Bord beschert. Die Weihnachtsgala inklusive einer Videobotschaft von Pastorin H. Spiegelberg aus Hamburg und verschiedener Auftritte von Gastsängern der Crew ist wie jedes Jahr sehr gelungen. Für den krönenden Abschluss des Abends ist dann Don Clarke zuständig, der mit seiner unnachahmlichen Art unsere Lachmuskeln strapaziert. Na dann: Merry Christmas!”

Cap Spartel, Marokko

9. Tag, Dienstag 25.12.12 – 2. Seetag auf dem Weg nach Arrecife: “Da wir immer mit geöffneter Balkontür schlafen, wurden wir heute Nacht durch Lichter auf der Backbordseite geweckt, die eigentlich nicht geplant waren. Schon wieder Land in Sicht? Das Rätsel wird am Vormittag vom Kapitän selbst gelöst: ein Besatzungsmitglied musste vor Casablanca mit einem Rettungsboot abgeholt werden, eine medizinische Versorgung bei uns an Bord war nach einem Unfall wohl nicht ausreichend gegeben. Deshalb also der ungeplante Abstecher an die marokkanische Küste in den frühen Morgenstunden. Ansonsten war der zweite Seetag dieser Reise und erster Weihnachtsfeiertag gewohnt entspannt: Sonnenbaden auf dem Pooldeck mit der ‘Best of Blondie’ Show, Weihnachtskino im Theatrium, Kunstauktion, Nautisch-technische-Fragestunde, Seekartenversteigerung, Kids on Stage, ‘Avalon’ Show und danach die ‘Haifischbar’ auf dem Pooldeck mit Seemannsliedern zum Mitsingen, inklusive Kapitän Adrian mit Shanty-Chor. Für jeden ist etwas dabei, zwischendurch werden die zauberhaft dekorierten Weihnachtsbüffets besucht und ehe man sich versieht, bricht der neue Tag an…”

Ein Tag auf See…

10. Tag, Mittwoch 26.12.12 – Arrecife/Lanzarote: “Willkommen auf Lanzarote und zum letzten Reisetag! Arrecife ist wichtigster Hafen und Hauptstadt der Insel, die Hälfte der Inselbevölkerung wohnt hier. Die Stadt wird vom ‘Castillo de San Gabriel’ und der ‘San José Festung’ überragt, die zur Verteidigung der Häfen von Arrecife und Naos dienten. Eine lebendige Innenstadt mit Fußgängerzone, Geschäften, Einkaufszentren, Kneipen, Cafés und Restaurants wartet auf unseren Besuch und mit dem Shuttle-Bus sind wir schon gegen 10:30 Uhr vor Ort. Wie bei unserem letzten Besuch 2009 machen wir es uns in einem Café gemütlich und beobachten das muntere Treiben, denn heute liegen mit uns noch drei andere Schiffe im Hafen: die ‘Boudicca’, die ‘Norwegian Spirit’ und die ‘Saga Sapphire’ und es ist entsprechend belebt. Auch heute liegen die Temperaturen bei sonnigen 20 Grad und wir genießen unseren letzten Urlaubstag. Lanzarote ist die wohl landschaftlich am beeindruckendste Insel der Kanaren. Auf der Mond ähnlichen Oberfläche verlaufen erkaltete Lavaströmen ineinander, liegen schlafende Vulkane (300 Vulkankegel zwischen 400 und 600 Metern Höhe) und kultivierte Terrassenfelder, auf denen Wein, Feigen, Mais, Tomaten und Zwiebeln wachsen. Die ganze Insel ist Beweis für die Macht der Natur, und der genialen Fähigkeit des Menschen, auch dann einen Weg zum Überleben zu finden, wenn die Umstände zunächst alles andere als günstig erscheinen. Die unendlich langen Strände der Insel bestehen aus weißem, rotem oder schwarzem Sand. Die Architektur der Insel wurde maßgeblich durch den Künstler, Bildhauer und Architekten Cesar Manrique (1912– 1992) geprägt. Gegen 18:00 Uhr laufen nacheinander alle Kreuzfahrtschiffe aus, wir verlassen aufgrund eines verspäteten Ausflugsbusses als drittes den Hafen. Eine letzte Party dann auf dem Pooldeck, die ‘Farewell-Show’ mit den Verbrauchszahlen dieser Reise: z.B. 6928 Liter Rotwein, 5400 Liter Weißwein, 5000 Liter Bier vom Fass. Unser Rekordversuch wurde auch bestätigt: 1327 Gäste und 257 Crewmitglieder haben beim Singen des Weihnachtssongs ‘Last Christmas’ mitgesungen. Na dann, herzlichen Glückwunsch AIDA bella! Wir packen noch unsere Koffer und sagen Ciao Bella…”

Kleiner Hafen, Arrecife

11. Tag, Donnerstag 27.12.12 – Abreise Las Palmas/Gran Canaria: “Wie schnell die Zeit doch vergeht, schon wieder sind wir hier in Las Palmas. Nach einem letzten Frühstück geht’s per Shuttlebus zum Flughafen und dann gegen 11:30 Uhr mit dem Flieger zurück nach Berlin, wo wir gegen 17:30 Uhr landen. Unser Fazit der Reise: es war sehr schön aber schade, dass wir über die Feiertage nicht doch eine der Karibik Touren gebucht haben! Na dann: Auf AIDAsehen im nächsten Jahr!”

Abschiedstorte…

Aug 2012
21
Nordeuropa, Route3 – Fjordtour

August 2012 – Fjordtour mit AIDA luna – Nordeuropa3

Schiff: AIDA luna mit Kapitän Hanjo Müller – Teilnehmer 7 – Kabine: 6251

Fjordtour 2012

1.Tag, Dienstag 07.08.12 – Anreise Hamburg/Deutschland: “Endlich Ferien (in Thüringen und Baden/Würtemberg!) und gemeinsam mit Familie und Freunden geht’s mit dem ICE zum Hamburger Hauptbahnhof und von dort wie gewohnt gut organisiert per Busshuttle zum Terminal Altona. Wir checken ein und erholen uns bei Cocktails, Kaffee und Kuchen. Die Iphones und Telefonleitungen glühen und wir finden uns schnell zur Seenotrettungsübung zusammen und genießen heute mal die Ausfahrt von AIDAluna
vom Restaurant aus. Kapitän Hanjo Müller ist zwar in Gedanken noch auf AIDAbella aber egal: wir haben unseren Spaß und trotz typisch hamburgisch-windigen Verhältnissen begleiten wir die Poolparty und rocken dann in der Anytime Bar in den frühen Morgen!”

AIDAluna August 2012

2.Tag, Mittwoch 08.08.12 – Seetag: “Die Sonne scheint bereits und weckt uns schon kurz nach 7:00 Uhr und wir starten in einen entspannten Seetag. Bei ca. 1-2 Meter hohen Wellen und Temperaturen um die 15 Grad erkunden wir das Schiff und nutzen die zahlreichen Aktivitäten im Innenbereich von AIDAluna. Die Sonne kommt ab und zu durch und wir genießen einen ruhigen Tag auf See. Besondere Highlights heute: Infos beim Teens-Treff und beim Club-Treffen, Kapitänsvorstellung, ‘Come Together’ Beatles-Show und ‘Clickparade’ mit witzigen Pleite-Pech-Pannen Trailern im Theatrium. Nach einem Kurzbesuch der Anytime Bar mit dem Motto Wunschbox ist dann für heute Feierabend.”

Ein Tag auf See

3.Tag, Donnerstag 09.08.12 – Bergen/Norwegen: “Guten Morgen! Verfolgt von der Queen Elizabeth machen wir schon kurz vor 09:00 Uhr im Hafen von Bergen fest und kurz nach uns zieht die “alte Lady” an unserer Balkonkabine vorbei. Ebenfalls im Hafen heute zu Gast: die Grand Mistral. Wie schon bei den letzten Anläufen ist das Wetter stabil, es regnet nicht. Wir besuchen die liebenswerte Stadt, die eingebettet zwischen sieben
Bergen am inneren Byfjord liegt, heute wieder zu Fuß auf eigene Faust. Zuerst den Fisktorget, den berühmten Fischmarkt mit seinen zahlreichen Spezialitäten wie z. B. Stockfisch, Riesenkrabben, frischen Muscheln, Lachs in verschiedensten Formen, Walfleisch und anderen Meeresfrüchten in überwältigender Vielfalt. Dann gehts weiter durch die Straßen bis zum im Nordwesten gelegenen Aquarium und wieder zurück zu den alten Hanse-Häusern von Bryggen. Die Fahrt mit der Floyen-Bahn sparen wir uns diesmal, denn wir haben morgen schon eine anspruchsvolle Wanderung geplant. Am Abend geht’s ins Theatrium zur Abba-Show ‘Dancing Queen’ und danach zur 70er Party in die Anytime Bar.”

Bergen, Norwegen

4.Tag, Freitag 10.08.12 – Hellesylt/Norwegen und Geiranger Fjord/Norwegen: “Pünktlich um 08:00 Uhr weckt uns Kapitän Hanjo Müller mit der Durchsage, wir hätten in Hellesylt festgemacht. Ein Teil der Gäste starten hier ihre Tagesausflüge, wir nicht, wir starten gemütlich zum Frühstück ins Buffalo Steak House. Gegen 09:00 Uhr biegen wir in den Geirangerfjord ein und erleben wieder eine malerische Fahrt durch die steil aufragenden Felswände die umgeben von majestätischen, schneebedeckten Gipfeln gekrönt werden bis zum kleinen Ort Geiranger. Wir passieren gewaltige Wasserfälle wie die berühmten sieben Schwestern, von denen heute sechs zu sehen sind und der Lektor auf der Brücke erzählt viel Wissenswertes zum schönsten Fjord Norwegens. Wir werden mit Salutschüssen begrüßt und ankern vor Geiranger, genau wie die Queen Elisabeth,
die vor uns auf Reede liegt. Die Tenderboote werden klar gemacht und schon beginnt der Transport der Gäste an Land. Wir haben noch etwas Zeit bis zu unserem Ausflug und genießen die Impressionen des Fjords von Bord aus. Gegen Mittag reißt dann auch die Wolkendecke auf und herrlicher Sonnenschein begleitet unseren Ausflug GEI03B. Haben wir uns das auch gut überlegt, eine Wandertour? Per Tenderboot starten wir gegen 13:45 Uhr an Land und per Bus geht’s über ein paar Serpentinen nach Hole, unserem Ausgangspunkt der Wanderung. Von dort beginnt der Aufstieg in Richtung Storseter Wasserfall – und was für ein Aufstieg! Da es die letzte Woche über sehr regnerisch war, ist der Boden gut aufgeweicht, schön schlammig und mega rutschig. Es geht steil bergauf
und im Nu sind unsere Turnschuhe total eingesaut und wir auch gut geschafft.
Belohnt werden wir nach einer Stunde Strapazen mit einem schönen Ausblick und
der Möglichkeit den tosenden Wasserfall über einen schmalen Pfad zu hintergehen. Wir klettern also auch noch durch dieses Nadelöhr und machen uns dann auf den beschwerlichen Rückweg. Mehr rutschend und balancierend überwinden wir die Schlammhölle ohne zu stürzen und erholen uns dann im Bauernhof von Westeras bei Kaffee, Tee und warmen Waffeln. Per Bus geht’s dann zurück zum Ternderboot-Anleger und nach einem kleinen Rundgang durch Geiranger lassen wir uns zur AIDAluna tendern, wo wir gegen 18:30 Uhr eintreffen. Unser Fazit zum Ausflug: sehr anstrengend und wirklich nur etwas für Wanderfans mit richtigen Wanderschuhen, also definitiv nichts für uns. Trotz allem war das Wetter super und wir genießen nun zum wohlverdienten Abendessen eine herrliche Ausfahrt durch den abendlichen Geirangerfjord. Richtig liegen wir heute mit unserem Tipp beim AIDA-TV Quiz und gewinnen ein Taufposter und eine AIDATraumweltenDVD. Sehr schön! Action erwartet uns dann nochmal zum Ende des Tages in der Anytime Bar wo uns das Aida Show Ensemble richtig einheizt – kein Vergleich zur braven Abba Show von gestern…”

Blick in den Geirangerfjord

5.Tag, Samstag 11.08.12 – Andalsnes/Norwegen und Molde/Nowegen: “Sonnendurchflutet und von Nebelschwaden umgeben durchquert AIDAluna den Romsdalsfjord und erreicht gegen 08:30 Uhr den Hafen von Andalsnes an der Mündung des Flusses Rauma. Schneebedeckte Berggipfel umgeben diese beeindruckende Kulisse und wir erleben mit unserem Ausflug AND01 hautnah die aufregende Landschaft Norwegens Gipfelhauptstadt. Per Bus geht’s als erstes bis direkt vor die berühmte Trollwand, einem 1.800 Meter hohen Felsgigant der als Europas höchste Steilwand gilt. Nach einem kurzen Foto-Stopp geht’s weiter zu den imposanten Wasserfällen Slettafossen und Vermafossen. Wir erreichen danach Bjorli, einen Wintersportort und steigen dort in die Rauma-Bahn um. Durch die Panoramafenster der modernen Bahn können wir gut die norwegische Landschaft beobachten und unsere Fahrt geht vorbei an steilen Klippen, majestätischen Berggipfeln, tosenden Wasserfällen, dem smaragdgrünen Fluss Rauma, direkt vorbei an der Trollwand zurück nach Andalsnes. Fazit zum Ausflug: sehr schön,
interessant und abwechslungsreich – wir sind sehr zufrieden! Gegen 13:30 Uhr verabschieden wir uns von Andalsnes und versegeln (Fachjargon) weiter nach Molde wo wir gegen 15:30 Uhr festmachen und für einen kleinen Spaziergang an Land gehen. Das Wetter bleibt weiterhin sonnig warm und auch zum Abend hin genießen wir angenehme Temperaturen um die 15 Grad. Um 20:00 Uhr verlassen wir Molde und durch den Fjord geht’s weiter in Richtung Trondheim. Die Schlagerparty wird mit Rücksicht auf unsere jüngeren Mitreisenden ignoriert, wir haben trotzdem Spaß an Bord und sind zufrieden mit unseren Reiseerlebnissen des Tages.”

Trollwand im Raumatal bei Andalsnes

6.Tag, Sonntag 12.08.12 – Trondheim/Norwegen: “Der Kapitän weckt uns gegen 08:00 Uhr zur Ankunft im Hafen von Trondheim und nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Heute am Sonntag ist natürlich nicht so viel los in der Wiege des norwegischen Reiches. Wir besuchen bei sonnigem Wetter den berühmten Nidaros-Dom und den Palast des Erzbischofs. Heute wird hier niemand zum König gekrönt, wir bestaunen aber die zahlreichen Verzierungen des Doms um uns dann wieder durch die leere Hauptstraße in Richtung Hafen zu begeben. Zum Glück für unsere Mädels gibts unterwegs ein freies WLAN… Der nördlichste Hafen unserer Reise war nicht so spektakulär und gegen 17:00 Uhr verlässt AIDAluna Trondheim und macht sich auf
den Weg zum nächsten Ziel. Das kulinarische Highlight dieser Reise erwartet uns heute Abend im Buffalo Steak House, wie gewohnt sehr lecker und angenehm. Danach wird noch für die grandiose ‘Varieté Animals’ Show im Theatrium vorbeigeschaut, die Anytime Bar besucht, die Olympia-Abschiedsshow auf dem Pooldeck verfolgt und dabei eine Runde Tischtennis gespielt, bevor uns der letzte Cocktail an der Luna Bar in den Morgen begleitet. Auch im Hype gehts rund, denn unsere Mädels haben bis 00:30 Uhr Ausgang…”

Nidaros Dom in Trondheim

7.Tag, Montag 13.08.12 – Alesund/Norwegen: “Als Frühaufsteher sind wir heute schon zeitig unterwegs, denn die Liegezeit beträgt nur fünf Stunden und wir wollen sie kennenlernen: die Hochburg der norwegischen Jugendstilarchitektur. 1904 wurde die Stadt fast komplett von einem Brand vernichtet und bis 1907 unter anderem auch mit Hilfe von Kaiser Wilhelm II. wiederaufgebaut. Wir starten also unseren Stadtrundgang gegen 09:00 Uhr und sind überrascht wie dicht alles beieinander liegt. Wir verschaffen uns einen herrlichen Gesamtüberblick und erklimmen die 418 Stufen des Stadtbergs Aksla
vom Stadtpark aus. Leider begleitet uns heute die Sonne nicht und somit ist es etwas trüb und neblig, was allerdings durch die bunten und fantasievollen Fassaden der Häuser wieder wettgemacht wird. Wir schießen etliche Fotos und sind pünktlich zum Auslaufen und Mittagessen wieder zurück an Bord. Nun kommt auch endlich die Sonne raus und wir lümmeln uns aufs Pooldeck, denn dort gibts OpenAirKino. Danach: Kaffeezeit, Abendessen mit Restaurant-Hopping, Spielcasino, Theatrium mit ‘Goldfinger’ der James Bond Show, Anytime Bar…”

Blick vom Berg Aksla auf Alesund

8.Tag, Dienstag 14.08.12 – Eidfjord/Norwegen: Da sind wir wieder im schönen Eidfjord und voller Vorfreude begleiten wir das Anlegemanöver direkt vorm Hotel des kleinen Örtchens. Unser heutiger Ausflug EID01 führt uns zuerst ins Hardangervidda Naturzentrum wo wir eine zwanzigminütige Panorama-Filmvorführung erleben, die uns auf eine Reise durch die rauhe aber idyllische Landschaft des größten norwegischen Nationalparks mit seinen tosenden Wasserfällen, Gletschern und Seen entführt. Wir lernen die Pflanzen- und Tierwelt kennen, besuchen noch die anschließende Ausstellung zum Thema und freuen uns, dass es neben den AIDA Gästen auch echte Vielfraße hier in freier Wildbahn gibt. Weiter geht es  durch das gewaltige Mabö-Tal mit seinen zahlreichen Tunneln zum Wasserfall Vöringfossen. Wir genießen vom Hotel Fossli einen atemberaubenden Blick direkt in die 183 Meter frei fallenden Wassermassen und die traumhafte Natur drumherum. Einfach herrlich, denn auch das Wetter ist wie beim letzten Mal im Mai hervorragend. Gegen 13:00 Uhr sind wir wieder zurück an Bord und nach dem Mittagessen bei herrlichem Sonnenschein auf dem Außendeck vom Weite Welt Restaurant machen wir uns nochmal auf den Weg in das idyllische kleine Hafenörtchen. Bug- und
Heckfotos von AIDAluna werden geschossen und kleine Steinhäufchen aufgeschichtet, damit wir bald wieder hier vorbeischauen. Da wir Gäste dabei haben, die diesen Hafen noch nicht angelaufen sind, unternehmen wir gemeinsam eine Fahrt mit der kleinen bunten Trolltoget-Bahn durch die Gemeinde. Natürlich ist uns auch noch das Passwort für die Crew bekannt und so können sich alle nochmal ins WLAN einflogen um zu Posten und Mails abzurufen bevor wir wieder zurück an Bord gehen. Gegen 20:00 Uhr machen wir die Leinen los und verlassen Eidfjord durch den malerischen Eidfjord. Am Abend drehen wir wie gewohnt unsere Runde: Markt Restaurant, Theatrium mit der Show ‘Somnambul’, Anytimebar mit der Black&White Party.”

AIDAluna im Eidfjord

9.Tag, Mittwoch 15.08.12 – Stavanger/Norwegen: “Wie schon im Mai scheint auch heute die Sonne und bei über 20 Grad erleben wir eine herrliche Einfahrt in die “norwegischste” Stadt Norwegens. Zumindest wenn es nach den hier geborenen Norwegern geht, denn schon die Wikingerkönige hatten hier ihren Sitz und man hat ihnen, ihrem rauen Ruf folgend, ein imposantes Denkmal errichtet: das Drei-Schwerter-Monument. Wir wollen den letzten Landgang nutzen und durch die Gassen des historischen Stadtkerns bummeln und shoppen. Was wir dann auch tun. Die Sonne lacht und begleitet uns den ganzen Tag. Ein passender Ausklang dieser Reise! Ansonsten wird am Abend wieder das umfangreiche Bordprogramm genutzt: Queen-Show ‘I want it all’ und statt Alpenglüh’n in der Aida Bar geht’s zur Rockparty in die Anytime Bar.”

Stavanger, Norwegen

10.Tag, Donnerstag 16.08.12 – Seetag: “Nach dem herrlichen Wetter gestern erwartet uns heute ein trüber, nebliger Seetag. Zum ersten Mal auf dieser Reise schlafen wir aus und verzichten aufs Frühstück. Zum Poolspot ‘Blondie’ treffen wir uns dann gegen Mittag nicht auf dem Pooldeck, sondern im Theatrium um ein bisschen in Stimmung zu kommen. Bei leckerer Mangobowle klappt das auch ganz gut. Am Nachmittag kommt dann sogar noch die Sonne raus und somit steht einer würdigen Abschiedsparty auf dem Pooldeck am
Abend nichts mehr im Wege. Wir lassen den Tag dann wie gewohnt in der Anytime
Bar ausklingen und schippern die Elbe rauf in Richtung Hamburg.”

Wir kommen wieder...

11.Tag, Freitag 17.08.12 – Abreise Hamburg/Deutschland: “Die Geräusche der Be- und Entladeaktionen am Cruiseterminal wecken uns sehr zeitig, denn unsere Kabine liegt genau gegenüber von einem der Verladekräne. Nach einem letzten Frühstück verabschieden wir uns auf Deck 5 vorm Ausgang und sind alle der Meinung: eine großartige Reise mit vielen kleinen Highlights geht zu Ende und voller Vorfreude auf
die nächste Tour sagen wir aufAIDAsehen!!!”

Queen Elisabeth im Geirangerfjord

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